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IQB - Newsletter vom 22.12.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,
dem Wunsch aus der Praxis folgend wird das IQB zunächst in unregelmäßigen Abständen - jedoch mindestens einmal wöchentlich - einen kostenlosen Newsletter zum Pflegerecht &. Medizinrecht per Email an Interessenten versenden. Wenn Sie ebenfalls in den Verteiler aufgenommen werden möchten, zeigen Sie uns dies bitte durch eine Zuschrift unter
webmaster@iqb-info.de an.

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>>> Newsflash speziell zur Gerontopsychiatrie &. Recht <<< (html)


Der tägliche Newsflash des IQB - aktuell und informativ


 

Pflegekammer bleibt Streitpunkt in Bayern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62183/Pflegekammer-bleibt-Streitpunkt-in-Bayern <<< (html)


 

DAK-Report
Hirndoping an Millionen Arbeitsplätzen

Zücken Ärzte zu oft den Rezeptblock, um Arbeitnehmer für den Job zu dopen? Der DAK-Gesundheitsreport sieht dafür Hinweise. Nach Angaben der Kasse machen sich bis zu fünf Millionen Berufstätige regelmäßig mit leistungssteigernden Medikamenten fit für den Job.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 17.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/881657/dak-report-hirndoping-millionen-arbeitsplaetzen.html <<< (html)


Montgomery fordert Ausbau der Palliativversorgung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62180/Montgomery-fordert-Ausbau-der-Palliativversorgung <<< (html)


Babyklappe
Wirklich der letzte Ausweg?

Die Mutter von "Baby Paul" soll ihr Neugeborenes im Gebüsch abgelegt haben. Babyklappen sollen so etwas verhindern. Doch das Angebot ist nicht unumstritten, genauso wie die Alternativen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/881503/babyklappe-wirklich-letzte-ausweg.html <<< (html)


Ankündigung
Gröhe will Demenzkranken Zugang zu Pflege vereinfachen

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 17.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/881666/ankuendigung-groehe-will-demenzkranken-zugang-pflege-vereinfachen.html?sh=4&h=-2095085343 <<< (html)


Selbstbestimmung und Suizid
Immer eine offene Wunde

v. Andreas S. Lübbe


Quelle: Der Tagesspiegel v. 15.03.15 >>>
http://www.tagesspiegel.de/meinung/selbstbestimmung-und-suizid-immer-eine-offene-wunde/11504872.html <<< (html)


Patientenrechtegesetz: Grüne unzufrieden mit Auswirkung auf Gerichtsverfahren

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62171/Patientenrechtegesetz-Gruene-unzufrieden-mit-Auswirkung-auf-Gerichtsverfahren <<< (html)


Demenzforschung
Geistiger Abbau lässt sich bremsen

Es könnte ein Meilenstein in der Demenzprävention sein: Der geistige Abbau lässt sich dank einer Lebensstiländerung gut in Schach halten, wie eine Studie zeigt.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 15.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/881370/demenzforschung-geistiger-abbau-laesst-bremsen.html <<< (html)


Pflegekräfte wollen ihre Interessen künftig selbstbewusster vertreten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 13.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62153/Pflegekraefte-wollen-ihre-Interessen-kuenftig-selbstbewusster-vertreten <<< (html)


Pflegekammern: Uneinheitliche Verteilung im Land

v. Osterloh, Falk,

in Dtsch Arztebl 2015; 112(11): A-462 / B-393 / C-385; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/168801/Pflegekammern-Uneinheitliche-Verteilung-im-Land <<< (html)


Mobilfunk-Strahlung
Bremer Studie sieht erhöhtes Krebsrisiko

Unter Worst-Case-Bedingungen erhöhte sich im Versuch an Mäusen die Krebsrate.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/881249/mobilfunk-strahlung-bremer-studie-sieht-erhoehtes-krebsrisiko.html?sh=6&h=1930492662 <<< (html)


Lebensstil-Intervention verlangsamt kognitiven Abbau im Alter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62131/Lebensstil-Intervention-verlangsamt-kognitiven-Abbau-im-Alter <<< (html)


Ruf nach mehr Prävention
"Der Suizid trägt die Handschrift des Alters"

Mit zunehmendem Alter steigt das Suizidrisiko in Deutschland deutlich an: Vor allem Männer über 60 nehmen sich das Leben. Mit einem Memorandum wollen Experten für mehr Aufmerksamkeit bei der Suizidprävention Älterer werben. Dabei sehen sie auch Hausärzte in der Pflicht.

Von Rebecca Beerheide

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 11.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/881234/ruf-nach-praevention-suizid-traegt-handschrift-des-alters.html <<< (html)


Kasuistik: Fortsetzung der Intensivtherapie bei möglichem hypoxischem Hirnschaden

Quelle: Dtsch Arztebl 2015; 112(11): A-474 / B-398 / C-387; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/168785/Kasuistik-Fortsetzung-der-Intensivtherapie-bei-moeglichem-hypoxischem-Hirnschaden <<< (html)


Laumann: Pflege soll auf Augenhöhe mit Ärzteschaft agieren

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.03.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62128/Laumann-Pflege-soll-auf-Augenhoehe-mit-Aerzteschaft-agieren <<< (html)


Klinik-Hygiene
Viele Krankenhausinfektionen wären vermeidbar

Auch dreieinhalb Jahre nach der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes haben sich die Hygienestandards zur Vorbeugung von Nosokomialinfektionen nicht wesentlich verbessert. Menschliches Verhalten ist der Schwachpunkt.

Von Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung v. 10.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/881000/klinik-hygiene-viele-krankenhausinfektionen-waeren-vermeidbar.html?sh=63&h=-1733116114 <<< (html)


Krankenpflege
Kasse kann sich nicht drücken

Richter des Bundessozialgerichts stellen klar, dass Kassen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Behandlungspflege aufkommen müssen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/880912/krankenpflege-kasse-kann-nicht-druecken.html?sh=80&h=-1733116114 <<< (html)


Ein Plädoyer für den assistierten Suizid
Die Freiheit zum Tode

Von Edgar Dahl

Quelle: HPD v. 06.03.15 >>> http://hpd.de/artikel/11379 <<<

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 11.03.15):

Nach Dahl soll es nur ein einziges konsensfähiges Prinzip geben: in dubio pro libertate, also im Zweifel für die Freiheit. Nun – dem kann nur teilweise zugestimmt gestimmt werden, geht doch das Votum von Dahl von der rechtsirrigen Vorstellung aus, dass das Selbstbestimmungsrecht gleichsam schrankenlos gewährleistet ist. Dem ist allerdings nicht so, mal ganz davon abgesehen, dass der Staat durchaus legitimiert ist, im Rahmen der ihm obliegenden Schutzpflicht gehalten sein kann, drohenden Schaden von den Bürgern abzuwenden, und zwar auch für den Fall, dass der Bürger im Begriff ist, sich selbst Schaden zuzufügen. Zwar geht es nicht um einen allgemeinen staatlichen Paternalismus, wohl aber darum, dass gerade diejenigen Schutz bedürfen, die im Zweifel nicht „wissen, was sie tun“, mithin also die „Gefahren für Leib und Leben“ von ihnen selbst ausgehen.

Die Berufung auf ein ohne Frage ehrwürdiges Prinzip hilft da wenig bis rein gar nicht weiter, ungeachtet der Tatsache, dass durchaus gute Argumente dafür streiten, eine umfassende rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen. Auch das Selbstbestimmungsrecht kennt Grenzen und sollte nicht „verherrlicht“ werden – auch nicht von Humanisten!

 


Kasuistik: Einstellen einer künstlichen Ernährung bei schwerer Alzheimer-Demenz

Quelle: Dtsch Arztebl 2015; 112(9): A-374 / B-321 / C-313; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/168368/Kasuistik-Einstellen-einer-kuenstlichen-Ernaehrung-bei-schwerer-Alzheimer-Demenz <<< (html)


Ärztevertreter
Zu weit darf Arbeitsteilung nicht gehen

Engere Zusammenarbeit ja, Substitution nein: So lässt sich die Einstellung vieler Ärztevertreter zur Übertragung ärztlicher Leistungen auf andere Gesundheitsberufe zusammenfassen. Andere europäische Länder sind da offenbar schon weiter.

Von Jonas Tauber

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/880485/aerztevertreter-weit-darf-arbeitsteilung-nicht-gehen.html <<< (html)


Brief an Gröhe
Ärzte warnen vor rezeptfreier "Pille danach"

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 03.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/880635/brief-groehe-aerzte-warnen-rezeptfreier-pille-danach.html <<< (html)


Philosoph sieht Gesellschaft bei Sterbehilfe auf Abwegen

Jürgen Wiebicke: "Tod darf nicht bestellbar sein"

Quelle: LZ.de v. 01.03.15 >>> http://www.lz.de/lippe/kreis_lippe/20349515_Philosoph-sieht-Gesellschaft-bei-Sterbehilfe-auf-Abwegen.html <<< (html)

Kurze Anmerkung (L. Barth, 02.03.15):

„…Geschwätz von Autonomie…“, so der Philosoph. Mit Verlaub, auch Philosophen sollten gelegentlich nachdenken, bevor sie anfangen, über hochrangige Grundrechte zu schwätzen. Die Debatte über Sterbehilfe ist und bleibt „unterirdisch“, wird diese doch von Hobbyjuristen und Philosophen dominiert, die es erfolgreich vermeiden, sich in die scheinbaren Niederungen des Verfassungsrechts zu begeben. Der geneigte Philosoph schaut da zuweilen schon mal in die ethische Glaskugel, ohne die Dünnbrettbohrerhaftigkeit der eigenen Argumente zu erkennen.


Masernwelle
Maas erwägt Einführung einer Impfpflicht

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 02.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/880453/masernwelle-maas-erwaegt-einfuehrung-impfpflicht.html <<< (html)


Palliativmedizin
13 Zeichen für den nahen Tod

Palliativmediziner haben 13 Merkmale zusammengestellt, die bei Krebspatienten im Endstadium auf einen unmittelbar bevorstehenden Tod hindeuten. Das soll Betroffenen und Angehörigen helfen, sich auf den Abschied vorzubereiten.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 02.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/879607/palliativmedizin-13-zeichen-nahen-tod.html <<< (html)


Wegen Kassen-Betrugs
Hebamme muss ins Gefängnis

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 02.03.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/880454/wegen-kassen-betrugs-hebamme-muss-gefaengnis.html <<< (html)


Niels H. verurteilt
Lebenslang für mordenden Pfleger

Der ehemalige Krankenpfleger Niels H. muss wegen Mordes lebenslang in Haft. Er hatte mehrere Patienten eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt, viele starben daran.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 26.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/880257/niels-h-verurteilt-lebenslang-mordenden-pfleger.html <<< (html)


Psychiater stellen neue Behandlungsleitlinie Zwangsstörungen vor

Quelle: Ärzteblatt.de v. 26.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61957/Psychiater-stellen-neue-Behandlungsleitlinie-Zwangsstoerungen-vor <<< (html)


Selbstzahlerleistungen
MDS lässt kein gutes Haar an IGeL

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes feiert den dritten Geburtstag seines kritischen Portals IGeL-Monitor. Aus diesem Anlass holt er erneut zu einer Generalkritik aus: Die meisten Selbstzahlerleistungen seien nicht nur nutzlos, sondern teils sogar schädlich.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 26.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/880262/selbstzahlerleistungen-mds-laesst-kein-gutes-haar-igel.html <<< (html)


Transplantationsprozess: Das Gericht ringt mit dem Begriff der medizinischen Indikation

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61950/Transplantationsprozess-Das-Gericht-ringt-mit-dem-Begriff-der-medizinischen-Indikation <<< (html)


Gröhe begrüßt Stellungnahme des Ethikrats zum Hirntod

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61947/Groehe-begruesst-Stellungnahme-des-Ethikrats-zum-Hirntod <<< (html)


bpa warnt
Pflege-Unternehmen in Gefahr

Der bpa fordert Politiker auf, die Investitionsbereitschaft von Unternehmen in der Pflege nicht weiter verkümmern zu lassen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/880208/bpa-warnt-pflege-unternehmen-gefahr.html <<< (html)


Kommentar zu Hirntod
Missverständlicher Begriff

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/880188/kommentar-hirntod-missverstaendlicher-begriff.html <<< (html)


Deutscher Ethikrat veröffentlicht Stellungnahme zum Thema Hirntod und Entscheidung zur Organspende

Quelle: Deutscher Ethikrat, PRESSEMITTEILUNG 01/2015 >>> http://www.ethikrat.org/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung-01-2015 <<< (html)


Organentnahme
Hirntod ist nicht gleich Tod

Der Hirntod bedeutet nicht zwangsläufig, dass jemand tot ist, erläutert der Philosoph und Ethikexperte Professor Dieter Birnbacher. Es gibt dennoch gute Gründe, am Hirntodkriterium für die Organentnahme festzuhalten. Heute wird der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme "Hirntod und Entscheidung zur Organentnahme" präsentieren.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 24.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/879725/organentnahme-hirntod-nicht-gleich-tod.html?sh=1&h=1699179566 <<< (html)


Patientendaten brauchen besonderen Schutz

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61928/Patientendaten-brauchen-besonderen-Schutz <<< (html)


Organentnahme
Ethikrat bekennt sich zur bestehenden Hirntod-Praxis

Der Deutsche Ethikrat hält am eindeutig nachgewiesenen Hirntod als Kriterium für die Organentnahme fest und fordert eine bessere Information der Betroffenen und Angehörigen. Auf einen Todesbegriff konnte sich das Gremium jedoch nicht einigen.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 24.04.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/880051/organspende-ethikrat-bekennt-bestehenden-hirntod-praxis.html <<< (html)


Ärztemangel und Pflegenotstand sind ein weltweites Problem

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61927/Aerztemangel-und-Pflegenotstand-sind-ein-weltweites-Problem <<< (html)


Forscher warnen vor Zuckercouleur in Softdrinks

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61923/Forscher-warnen-vor-Zuckercouleur-in-Softdrinks <<< (html)


Masernwelle
BÄK plädiert für Impfpflicht

Die Debatte um eine Impfpflicht wird nach dem Tod eines Kleinkinds immer hitziger. Der Präsident der Bundesärztekammer hat sich vor dem Hintergrund der Masernwelle in Berlin für den Impfzwang ausgesprochen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 24.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/880045/masernwelle-baek-plaediert-impfpflicht.html <<< (html)


Patientenbetten auf dem Flur
Grippewelle bringt Kliniken in Bredouille

Die Grippewelle setzt Deutschland zu: Es gibt immer mehr Kranke, was manche Kliniken in Schwierigkeiten bringt. Einige Krankenhäuser sind so überfüllt, dass Patienten auf dem Gang übernachten müssen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/880004/patientenbetten-flur-grippewelle-bringt-kliniken-bredouille.html <<< (html)


Prozess
Hebamme gesteht Betrug von Krankenkassen

Weil sie zahlreiche Krankenkassen um insgesamt fast eine halbe Million Euro geprellt haben soll, muss sich eine Hebamme vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Zum Prozessauftakt hat sie ihre Taten gestanden.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/880001/prozess-hebamme-gesteht-betrug-krankenkassen.html <<< (html)


Fastenhirtenbriefe gegen Sterbehilfe
Forderung nach Kultur des Geschehenlassens

Der Erzbischof von Paderborn, Becker, fordert in seinem Fastenhirtenbrief ein Sterbehilfeverbot, ebenso wie der Bischof von Fulda, Algmerissen. Beide sprachen sich aber für Hospizarbeit und Palliativmedizin aus.

Quelle: Domradio.de v. 21.02.15 >>> http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2015-02-21/fastenhirtenbriefe-gegen-sterbehilfe <<< (html)


Deutscher Sonderweg bei Sterbehilfe?

Quelle: Gießener Anzeiger v. 21.02.15 >>> http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/deutscher-sonderweg-bei-sterbehilfe_15038677.htm <<< (html)


Palliativversorgung in Deutschland: Forschen, um am Ende besser zu behandeln

v. Rieser, Sabine,

in Dtsch Arztebl 2015; 112(8): A-310 / B-268 / C-264; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/168215/Palliativversorgung-in-Deutschland-Forschen-um-am-Ende-besser-zu-behandeln <<< (html)


Mordprozess
Höchststrafe für Pfleger Niels H. gefordert

Der Krankenpfleger Niels H. soll Patienten in der Klinik Delmenhorst Überdosen eines Herzmedikaments gespritzt haben. Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben nun lebenslange Haft gefordert.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 20.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/879705/mordprozess-hoechststrafe-pfleger-niels-h-gefordert.html <<< (html)


Strafanzeigen gegen den Empfänger einer gekauften Niere

Quelle: Ärzteblatt.de v. 20.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61877/Strafanzeigen-gegen-den-Empfaenger-einer-gekauften-Niere <<< (html)


Deutschland
Hohe Grippe-Gefahr weiterhin

Die Grippe hat Deutschland im Griff: Bundesweit gibt es immer mehr Grippekranke und das Ansteckungsrisiko ist weiterhin hoch.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/879685/deutschland-hohe-grippe-gefahr-weiterhin.html <<< (html)


Mammographie: Aufklärung über mögliche Überdiagnose senkt Bereitschaft zum Screening

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61857/Mammographie-Aufklaerung-ueber-moegliche-Ueberdiagnose-senkt-Bereitschaft-zum-Screening <<< (html)


Montgomery verurteilt Organhandel

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 19.01.15 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.12545.12593.12612 <<< (html)


OLG Hamm: Patientin stürzt beim alleinigen Toilettengang - Krankenhaus haftet nicht

Eine Klinik haftet nicht für den Sturz einer Patientin bei einem Toilettengang, wenn die Patientin die Toilette alleine und ohne mögliche Hilfestellungen des Pflegepersonals aufsucht. Das hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 02.12.2014 entschieden und damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Arnsberg bestätigt.

>>> weiter

Quelle: Pressemitteilung des OLG Hamm vom 18.02.2015; online unter >>> http://www.olg-hamm.nrw.de/behoerde/presse/02_aktuelle_mitteilungen/213-Sturz-auf-Krankenhaustoilette.pdf <<< (pdf.)


Bundesrats-Antrag
"Pille danach" soll online nicht zu haben sein

Vier Bundesländer wollen verhindern, dass Versandapotheken die "Pille danach" vertreiben dürfen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 18.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/879580/bundesrats-antrag-pille-danach-soll-online-nicht.html <<< (html)


Einfache Ernährungsempfehlung erleichtert Gewichtsabnahme

Quelle: Ärzteblatt.de v. 18.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61851/Einfache-Ernaehrungsempfehlung-erleichtert-Gewichtsabnahme <<< (html)


„Pille danach“: Betroffene Frauen auf ärztliche Beratungsangebote hinweisen

Quelle: BÄK v. 18.02.15 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.12545.12593.12611 <<< (html)


Bundesverfassungsgericht
Was darf der GBA wirklich?

Ist der Gemeinsame Bundesausschuss wirklich befugt, rechtverbindliche Beschlüsse zu fassen? Immer wieder gibt es deswegen Kritik - jetzt soll sich das Bundesverfassungsgericht äußern.

Von Ilse Schlingensiepen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/879287/bundesverfassungsgericht-darf-gba-wirklich.html <<< (html)


Risikofaktoren für Stürze und kognitive Einbußen bei alten Menschen

Hager, Klaus,

in Dtsch Arztebl Int 2015; 112(7): 101-2; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0101; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/167881/Risikofaktoren-fuer-Stuerze-und-kognitive-Einbussen-bei-alten-Menschen <<< (html)


Spielkonsolen unterstützen Patienten mit Bewegungsstörungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61838/Spielkonsolen-unterstuetzen-Patienten-mit-Bewegungsstoerungen <<< (html)


Epilepsie
Plötzlicher Tod durch falsche Schlafposition?

Vielleicht sollten Epilepsiekranke mit hohem Risiko für einen plötzlichen Tod auf dem Rücken schlafen: Fast drei Viertel der Todesfälle werden in Bauchlage beobachtet, bei jüngeren Patienten sind es sogar fast sechs von sieben.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/epilepsie/article/878939/epilepsie-ploetzlicher-tod-durch-falsche-schlafposition.html <<< (html)


MRSA
Im Kampf gegen Keime fehlt Personal

Von Christiane Badenberg

Im Kampf gegen MRSA gibt es in Deutschland positive und negative Nachrichten zugleich. Das zeigt der "Bericht der Bundesregierung über nosokomiale Infektionen und Erreger mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen", der kürzlich zur Unterrichtung an den Bundestag weitergeleitet wurde.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/879197/mrsa-kampf-keime-fehlt-personal.html <<< (html)


Herzdruckmassage nicht unterbrechen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61839/Herzdruckmassage-nicht-unterbrechen <<< (html)


Versorgung von Demenzpatienten im Krankenhaus: Andere Wege gehen

v. Schmitt-Sausen, Nora,

in Dtsch Arztebl 2015; 112(7): A-266 / B-230 / C-226; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/168053/Versorgung-von-Demenzpatienten-im-Krankenhaus-Andere-Wege-gehen <<< (html)


Pflege-TÜV
Streit versperrt die Sicht auf die eigentliche Reformbaustelle

Pflegebedürftig sind Menschen im Laufe ihres Lebens mehrfach: nach der Geburt, nach Operationen und eventuell im Alter. Das macht die Pflege so wichtig. Das Pflege-TÜV-Desaster darf den Blick auf strukturelle Qualitätsmängel nicht verstellen.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 13.02.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/879089/pflege-tuev-streit-versperrt-sicht-eigentliche-reformbaustelle.html <<< (html)


E-Health-Gesetz: Bundesärztekammer plädiert für intelligente Anreize statt Sanktionen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 13.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61803/E-Health-Gesetz-Bundesaerztekammer-plaediert-fuer-intelligente-Anreize-statt-Sanktionen <<< (html)


Ärzte sollen Medikationsfehler melden

Quelle: Ärzteblatt.de v. 13.02.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61805/Aerzte-sollen-Medikationsfehler-melden <<< (html)


Ärztekammerpräsident Ulrich Clever
"Bei Sterbehilfe gibt es genug Spielräume"

v. Willi Reiners

Quelle: Stuttgarter Nachrichten v. 31.01.15 >>> http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.aerztekammerpraesident-ulrich-clever-bei-sterbehilfe-gibt-es-genug-spielraeume.83b29f78-4426-440d-8f28-c05755fbe7b1.html <<< (html)


Kasuistik: Beendigung einer Beatmung bei amyotropher Lateralsklerose mit rasch progredienter Bulbärsymptomatik

Quelle: Dtsch Arztebl 2015; 112(5): A-182 / B-157 / C-149; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/167515/Kasuistik-Beendigung-einer-Beatmung-bei-amyotropher-Lateralsklerose-mit-rasch-progredienter-Bulbaersymptomatik <<< (html)


Pro und Contra
Mindestlohn in der Pflege - ja oder nein?

Seit Jahresbeginn gilt ein neuer gesetzlicher Mindestlohn - auch in der Pflege. Die Meinungen darüber sind jedoch verschieden.

Von Jana Kötter

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/878078/pro-contra-mindestlohn-pflege-ja-nein.html <<< (html)


Immer weniger Früh-, Mangel- und Totgeburten nach In-vitro-Fertili­sation

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61653/Immer-weniger-Frueh-Mangel-und-Totgeburten-nach-In-vitro-Fertilisation <<< (html)


Contra
Die Pflege muss bezahlbar bleiben

Von Hubertus Pellengahr

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/878080/hubertus-pellengahr-pflege-muss-bezahlbar-bleiben.html <<< (html)


Franz Müntefering lobt Hospizarbeit

Quelle: katholisch.de v. 30.01.15 >>> http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=47800 <<< (html)


Laumann: Digitale Vernetzung soll auch Pflege verbessern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61635/Laumann-Digitale-Vernetzung-soll-auch-Pflege-verbessern <<< (html)


Norbert Blüm
Flammender Appell für das Menschliche in der Pflege

Mit einem flammenden Appell für das Menschliche in der Pflege hat sich der "Vater" der sozialen Pflegeversicherung, Norbert Blüm (CDU), an die Besucher der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses Pflege 2015 von Springer Medizin gewandt.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 30.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/878151/norbert-bluem-flammender-appell-menschliche-pflege.html <<< (html)


Recht
Wirrwarr um die "Krankengeldfalle"

Weil Patienten ihren Arzt einen Tag zu spät aufgesucht haben, geht ihr Anspruch auf Krankengeld und damit gleich auch der ganze Krankenversicherungsschutz verloren. Die "Krankengeldfalle" beschäftigt Medien - und nun auch den Gesetzgeber.

Von Martin Wortmann

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/877967/recht-wirrwarr-krankengeldfalle.html <<< (html)


Fehlzeiten aufgrund von Depressionen regional unterschiedlich

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61624/Fehlzeiten-aufgrund-von-Depressionen-regional-unterschiedlich <<< (html)


Schädlicher Alkoholkonsum
Schwangere besser aufklären

Das Ausmaß schwerer Schädigungen von Kindern durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft wird offenbar drastisch unterschätzt. Die Politik soll helfen, besser aufzuklären - und Betroffene vor Stigmatisierung zu schützen, fordern Experten.

Von Jana Kötter

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/878036/schaedlicher-alkoholkonsum-schwangere-besser-aufklaeren.html <<< (html)


Zusammenhang widerlegt
HPV-Impfung erhöht MS-Risiko nicht

Reihenimpfungen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs erhöhen das Risiko für Multiple Sklerose oder ähnliche Erkrankungen nicht. Gleich zwei Studien haben dies nun kurz nacheinander bestätigt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/gebaermutter-krebs/article/878027/zusammenhang-widerlegt-hpv-impfung-erhoeht-ms-risiko-nicht.html <<< (html)


Intensivstationen leiden unter Personalmangel

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61625/Intensivstationen-leiden-unter-Personalmangel <<< (html)


Kamingespräch
Mediziner diskutieren Sterbehilfe

Quelle: DerWesten v. 29.01.15 >>> http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/mediziner-diskutieren-sterbehilfe-id10288256.html <<< (html)


Urteil
Ungenehmigte Assistenzärzte können teuer werden

Ärger in einer Gemeinschaftspraxis nach nicht vorliegender Genehmigung für eine Assistenzärztin. Die KV darf 629.000 Euro Honorar zurückfordern, urteilten Richter des Landessozialgerichts in Stuttgart. Nun geht die Ärztin in Revision.

Von Martin Wortmann

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 29.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/aerztliche_verguetung/article/878013/urteil-ungenehmigte-assistenzaerzte-koennen-teuer.html <<< (html)


Sterben in Würde

Warum der Mensch an der Hand, nicht durch die Hand eines anderen sterben sollte

Quelle: Bistum Regensburg >>> www.bistum-regensburg.de/aktuelle-themen/sterben-in-wuerde/ <<< (html)


In der Schwangerschaft
Schadet eine fleischlose Ernährung?

Vegetarisch oder vegan zu leben, liegt im Trend. Eine neue Studie hat sich jetzt mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen diese Ernährungsweisen auf ungeborene Babys im Mutterleib haben.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 28.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/gynaekologie/article/877939/schwangerschaft-schadet-revegetarische-ernaehrung.html <<< (html)


Petitionsausschuss unterstützt Ruf nach weniger Bürokratie in der Pflege

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61617/Petitionsausschuss-unterstuetzt-Ruf-nach-weniger-Buerokratie-in-der-Pflege <<< (html)


Dignitas-Gründer zu Sterbehilfe
Diese zehn eklatanten Mängel hat die deutsche Debatte

Von Ludwig A. Minelli

Quelle: Der Tagesspiegel v. 28.01.15 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/dignitas-gruender-zu-sterbehilfe-diese-zehn-eklatanten-maengel-hat-die-deutsche-debatte/11288908.html <<< (html)


Kinderärzte fordern: Mehr Kinder auch in Deutschland impfen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61614/Kinderaerzte-fordern-Mehr-Kinder-auch-in-Deutschland-impfen <<< (html)


Gesetzentwurf liegt vor
Korruption soll Straftat werden

Justizminister Heiko Maas (SPD) macht ernst: Korruption im Gesundheitswesen soll künftig empfindliche Strafen nach sich ziehen. Betroffen sein sollen nicht nur Ärzte.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 28.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/878002/gesetzentwurf-liegt-korruption-soll-straftat.html <<< (html)


Große Lohnunterschiede
Altenpfleger schauen in die Röhre

Altenpfleger verdienen in allen Bundesländern deutlich weniger als Pflegefachkräfte in Krankenhäusern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU).

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 27.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/877936/grosse-lohnunterschiede-altenpfleger-schauen-roehre.html <<< (html)


Deutsche bewegen sich zu wenig

Quelle: Ärzteblatt.de v. 26.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61580/Deutsche-bewegen-sich-zu-wenig <<< (html)


„Aktive Sterbehilfe bei Kindern?“

Gesprächsabend des Bischofs von Fulda mit Ärztinnen und Ärzten im Bonifatiushaus

Quelle: Bistum Fulda, 26.01.15 >>> http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/presse_medien/liste_pressemeldungen/2015/2015_01/bpd_2015_1/bpd_20150126_01_Gespraechsabend_Aerzte.php <<< (html)


Schleswig-Holstein
Stationäre Hospize wollen Finanzierung neu regeln

Quelle: Ärzte Zeitung v. 27.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/877816/schleswig-holstein-stationaere-hospize-wollen-finanzierung-neu-regeln.html <<< (html)


Tonsillektomie: Morphin postoperativ bei Kindern lebensgefährlich

Quelle: Ärzteblatt.de v. 26.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61588/Tonsillektomie-Morphin-postoperativ-bei-Kindern-lebensgefaehrlich <<< (html)


'Je suis Vincent Lambert' - Ein Lebensmarsch der Superlative

Quelle: kath.net v. 26.01.15 >>> http://www.kath.net/news/49219 <<< (html)


Intraprofessionelle Sterbehilfedebatte - Was nun, Herr Montgomery?

„In der Diskussion um eine gesetzliche Regelung zur Sterbehilfe unterstreicht die Ärztekammer Westfalen-Lippe, dass die Mitwirkung eines Arztes bei der Selbsttötung keine ärztliche Aufgabe ist, dass die Entscheidung über ärztliches Handeln mit letzter Verantwortung jedoch allein beim Arzt selbst liegt. „In dieser schwierigen Frage, die im gegenseitigen Vertrauen zwischen Patient und Arzt behandelt werden muss, entscheidet der Arzt mit seinem Gewissen. Keine andere Institution kann dabei ,mitentscheiden’“, betont Dr. med. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe“ (vgl. dazu Mitteilung der ÄK Westfalen-Lippe v. 05.01.15 >>> http://www.aekwl.de/index.php?id=123&tx_ttnews[tt_news]=1102&tx_ttnews[backPid]=117&cHash=de0ddbf6d75dbde7880a2286488924c7 <<<).

Ein Statement, welches belegt, dass von einem allgemeinen Konsens innerhalb der Ärztekammern nicht die Rede sein kann!

Die BÄK sollte sich endlich der Rolle des ethischen Zuchtmeisters gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen begeben und auf dem kommenden Deutschen Ärztetag die Initiative ergreifen, um so den § 16 Ä-MBO nach dem Vorbild einiger LÄK abändern zu können.

Lutz Barth (26.01.15)


Ethikrat-Vorsitzende
"Suizidhilfe darf kein ganz normales Angebot sein"

Die Ethikrat-Vorsitzende Christiane Woopen hält die Sterbehilfe-Debatte für beschränkt: Statt immer über ein Vereinsverbot zu streiten, müsse mehr gegen die hohe Zahl von Selbsttötungen getan werden.

Quelle: Die WELT v. 26.01.15 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article136755771/Suizidhilfe-darf-kein-ganz-normales-Angebot-sein.html <<< (html)


Uniklinik Kiel
Experten sagen Keimen den Kampf an

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 26.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/877777/uni-kiel-experten-sagen-keimen-kampf.html <<< (html)


Musik im Altersheim
Schlager als Erinnerungshilfe

Schlager als Schlüssel zum Gedächtnis? Beim Projekt "Klang und Leben" versuchen Musiker, in Altersheimen die Erinnerung von Senioren zu wecken. Neben Tanz und Gesang ist manchmal auch Flirten erlaubt.

Von David Fischer

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 26.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/876565/musik-altersheim-schlager-erinnerungshilfe.html <<< (html)


Chirurgie
Thrombosegefahr steigt mit Op-Dauer

Längere Operationszeiten bergen ein höheres Risiko für venöse Thromboembolien. US-amerikanische Chirurgen plädieren dafür, dies bei der Planung und Nachsorge von Operationen stärker zu berücksichtigen.

Von Beate Schumacher

Quelle: Ärzte Zeitung v. 26.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/thrombose_embolie/article/877660/chirurgie-thrombosegefahr-steigt-op-dauer.html <<< (html)


„Welche Krankheit hätten Sie denn gern?“

Die Debatte um die Frage nach der Legitimität der ärztlichen Suizidassistenz ist gelegentlich nicht nur „unterirdisch“ und „soziologisch unterbelichtet, sondern veranlasst so manchen engagierten Palliativmediziner zu scheinbaren „intellektuellen Höchstleistungen“ in der Argumentationsführung zugunsten seiner eigenen Profession: Ein bekannter Verfechter der Palliativmedizin wünscht sich entgegen einer Weisheit des Volksmundes nach dem Motto „die beste Krankheit taugt nichts“ für den Fall einer Erkrankung schon mal einen „unheilbaren Krebs“, um sich so in die gute palliativmedizinische Betreuung begeben zu können. Wahrlich: er ist offenbar bereit, das „Kreuz“ auf sich zu nehmen, um vielleicht persönlich den letzten scheinbar schlagenden Beweis dafür anzutreten, dass es um die Palliativmedizin und ihrer Ziele einschließlich der damit verbundenen ethischen und vor allem moralischen Integrität in einer aufgeklärten Gesellschaft gut bestellt ist.

Der „Kelch“ soll demzufolge am Palliativmediziner nicht vorbeigehen – im Gegenteil: es ist der Wunsch, diesen zu empfangen und von dieser Warte aus betrachtet ist auch der Wunsch des Mediziners nach einer unheilbaren Krankheit des Lobes würdig:

„Auch wenn jemand, der das Leiden aus freien Stücken annimmt, indem er auf schmerzlindernde Maßnahmen verzichtet, um seine volle Geistesklarheit zu bewahren und, wenn er gläubig ist, bewusst am Leiden des Herrn teilzuhaben, in der Tat des Lobes würdig ist, so kann diese »heroische« Haltung doch nicht als für alle verpflichtend angenommen werden. Schon Pius XII. hatte gesagt, den Schmerz durch Narkotika zu unterdrücken, auch wenn das eine Trübung des Bewusstseins und die Verkürzung des Lebens zur Folge habe, sei erlaubt, »falls keine anderen Mittel vorhanden sind und unter den gegebenen Umständen dadurch nicht die Erfüllung anderer religiöser und moralischer Verpflichtungen behindert wird«“, so steht es geschrieben im Evangelium vitae.

Ja – so ist es mit dem Sterben nach katholischer Lesart und diese wird wohl künftig auch von den Palliativmediziner favorisiert: Derjenige, der bewusst am Leiden des Palliativmediziners teilnimmt, ist des Lobes würdig und die Palliativmedizin wird um ein entscheidendes Analgetikum (ggf. ohne erwünschte Nebenwirkungen) bereichert: Die Religion (frei nach Heine, Marx und Engels) resp. die spirituelle Bedeutung der dann zu treffenden „heiligen Indikation – (frei nach Dörner) wird ergänzt durch die vorbildliche Einstellung des Palliativmediziners, sich hinzugeben für seine Wissenschaft, die da für sich unausgesprochen beansprucht, gleichsam einen Königsweg für das würdevolle Sterben unterbreitet zu haben.

Mit Verlaub: Palliativmediziner laufen mehr denn je Gefahr, „Opfer“ ihrer eigenen „Machbarkeitsphantasien“ zu werden und neben der Frage „Was bin ich?“ bleibt die Frage („Was hätten Sie denn gern?“) nach der gewünschten Krankheit nicht unbeantwortet: einen unheilbaren Krebs!

Der aufrichtige Palliativmediziner wird in der Folge bereit sein müssen, sein „Leben“ für die Palliativmedizin hinzugeben und es bleibt abzuwarten, ob diese ehrenwerten Mediziner von einer unheilbaren Krankheit heimgesucht werden, um so einen heroisch anmutenden „Tod“ sterben zu können, der im Interesse der eigenen Wissenschaftsdisziplin gestorben wird.

Fraglich ist nur, ob alle Schwersterkrankten und Sterbende bereit sind, am selbst auferlegten Leiden des Palliativmediziners teilzuhaben und ihm „nachzufolgen“?

Ich persönlich würde doch erhebliche Zweifel anmelden wollen, nicht zuletzt auch deswegen, weil mit solchen „Bekenntnissen“ die Palliativmedizin sich dem Vorwurf ausgesetzt sieht, im Zweifel den Schwersterkrankten mit seiner unheilbaren Krankheit für ureigene Zwecke und Ziele zu instrumentalisieren.

Lutz Barth (26.01.15)


Entscheidungen am Ende des Lebens

Argumentationshilfe zur Sterbebegleitung und Sterbehilfe

Hrsg. Erzbistum Köln, Generalvikariat Hauptabteilung Seelsorge, 2014; online unter >>> http://erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/krankheit_und_pflege/.content/.galleries/ethik-medizin-pflege/2014-05_Broschuere_Sterbehilfe.pdf <<< (pdf.)


Deutschland künftig ohne Kinder mit angeborenen Behinderungen?

Bluttest auf Downsyndrom als Kassenleistung? Christen sollten protestieren - Stellvertretender Vorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL), MdB Hüppe: Bluttest als Kassenleistung diskriminiert Menschen mit Downsyndrom

Quelle: kath.net v. 24.01.15 >>> http://www.kath.net/news/49186 <<< (html)


Kasuistik: Beenden einer Transfusionsbehandlung bei Patientin mit infauster Prognose

In Dtsch Arztebl 2015; 112(4): A-127 / B-111 / C-107; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/167403/Kasuistik-Beenden-einer-Transfusionsbehandlung-bei-Patientin-mit-infauster-Prognose <<< (html)


Pflegekammer
Proteste vor dem Parlament

Der Streit um die Pflegekammer Schleswig-Holstein entbrennt anlässlich der Beratung des Gesetzes erneut.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/877612/pflegekammer-proteste-parlament.html <<< (html)


Jakob Augstein zur aktuellen Sterbehilfedebatte
Demut vor dem Tod?

Von Edgar Dahl

Quelle: hpd v. 23.01.15 >>> http://hpd.de/artikel/11050 <<< (html)


S.P.O.N. - Im Zweifel links: Verschont den Tod!

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Quelle: SPIEGEL online v. 13.11.14 >>> http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sterbehilfe-jakob-augstein-ueber-die-wuerde-des-tods-a-1002693.html <<< (html)


SBK-Studie
"Pille danach" tatsächlich nur Notfallpräparat

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/877615/sbk-studie-pille-danach-tatsaechlich-nur-notfallpraeparat.html <<< (html)


RKI-Analyse
Grippe - eine tödliche Gefahr

Das Robert-Koch-Institut hat die Grippewinter der vergangenen 30 Jahre genauer unter die Lupe genommen. Die Daten belegen: Auch in Deutschland ist Influenza eine tödliche Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte.

Von Wolfgang Geissel

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/877645/rki-analyse-grippe-toedliche-gefahr.html <<< (html)


Selbstmord und Sterbehilfe
 Die Gefahren des ärztlich assistierten Suizids

Von Ingeborg Breuer

Quelle: Deutschlandfunk v. 22.01.15 >>> http://www.deutschlandfunk.de/selbstmord-und-sterbehilfe-die-gefahren-des-aerztlich.1148.de.html?dram%3Aarticle_id=309191 <<< (html)


Gesetzesänderung geplant
Mehr Kontrollen bei Psychiatrie-Einweisungen

Bei langfristigen Einweisungen in die forensische Psychiatrie soll es im Interesse der Betroffenen künftig mehr Kontrollen geben. Diese Pläne für eine Gesetzesänderung sind auch eine Konsequenz aus dem Fall Mollath.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/877587/gesetzesaenderung-geplant-kontrollen-psychiatrie-einweisungen.html?sh=19&h=-970386657 <<< (html)


"Pille danach"
BÄK empfiehlt Beratung nur durch den Arzt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/877538/pille-danach-baek-empfiehlt-beratung-nur-durch-arzt.html?sh=25&h=-970386657 <<< (html)


Aktive Sterbehilfe: Karlsruher Diakonie bezieht Stellung

Quelle: KA-News v. 22.01.15 >>> http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Aktive-Sterbehilfe-Karlsruher-Diakonie-bezieht-Stellung;art6066,1564100 <<< (html)


Palliativmedizin: Medikamente, Pflege und Trost

v. Klinkhammer, Gisela; Richter-Kuhlmann, Eva,

in Dtsch Arztebl 2015; 112(4): A-124 / B-108 / C-104; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/167396/Palliativmedizin-Medikamente-Pflege-und-Trost <<< (html)


Weiter Diskussion um geplante Pflegekammer in Schleswig-Holstein

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61550/Weiter-Diskussion-um-geplante-Pflegekammer-in-Schleswig-Holstein <<< (html)


Überlebenschancen von extremen Frühgeburten sind gestiegen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61556/Ueberlebenschancen-von-extremen-Fruehgeburten-sind-gestiegen <<< (html)


Debatte um Sterbehilfe: Kusch droht mit Verfassungsklage

Sollte ein Verbot der Sterbehilfe kommen, will Roger Kusch rechtliche Schritte einleiten. Wenn die Aussicht auf Erfolg besteht, werde es eine Verfassungsklage geben.

Quelle: Hamburger Abendblatt v. 21.01.15 >>> http://www.abendblatt.de/hamburg/article136611036/Debatte-um-Sterbehilfe-Kusch-droht-mit-Verfassungsklage.html <<< (html)


Montgomery: "Reformen im Transplantationswesen greifen"

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 22.01.15 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.12545.12546.12566 <<< (html)


Niedersachsen will natürliche Geburt fördern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61551/Niedersachsen-will-natuerliche-Geburt-foerdern <<< (html)


Bundesgerichtshof entscheidet über den Anspruch des Patienten gegen den Klinikträger auf Preisgabe der Privatanschrift eines angestellten Arztes

Der Kläger, der in der Einrichtung der Beklagten stationär behandelt worden ist, nimmt diese und zwei bei ihr angestellte Ärzte auf Schadensersatz in Anspruch. An einen der Ärzte konnte die Klage unter der Klinikanschrift zunächst nicht zugestellt werden, weil der Prozessbevollmächtigte des Klägers den Namen nicht richtig angegeben hatte. Nach der Korrektur des Namens war die Zustellung erfolgreich. Trotzdem verlangte der Kläger von der Klinik Auskunft über die Privatanschrift des betroffenen Arztes. Dies lehnte die Beklagte ab.

Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Das Landgericht hat die Beklagte zur Auskunft verurteilt, weil sich Anonymität nicht mit dem Wesen des Arzt-Patienten-Verhältnis vertrage. Es hat die Revision zugelassen.

Der u.a. für die Fragen des Persönlichkeitsschutzes und der Arzthaftung zuständige VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die Revision der Beklagten das Berufungsurteil aufgehoben, die Klage abgewiesen und dies im Wesentlichen wie folgt begründet:

Zwar hat der Patient gegenüber Arzt und Krankenhaus grundsätzlich auch außerhalb eines Rechtsstreits Anspruch auf Einsicht in die ihn betreffenden Krankenunterlagen, soweit sie Aufzeichnungen über objektive physische Befunde und Berichte über Behandlungsmaßnahmen (Medikation, Operation etc.) betreffen. Der Klinikträger ist auch grundsätzlich gehalten, dem Patienten den Namen des ihn behandelnden Arztes mitzuteilen. Der Kläger brauchte aber zur Führung des Zivilprozesses nicht die Privatanschrift des Arztes, weil die Klageschrift unter der Klinikanschrift zugestellt werden konnte. Der Auskunftserteilung steht außerdem die datenschutzrechtliche Vorschrift des § 32 Abs. 1 Satz 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) entgegen. Die Regelung gestattet dem Arbeitgeber die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses. Der Arbeitgeber ist aber grundsätzlich nicht berechtigt, personenbezogene Daten, die für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben worden sind, an Dritte weiterzuleiten. Da die Daten für die Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses erhoben worden sind, ist die Übermittlung an Dritte nach dem für den Datenschutz geltenden Zweckbindungsgebot grundsätzlich als zweckfremde Verwendung ausgeschlossen. Eine Weiterleitung privater Kommunikationsdaten an Dritte bedarf vielmehr der Einwilligung des Betroffenen oder der besonderen Gestattung durch eine Rechtsvorschrift.

Urteil vom 20. Januar 2015 - VI ZR 137/14

Amtsgericht Weißwasser – Urteil vom 08. August 2013 – 6 C 58/13

Landgericht Görlitz – Urteil vom 14. Februar 2014 – 2 S 174/13

Karlsruhe, den 20. Januar 2015

Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs v. 20.01.15  >>> http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2015&Sort=3&nr=69959&pos=2&anz=11 <<< (html)


Organspende
Zahl der Spender erneut gesunken

Die Zahl der Organspender in Deutschland ist im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen, wie die DSO meldet. Einen Einbruch wie in den beiden Jahren davor gab es allerdings nicht.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 20.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/877384/organspende-zahl-spender-erneut-gesunken.html <<< (html)


Sterbehilfe
Das Sterben kann man nicht verhindern

 Von Karin Dalka

Quelle: Frankfurter Rundschau v. 20.01.15 >>> http://www.fr-online.de/meinung/sterbehilfe-das-sterben-kann-man-nicht-verhindern,1472602,29616302.html <<< (html)


Genvarianten steigern Risiko für eine Schizophrenie

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61503/Genvarianten-steigern-Risiko-fuer-eine-Schizophrenie <<< (html)


Beschneidungen
Urologen weisen Betrugsvorwurf zurück

Der Berufsverband der Urologen hat Vorwürfe des Abrechnungsbetrugs bei Beschneidungen zurückgewiesen. NDR Info hatte berichtet, Dutzende Ärzte hätten den Eingriff bei Krankenkassen falsch abgerechnet.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 20.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/aerztliche_verguetung/article/877396/beschneidungen-urologen-weisen-betrugsvorwurf-zurueck.html <<< (html)


Entbürokratisierung der Pflege nimmt Fahrt auf

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/877371/berlin-entbuerokratisierung-pflege-nimmt-fahrt.html <<< (html)


Häusliche Pflege: Starke regionale Unterschiede in der Versorgung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 20.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61518/Haeusliche-Pflege-Starke-regionale-Unterschiede-in-der-Versorgung <<< (html)


Sterbehilfe
Eine letzte, höchst menschliche Aufgabe des Arztes

Von Uwe-Christian Arnold

Quelle: Der Tagesspiegel v. 20.01.15 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/sterbehilfe-eine-letzte-hoechst-menschliche-aufgabe-des-arztes/11249380.html <<< (html)


Adipositas
Ständig hungrig durch Hormon-Mutation?

Bei einem dreijährigen Kind, das bereits über 40 Kilogramm wog, haben Forscher ein defektes Sättigungshormon entdeckt. Möglicherweise spielt das auch bei anderen Fällen von Adipositas eine Rolle.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.01.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/877268/adipositas-staendig-hungrig-durch-hormon-mutation.html <<< (html)


Statistik zeigt
Große Verdienstunterschiede in der Altenpflege

Bei den Vergütungen in der Altenpflege zeigen sich enorme Unterschiede zwischen den Bundesländern, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.01.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/877355/statistik-zeigt-grosse-verdienstunterschiede-altenpflege.html <<< (html)


Hamburger Landesinitiative verbessert Bedingungen für Demenzkranke

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61509/Hamburger-Landesinitiative-verbessert-Bedingungen-fuer-Demenzkranke <<< (html)


Interview Sterbehilfe
„Sterben ist ein Milliardengeschäft“

Die Sterbehilfe-Debatte hat eine alte Frage neu aufgeworfen: Wie wollen wir aus dem Leben scheiden? Der Soziologe Klaus Feldmann über unseren schwierigen Umgang mit dem Tod und die letzten Wünsche der Deutschen.

 Von Nadja Erb

Quelle: Frankfurter Rundschau v. 15.01.15 >>> http://www.fr-online.de/panorama/interview-sterbehilfe--sterben-ist-ein-milliardengeschaeft-,1472782,29565692.html <<< (html)


Manfred Lütz zur aktuellen Sterbehilfedebatte
Wer ohne Argumente ist, diffamiert gern

Von Edgar Dahl

Quelle: hpd v. 16.01.15 >>> http://hpd.de/artikel/10995?nopaging=1 <<< (html)


Zwischenfall bei Organentnahme
Zwei Koordinatoren - zwei Ergebnisse?

Ein Wechsel der DSO-Koordinatoren während der Organentnahme könnte nach Informationen der "Ärzte Zeitung" die Probleme bei einer Organtransplantation in Bremerhaven verursacht haben.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 16.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/877170/zwischenfall-organentnahme-zwei-koordinatoren-zwei-ergebnisse.html <<< (html)


KBV fordert qualifizierte Beratung bei Pille danach

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61483/KBV-fordert-qualifizierte-Beratung-bei-Pille-danach <<< (html)


Schwanger im OP
Chirurginnen hinterfragen Mutterschutz

Ärztinnen wollen sich nicht mehr aus dem OP-Saal vertreiben lassen, nur weil sie schwanger sind. Stattdessen stellen sie die Auslegung des Mutterschutzes in Frage.

Von Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 15.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/877120/schwanger-op-chirurginnen-hinterfragen-mutterschutz.html <<< (html)


Klinische Ethikberatung: Haltungen vermitteln, ohne zu bewerten

v. Klinkhammer, Gisela,

in Dtsch Arztebl 2015; 112(3): A-77 / B-68 / C-67; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/167301/Klinische-Ethikberatung-Haltungen-vermitteln-ohne-zu-bewerten <<< (html)


Ernährung
Frühstück zu Hause hält das Herz von Kindern gesund

Wie wichtig das tägliche Frühstück für ein gesundes Herz bei Kindern ist, zeigt eine Studie, die Daten von 8500 Kindern aus acht europäischen Ländern ausgewertet hat.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 16.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/876356/ernaehrung-fruehstueck-hause-haelt-herz-kindern-gesund.html <<< (html)


Beispiel Delmenhorst
Was tun gegen "Todesengel" am Klinikbett?

Krankenpfleger, die im Dienst Patienten töten, hat es schon mehrfach gegeben. Können sich Krankenhäuser überhaupt wirksam vor Übergriffen dieser Art schützen?

Von Christian Beneker

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/877039/beispiel-delmenhorst-tun-todesengel-klinikbett.html <<< (html)


Pflegebericht
Bessere Noten für Dienste und in Heimen

Die Versorgung von Pflegebedürftigen in Heimen und zu Hause hat sich verbessert. Das geht aus dem vierten MDS-Pflege-Qualitätsbericht hervor. Allerdings haben die Gutachter der Krankenkassen auch große Schwächen festgestellt.

Von Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/877069/pflegebericht-bessere-noten-dienste-heimen.html <<< (html)


Hirntod?
BÄK prüft elf Diagnosen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/877114/hirntod-baek-prueft-elf-diagnosen.html <<< (html)


"Pille danach"
Gröhe gibt dem Druck nach

Nach monatelanger Hängepartie im Bundestag und Druck aus der EU legt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) einen Verordnungsentwurf zur Rezeptfreiheit vor.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/877071/pille-danach-groehe-gibt-druck-nach.html <<< (html)


Medizinischer Dienst: Qualität der Pflege verbessert

Quelle: Ärzteblatt.de v. 14.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61447/Medizinischer-Dienst-Qualitaet-der-Pflege-verbessert <<< (html)


Bamberg
Ehemaliger Chefarzt wegen Missbrauchs angeklagt

Im Missbrauchsskandal am Bamberger Klinikum hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den beschuldigten ehemaligen Chefarzt erhoben.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/877066/bamberg-ehemaliger-chefarzt-wegen-missbrauchs-angeklagt.html <<< (html)


Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus
Vorbote eines Delirs?

Viele Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen entwickeln ein Delir. Gerade nach Symptomen eines hypoaktiven Delirs muss man genau fragen. Denn die Gefahr, es zu übersehen, ist groß.

Von Kim Jené

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/875105/gestoerter-schlaf-wach-rhythmus-vorbote-delirs.html <<< (html)


"Pille danach"
Ärzte warnen vor Beratungsdefizit in Apotheken

Nach der Entscheidung der Europäischen Kommission, die "Pille danach" von der Rezeptpflicht auszunehmen, verlagert sich die politische Diskussion auf die Umsetzung. Frauenärzte äußern Bedenken.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 13.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/default.aspx?sid=876978&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20150113-_-Arzneimittelpolitik <<< (html)


Sterbehilfe
Die Ärzte und der Freitod

Von Mira Gajevic und Timot Szent-Ivanyi

Quelle: Frankfurter Rundschau v. 12.01.15 >>> http://www.fr-online.de/politik/sterbehilfe-die-aerzte-und-der-freitod,1472596,29546506.html <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 13.01.15):

Palliativmediziner sind wahre Helden!

Zwei Mediziner mit unterschiedlichen Antworten auf die schlichte Frage: Wie wollen Sie sterben?

„Herr Lauterbach, wie wollen Sie sterben?
Möglichst spät, gesund und unerwartet.

Herr Sitte, wie ist es mit Ihnen?
Interessant, was Herr Lauterbach sagt. Bei mir ist das ganz anders. Wenn ich mir eine Krankheit aussuchen könnte, dann einen unheilbaren Krebs. Ich würde dann eine palliative Versorgung wählen und hätte so genügend Zeit, Abschied zu nehmen.“
(Frankfurter Rundschau v. 12.01.15 >>>
http://www.fr-online.de/politik/sterbehilfe-die-aerzte-und-der-freitod,1472596,29546506.html <<<)

Mit Verlaub: Ohne hier dem Palliativmediziner Thomas Sitte nahe treten oder diskreditieren zu wollen, so sei doch darauf hingewiesen, dass einige Palliativmediziner im Begriff sind, „päpstlicher als der Papst“ zu sein und offensichtlich bereit sind, einen wahren Heldentod zu sterben, wohl wissend oder zumindest hoffend um die Möglichkeiten ihrer eigenen Wissenschaftsdisziplin.

Vielleicht wird dem Palliativmediziner tatsächlich das „Schicksal“ ereilen und er an einem „unheilbaren Krebs“ erkranken, um sich dann ganz der Palliativmedizin anvertrauen zu können, so wie ein gläubiger Christ, der im Leiden einen Sinn erkennt und nach dem Motto hier auf Erden wandelt: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn!

Der aufrechte und von seiner Wissenschaftsdisziplin überzeugte Palliativmediziner stirbt eben auch um „seiner“ Palliativmedizin willen und da macht es denn augenscheinlich auch Sinn, sich eine unheilbare Krankheit auszusuchen, um eine palliative Versorgung wählen und so im Zweifel auch Zeit für einen gelungenen Abschied aus dem Diesseits haben zu können.

Wir dürfen gespannt sein, ob dann auch eine Art von „Seligsprechung“ von den einschlägigen Berufsverbänden in Aussicht gestellt wird!

Abermals mit Verlaub: Einige Palliativmediziner wissen offensichtlich nicht um die Bedeutung und Tragweite ihrer „Seligpreisungen“!


Kontrollsysteme bei der Hirntod-Diagnostik verhindern Schlimmeres – Keine sensationsheischende Vorverurteilungen - Windhorst: „Mehr-Augen-Prinzip sorgt für Sicherheit bei der Organspende“

Quelle: ÄK Westfalen-Lippe, Mitteilung v. 12.01.15 >>> http://www.aekwl.de/index.php?id=123&tx_ttnews[tt_news]=1105&tx_ttnews[backPid]=117&cHash=61338b83e7db75e9947216772eefb641 <<< (html)


OLG Oldenburg: Schwangerschaft fehlerhaft nicht erkannt - Kein Schadensersatzanspruch gegen Frauenärztin

OLG Oldenburg, Beschluss vom 18. November 2014, Aktenzeichen 5 U 108/14

Der 5. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg hat wie zuvor das Landgericht Osnabrück das Begehren einer Klägerin abgelehnt, eine Gynäkologin wegen des Nichterkennens einer Schwangerschaft zur Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld zu verurteilen.>>> weiter

Quelle: OLG Oldenburg, PM v. 12.01.15; online unter >>> http://app.olg-ol.niedersachsen.de/cms/presse/presseanzeigen.php4?id=1198&aktion=anzeigen&bid=30 <<< (html)


Diskussion um Sterbehilfe-Regelung - Windhorst: Letztverantwortung liegt beim Arzt – keine Institution kann „mitentscheiden“

Quelle: ÄK Westfalen-Lippe, Mitteilung v. 05.01.15 >>> http://www.aekwl.de/index.php?id=123&tx_ttnews[tt_news]=1102&tx_ttnews[backPid]=117&cHash=de0ddbf6d75dbde7880a2286488924c7 <<< (html)


Statement der Prüfungs- und der Überwachungskommission zur Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung über eine vermeintlich zweifelhafte Hirntoddiagnostik in einem norddeutschen Krankenhaus

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 12.01.15 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.75.77.12552 <<< (html)


Organspende
Hirntod nicht richtig festgestellt?

In einem Krankenhaus im Raum Bremen/Bremerhaven soll es bei einer Organentnahme möglicherweise zu einem schweren Fehler gekommen sein. Medienberichten zufolge sei der Hirntod des Spenders nicht vorschriftsgemäß festgestellt worden.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 12.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/876856/organspende-hirntod-nicht-richtig-festgestellt.html <<< (html)


Bayerische Pflegeheime sollen stärker kontrolliert werden

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.01.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61421/Bayerische-Pflegeheime-sollen-staerker-kontrolliert-werden <<< (html)


Videosprechstunde
Kein Ersatz für echten Arzt-Patienten-Kontakt

Um etwa Patienten aus dem Ausland nach einer Operation per Video beraten zu können, brauchen Ärzte nicht nur die richtige Praxis-EDV. Sprechstunden per Video sind auch finanziell und juristisch eine Herausforderung.

Von Julia Frisch

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/telemedizin/article/874342/videosprechstunde-kein-ersatz-echten-arzt-patienten-kontakt.html <<< (html)


Bundesfinanzhof
Arbeitsteilung muss auch in der Arztpraxis möglich sein

Niedergelassene, die Ärzte beschäftigen, werden vom Fiskus gerne mit Gewerbesteuerforderungen konfrontiert. Der Bundesfinanzhof hat jetzt definiert, wie intensiv Praxisinhaber angestellten Kollegen auf die Finger schauen müssen, um ihren Status als Freiberufler steuerrechtlich nicht zu gefährden.

Von Christoph Winnat

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/876805/bundesfinanzhof-arbeitsteilung-muss-arztpraxis-moeglich.html <<< (html)


Doch keine Sterbehilfe für belgischen Straftäter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61370/Doch-keine-Sterbehilfe-fuer-belgischen-Straftaeter <<< (html)


ADHS
Normaler Spieltrieb oder doch schon Zappelphilipp?

Die Diagnoserate von ADHS hat sich zwischen 2006 und 2012 verdoppelt. Laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) diagnostizierten Ärzte 2012 bei knapp fünf Prozent aller bei der AOK versicherten Kinder ADHS. Nicht immer trifft der Befund jedoch ins Schwarze.

Von Thomas Hommel

Quelle: Ärzte Zeitung v. 06.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/pro-dialog/article/873832/adhs-normaler-spieltrieb-schon-zappelphilipp.html <<< (html)


Aktive Sterbehilfe für belgischen Sexualstraftäter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.01.15 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61357/Aktive-Sterbehilfe-fuer-belgischen-Sexualstraftaeter <<< (html)


Familienpflegezeit
Viele befürchten Nachteile im Job

Die neuen gesetzlichen Regelungen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf stoßen zwar auf breite Zustimmung in der Bevölkerung. Viele befürchten allerdings Nachteile für die Karriere, wie eine Umfrage zeigt.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 05.01.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/876558/familienpflegezeit-viele-befuerchten-nachteile-job.html <<< (html)


Sterbehilfe: Französischer Arzt aus Kammer ausgeschlossen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61330/Sterbehilfe-Franzoesischer-Arzt-aus-Kammer-ausgeschlossen <<< (html)


Prozess gegen Pfleger
Kliniken uneins über Mitverantwortung für Todesfälle

Niels H. steht vor Gericht, weil er als Pfleger in zwei Krankenhäusern mehrere Patienten umgebracht haben soll. Hätten sich die Todesfälle verhindern lassen? Die beteiligten Kliniken machen sich gegenseitig Vorhaltungen.

Von Christian Beneker

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 30.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/876471/prozess-pfleger-kliniken-uneins-mitverantwortung-todesfaelle.html?sh=6&h=-1733116114 <<< (html)


Das ändert sich zum Jahresbeginn bei Gesundheit und Pflege

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61316/Das-aendert-sich-zum-Jahresbeginn-bei-Gesundheit-und-Pflege <<< (html)


NRW-Ministerin fordert
Geld aus Pflegeversicherung für Alten-Quartiere

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 30.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/876477/nrw-ministerin-fordert-geld-pflegeversicherung-alten-quartiere.html?sh=4&h=-1733116114 <<< (html)


Brustkrebs: Patientinnen nach Rekonstruktion ohne Implantat zufriedener

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61332/Brustkrebs-Patientinnen-nach-Rekonstruktion-ohne-Implantat-zufriedener <<< (html)


Fachorganisationen warnen vor Solarienbesuchen gegen Vitamin-D-Mangel

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61327/Fachorganisationen-warnen-vor-Solarienbesuchen-gegen-Vitamin-D-Mangel <<< (html)


Franz Müntefering auf „Mission“

„Einige Menschen hätten ein falsches Verständnis von Selbstbestimmung, kritisierte Müntefering. "Die sagen: Ich muss entscheiden können, ob ich sterben will oder nicht, jederzeit in meinem Leben, begründungsfrei. Und das halte ich für gefährlich."

Mit Freiheit und Selbstbestimmung habe das nichts zu tun. Vielmehr sei es geradezu absurd, die "Vernichtung der Existenz mit dem Hinweis auf ein Selbstbestimmungsrecht zu befördern". Man lebe immer in einer Gemeinschaft und habe Mitverantwortung für das, was rundherum passiere“, so der ehemalige Politiker Müntefering (vgl. dazu >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/franz-muentefering-sterbehilfe-interview#comments <<<).

Mit Verlaub: Herrn Müntefering scheint völlig entgangen zu sein, dass eine überragende Mehrheit in der Bevölkerung für sich das Selbstbestimmungsrecht reklamiert!

Nicht „einige Menschen“ hätten ein falsches Verständnis von Selbstbestimmung, sondern in erster Linie die sog. ethischen Überzeugungstäter, zu denen auch der ehemalige SPD-Politiker zählt. Nicht die nach Freiheit strebenden Menschen sind „gefährlich“, sondern zuvörderst diejenigen, die diese Freiheit zur Selbstbestimmung zur „kleine Münze“ schlagen!

Lutz Barth (24.12.14)


„Ethische Überzeugungstäter“ führen ihren Kulturkampf um das „gute Sterben“ Schwersterkrankter unreflektiert weiter!

Nach wie vor scheint es dringend geboten, den Diskurs über das frei verantwortliche Sterben schwersterkrankter Patienten von philosophischen und religiösen Dogmen und Ideologien zu entfrachten, da nicht zu erwarten ansteht, dass vor dem Hintergrund der Philosophie und Theologie die Debatte um den frei verantwortlichen Suizid befriedet werden kann.

Wieder mal sieht sich das ehemalige Ratsmitglied, der Mannheimer Medizinethiker Axel W. Bauer dazu veranlasst, den Deutschen Ethikrat zu rügen und nach Jahren eines Endlosdebatte gelingt es ihm augenscheinlich nicht, seine Rolle als „ethischer Überzeugungstäter“ abzulegen.

Der Soziologe W. van Daele hat es seinerzeit im Ethikrat vortrefflich auf den Punkt gebracht: Nicht wenige Mitglieder des Ethikrats seien auch „ethische Überzeugungstäter“ und so verwundert es nicht, dass auch die Mitglieder neben ihrer Tätigkeit im Deutschen Ethikrat gleichsam außerhalb dieses Gremiums wie selbstverständlich ihre Positionen vertreten, mögen diese sich auch von Irrationalitäten leiten lassen.

Axel W. Bauer steht im Sterbehilfediskurs für eine wertkonservative Position, die wir angesichts der Freiheitsverbürgungen im Grundgesetz ohne Frage zu respektieren haben, wenngleich diese Freiheiten nicht vor Kritik schützen. Der Medizinethiker bedient in und mit seinen Statements allgemeine Klischees der sog. „Lebensschützerfraktionen“ und skizziert Horrorszenarien, die er wortgewaltig auszuschmücken versucht. Gegenwärtig gerät mal wieder der Deutsche Ethikrat in den Fokus seiner Kritik und er mutmaßt, dieser will den „Giftschrank öffnen“, so wie er bereits in seinem Interview im November 2014 meinte, die Herren Taupitz, Borasio, Wiesing und Jox ebnen mit ihrem Gesetzvorschlag eine „wasserdichte Anleitung“ für eine straffreie Beihilfe zur Selbsttötung, in der auch der „Giftschrank“ geöffnet werde, da insoweit eine Änderung im Betäubungsmittelgesetz vorgeschlagen wird.

So gesehen dürften sich sowohl der Deutsche Ethikrat als auch die Herren Taupitz u.a. als „Erfüllungsgehilfen“ des Staates erweisen, der nach Auffassung von Axel W. Bauer ein Interesse daran habe, dass das Sterben organisiert wird.

Der demografische Wandel und die damit zu erwartende Kostenexplosion gerade im Gesundheitswesen kämen da gelegen, um so in dieser „fatalen Lage“ das Sterben speziell älterer Menschen organisieren zu können und zwar mit Hinweis auf ein „angeblich selbstbestimmt herbeigeführter Freitod“, so die These des Medizinethikers.

Neben den Ärzten werden so offensichtlich auch aufgeklärte Medizinethiker, Juristen, aber auch Theologen neben den politisch Verantwortlichen zu den „gefährlichsten Männern (und Frauen) im Staate“ und da mag es folgerichtig sein, wenn eine handverlesene Schar von gutmeinenden Ethikern sich als „Anwälte des Lebens“ in der Öffentlichkeit gerieren und versuchen, mit irrationalen Argumenten den Weg für ihren fundamentalistisch anmutenden Irrweg ebnen und für eine „Kultur des Lebens“ im Sterben werben zu können, die allein als „selig machend“ Geltung beanspruchen soll.

Im Eifer der Debatte werden frei verantwortliche Schwersterkrankte, die schlicht ihrem Leid durch Suizid zu entfliehen gedenken, da schon mal als egozentrische Individualisten gegeißelt und es fragt sich, wer künftig zu den „gefährlichsten Männern“ im Staate zählt?

Sind es nicht vielmehr diejenigen Verfechter einer ausnahmslos an christlichen Wertmaßstäben ausgerichteten Sterbekultur, die das Selbstbestimmungsrecht der schwersterkrankten Patienten schon vor dem „Patienten“ zu Grabe tragen?

Sind es nicht diejenigen Ethiker und Philosophen, die da meinen, mit einer scheinbar wissenschaftlich fundierten Expertise aufzuwarten, die angesichts verbürgter Grundfreiheiten in unserer Verfassung einer rationalen Überprüfung nicht standhalten wird und – so steht zu vermuten an – dies auch die Sendboten einer christlichen Kultur des Sterbens wissen und ganz gezielt darauf verzichten, sich zu ihrer Rolle als ethische Überzeugungs- und Gesinnungstäter zu bekennen, würden dies doch dann als solche auch in der Öffentlichkeit enttarnt und vor allem wahrgenommen werden?

Und nicht zuletzt: Sind es nicht diejenigen Sendboten einer Philosophie „guten Sterbens“, die da meinen, der schwersterkrankte Leidende müssen sich in den Dienst einer „christlichen Sterbekultur“ stellen und so „Rücksicht“ auf die Gesellschaft üben, um nicht einen Beitrag dazu geleistet zu haben, dass eben diese Gesellschaft „moralisch und ethisch verroht“?

Ist es wirklich angemessen, Prominente, die einen Freitod vorgezogen haben, als „rücksichtslos“ zu bezeichnen oder – wie erst jüngst in einem Artikel – von ehemaligen „Zuchtmeister“ der SPD lakonisch festgestellt: „Den Suizid von Prominenten wie dem ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter akzeptiere und respektiere er. Dennoch halte er dessen Haltung für "rücksichtslos gegenüber allem und allen". Für ihn sei dies eine gewisse bürgerliche Attitüde: "Ein Stück Egozentrik und Arroganz steckt da schon drin, tut mir leid"?

Mit Verlaub: Die Frage, wer hier arrogant ist, ist durchaus offen und es ist beschämend, auf welchem „unterirdischen Niveau“ der „Glaubenskampf“ um das frei verantwortliche Sterben schwersterkrankter Patienten geführt wird!

Die Botschaften der Verfechter einer christlichen Sterbe- und damit Leidkultur werden durch ihr gebetsmühlenartige Wiederholen nicht gehaltsvoller und sofern dann auch noch die Ethik als Wissenschaftsdisziplin versagt, in dem diese ihren eigenen wissenschaftlichen Anspruch an einem offenen Diskurs in einer wertepluralen Gesellschaft nicht erfüllen will und statt dessen lieber darauf verweist, dass bekanntlich „der Köder dem Fisch (…) und nicht dem Angler (schmecken muss)“ und schon mal die Metapher “vom Rauch” herhalten muss, der nicht über das “Auslöschen des Feuers” befinde, um so phantasievoll der Autonomie resp. Selbstbestimmung Grenzen auferlegen zu können, sollten wir schnellstens die Debatte beenden und darauf hoffen, dass der parlamentarische Gesetzgeber nicht auf die „ausgelegten Köder“ anspringt!

Statt einen Blick in die “ethische und transzendente Glaskugel” zu werfen, wäre es sicherlich hilfreich, sich der verfassungsrechtlichen Grundlagen dieser Thesen zu versichern, in dem auch ein Ethiker oder ehemaliger „Zuchtmeister“ einer Partei sich im Zweifel in die scheinbaren “Niederungen” des ethischen Grundstandards unserer Verfassung begibt, um so zur Erkenntnis gelangen zu können, dass ihre „Botschaften“ allenfalls dazu geeignet sind, die Frage nach den „gefährlichsten Männern im Staate“ erneut aufzuwerfen und freilich unter anderen Vorzeichnen zu diskutieren.

Unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung benötigt keine „ethischen und moralischen Zuchtmeister“, die als „ethische Glaubenskrieger“ dazu beitragen, dass der mit ihren Thesen produzierte „Rauch“ einen unbefangenen und uneingetrübten Blick auf den ethischen Standard unseres Grundgesetzes verhindert.

Und im Gegensatz zu Herrn Müntefering tut es mir nicht (!) leid, die vorstehende Kritik exakt mit dieser Wortwahl formuliert zu haben, werden wir doch unausgesprochen und unterschwellig daran erinnert, dass wir im Zweifel zu denjenigen zählen, die den Staat in seiner vermeintlichen Absicht, dass „sozialverträgliche Ableben“ Schwersterkrankter und Sterben organisieren zu wollen, gleichsam unterstützen, zumal vor dem Hintergrund der unsäglichen deutschen Geschichte.

Diesem „Vorwurf“ sehe ich mich mehr oder minder direkt ausgesetzt und ich persönlich verwehre mich Nachdruck dagegen, ggf. das „geistige Erbe“ der Herren Hoche und Binding angetreten zu haben oder im Diskurs über das frei verantwortliche Sterben favorisieren zu wollen, „nur“ weil ich meine, der Charmeoffensive ethischer und moralischer Fundamentalisten mit ihrer vorgeblich allein maßgeblichen „Kultur des guten Sterbens“ nicht erliegen zu wollen und lieber darauf setze, dass der parlamentarische Gesetzgeber den hohen Wert des Selbstbestimmungsrechts aber auch anderer hochrangiger Grundrechte erkennt und zu bewahren versucht!

Lutz Barth (24.12.14)


„Ethikrat will Giftschrank öffnen“

Ethiker kritisiert die Ad-hoc-Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur Suizidhilfe.

Von Stefan Rehder

Quelle: Die Tagespost v. 22.12.14 >>> http://www.die-tagespost.de/Ethikrat-will-Giftschrank-oeffnen;art456,157311 <<< (html)

 

Vgl. dazu auch

Der Staat hat ein Interesse daran, das Sterben zu organisieren

Interview mit Prof. Dr. Axel W. Bauer am 25. November 2014

Der Mannheimer Medizinethiker Prof. Axel W. Bauer erklärt im Interview, weshalb der Staat ein Interesse daran hat, das Sterben zu organisieren. Er warnt davor, das für den assistierten Suizid oft verwendete Medikament Pentobarbital auch in Deutschland zugänglich zu machen und dadurch den Giftschrank zu öffnen, der bislang auch Ärzten an dieser Stelle verboten ist.

Quelle: Entscheidung fürs Leben / wordpress.com v. 09.12.14 >>> https://entscheidungfuersleben.wordpress.com/2014/12/09/der-staat-hat-ein-interesse-daran-das-sterben-zu-organisieren/ <<< (html)

 


IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 22.12.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_22_12_14_Lutz_Barth.htm <<<


Assistierter Suizid
Franz Müntefering verurteilt Sterbehilfe

Jeder Mensch braucht eine Begleitung beim Sterben, sagt der frühere SPD-Parteivorsitzende. Diese dürfe aber nicht mit einer "Hilfe beim Töten" verwechselt werden.

Quelle: ZEIT online v. 22.12.14 >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/franz-muentefering-sterbehilfe-interview <<< (html)


Weniger Bürokratie in der Pflege

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61285/Weniger-Buerokratie-in-der-Pflege <<< (html)


Meniskusriss
Teure MRT-Diagnose oft überflüssig

Bei der Abklärung von Knieschmerzen empfehlen US-Orthopäden, sich stärker auf die traditionellen Untersuchungsmethoden zu verlassen. Damit lasse sich ein Meniskusschaden ebenso zuverlässig finden wie mit einer viel teureren MRT.

Von Elke Oberhofer

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 22.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/876295/meniskusriss-teure-mrt-diagnose-oft-ueberfluessig.html <<< (html)


Sterbebegleitung „Nur der Patient entscheidet“

Soll die Beihilfe zum Suizid unter Strafe gestellt werden? Nein, sagt die SPD-Politikerin und Juristin Ingrid Matthäus-Maier. Ein Gesetz zur Sterbehilfe sei nicht nötig, sie verweist auf die Patientenverfügung.

Von Winfried Weithofer

Quelle: Stuttgarter Nachrichten v. 22.12.14 >>> http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sterbebegleitung-nur-der-patient-entscheidet.d2d65a20-fead-4f30-bd8a-35c0fe2b31f8.html <<< (html)


Positives Fazit der Zusammenarbeit von KV und Pflegediensten in Hessen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61293/Positives-Fazit-der-Zusammenarbeit-von-KV-und-Pflegediensten-in-Hessen <<< (html)


Dokumentation
Lücken schützen nicht vor Nachfragen

Dokumentiert das Klinikpersonal einzelne Leistungen nicht, wurden sie vermutlich auch nicht erbracht. Davon geht zumindest der Bundesgerichtshof aus - mit entsprechenden Folgen für Arzthaftungsprozesse.

Von Martin Wortmann

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 22.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/arzthaftung/article/876316/dokumentation-luecken-schuetzen-nicht-nachfragen.html <<< (html)


Neue Berufsordnung für Ärzte in Berlin

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61275/Neue-Berufsordnung-fuer-Aerzte-in-Berlin <<< (html)

Anm.: U.a. mit einer Neuregelung zur ärztlichen Mitwirkung bei einem Suizid.


Die Sterbehilfe-Debatte ist faktisch schon vorbei

Im Deutschen Ethikrat gibt es genau wie im Bundestag eine klare Mehrheit für ein Verbot der organisierten Suizidhilfe. Auch für Ärzte sollen dabei keine Ausnahmeregeln bei Sterbenskranken gelten.

v. M. Kaman

Quelle: Die WELT v. 19.12.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article135587695/Die-Sterbehilfe-Debatte-ist-faktisch-schon-vorbei.html <<< (html)


Assistierter Suizid
Ethikrat warnt vor Gefahren eines "Sterbehilfegesetzes"

Der Deutsche Ethikrat hat Stellung zur Sterbehilfe bezogen. In Fragen des ärztlichen Berufsrechts hat das Gremium eine gänzlich andere Haltung als die Ärztekammern.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 19.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/876292/assistierter-suizid-ethikrat-warnt-gefahren-sterbehilfegesetzes.html <<< (html)


Gedächtnisstörungen erhöhen Risiko für Schlaganfälle

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61256/Gedaechtnisstoerungen-erhoehen-Risiko-fuer-Schlaganfaelle <<< (html)


Vor 25 Jahren und heute
Eine Nachtschicht als Pfleger

Die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte haben sich in den letzten 25 Jahren gravierend verändert. Vor allem, was die Nachtschicht angeht. Eine neue Studie hat das genauer unter die Lupe genommen.

Von Anne-Christin Gröger

Quelle: Ärzte Zeitung v. 19.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/875428/25-jahren-heute-nachtschicht-pfleger.html <<< (html)


Ethikrat: „Suizidbeihilfe ist keine ärztliche Aufgabe“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61268/Ethikrat-Suizidbeihilfe-ist-keine-aerztliche-Aufgabe <<< (html)


Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats zur Regelung der Suizidbeihilfe ist enttäuschend!

Wie zu erwarten anstand, wird in der sog. Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrats zur Regelung der Suizidbeihilfe

(vgl. dazu Deutscher Ethikrat v. 18.12 14 unter >>> http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/empfehlung-suizidbeihilfe.pdf <<<)

lediglich „nur“ das wiedergegeben, was ohnehin schon bekannt und letztlich als unstrittig angesehen werden kann.

Weitere Impulse zur Belebung des Diskurses werden von dieser Stellungnahme wohl nicht ausgehen, hat doch der Deutsche Ethikrat es verstanden, dass derzeit drängende Problem der Mitwirkung der deutschen Ärzteschaft weiter in nebulöse Schemen zu hüllen, anstatt deutliche Worte an die Adresse der Bundesärztekammer zu senden, zumal der Ethikrat mehrheitlich eine eigene gesetzliche Regelung etwa der ärztlichen Suizidbeihilfe ebenso ablehnt wie jede Regelung der Suizidbeihilfe für eine andere Berufsgruppe.

Hierbei ist weniger problematisch, dass „der Deutsche Ethikrat das in den Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung formulierte Verständnis des ärztlichen Berufs, wonach die Mitwirkung des Arztes bei der Selbsttötung keine ärztliche Aufgabe ist“ unterstützt, sondern dass der Ethikrat diesbezüglich lediglich empfiehlt, „dass die Ärztekammern einheitlich zum Ausdruck bringen sollten, das ungeachtet des Grundsatzes, dass Beihilfe zum Suizid keine ärztliche Aufgabe ist, im Widerspruch dazu stehende Gewissensentscheidungen in einem vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnis bei Ausnahmesituationen respektiert werden (sollten).“

Hier ist erkennbar der „Wunsch der Vater des Gedankens“, zumal erst jüngst die Bundesärztekammer und damit gleichsam alle Präsidenten der Landesärztekammern keinen Zweifel daran haben aufkommen lassen, dass das ärztliche Berufsrecht in allen Kammerbezirken insoweit eindeutig und daher es dem Arzt verboten sei, an einem Suizid mitzuwirken.

In Anbetracht der aktuellen Besetzung des Deutschen Ethikrats hätte man/frau diesbezüglich erwarten dürfen, dass der Ethikrat explizit diese Frage vertieft und insbesondere dazu Stellung bezieht, ob und inwieweit das ärztliche Berufsrecht mit seinem kategorischen Verbot der ärztlichen Suizidassistenz verfassungsrechtlich haltbar ist, zumal ansonsten im Diskurs stets das Grundrecht der ärztlichen Gewissensfreiheit bemüht wird. Die Zurückhaltung des Deutschen Ethikrats ist insofern nicht nachvollziehbar, zumal ihm doch hinlänglich bekannt sein dürfte, dass jedenfalls die Bundesärztekammer nicht von ihrer Position abrücken wird. Da dem so ist, wäre zudem auch die Frage nach einer gesetzlichen Regelung intensiver zu reflektieren gewesen, denn „nur“ über diesen Weg könnte der Grundstein für eine einheitliche Regelung im ärztlichen Berufsrecht gelegt werden, mal ganz abgesehen davon, dass der Deutsche Ethikrat gerade unter ethischen Aspekten betrachtet darauf hätte hinweisen können, dass die ethische Position der Ärztekammern resp. diejenige ihrer Ärztefunktionäre jedenfalls auf nachhaltige Kritik eben aus der Zunft der Medizinethik stößt.

Darüber hinaus hätte es wohl auch einiger deutlicher Worte bedurft, um ggf. den Ärztekammern die Folgen eines „ethischen Zwangsdiktats“ vor dem Hintergrund der Grundrechte der Ärztinnen und Ärzte zu verdeutlich, zumal in Kenntnis der nicht „grenzenlosen Normsetzungskompetenz“ der öffentlich-rechtlichen Kammern. Dass dies nicht geschehen ist, ist mehr als bedauerlich und lässt darauf schließen, dass die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats mehr einer „ad-hoc-Situation“ denn einer intensiven Reflektion nach reiflicher Überlegung und Diskussion geschuldet ist.

Insofern ist die Stellungnahme enttäuschend, bleiben doch gewichtige Kernfragen der aktuellen „Sterbehilfedebatte“ ausgespart und es bleibt abzuwarten, ob noch eine weitere Stellungnahme durch den Deutschen Ethikrat abgegeben wird.

Das vorliegende Statement jedenfalls wird die Diskussion nicht befruchten, werden doch mal wieder „Binsenweisheiten“ wiederholt, über die kein ernsthafter Dissens zwischen den Diskutanten mit ihren höchst konträren Positionen besteht.

Die Ad-hoc-Empfehlung war insoweit entbehrlich und der Deutsche Ethikrat wäre gut beraten gewesen, mit einer fundierten Stellungnahme aufzuwarten, für die ohne Frage sich der Ethikrat ein wenig mehr Zeit hätte nehmen sollen, sei es auch um den Preis möglicher „Sondervoten“ einzelner Mitglieder des Deutschen Ethikrats, die sich bereits jetzt schon in den Medien abzeichnen (vgl. dazu u.a. die Anmerkungen v. Peter Dabrock, der nur „unter Bauchschmerzen“ der Ad-hoc-Empfehlung hat zustimmen können, Ärzteblatt.de v. 19.12.14 unter >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61268/Ethikrat-Suizidbeihilfe-ist-keine-aerztliche-Aufgabe <<<).

Ass. jur. Lutz Barth (19.12.14)


Assistierter Suizid
Ein guter oder ein böser Sterbewunsch?

Wer kann beurteilen, aus welchen Gründen jemand aus dem Leben scheiden will? Wird die Sterbehilfe einmal legal, bleibt sie nicht lange geregelt. Die Befürworter des assistierten Suizids denken die Sache nicht zu Ende.

Von R. Kipke

Quelle: FAZ.net v. 18.12.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/assistierter-suizid-ein-guter-oder-ein-boeser-sterbewunsch-13327546.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 <<< (html)


EU-Urteil
Fettleibigkeit kann Behinderung sein

Starkes Übergewicht kann unter bestimmten Bedingungen als Behinderung im Beruf anerkannt werden. Das hat der Europäische Gerichtshof heute entschieden.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 18.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/876220/eu-urteil-fettleibigkeit-kann-behinderung.html <<< (html)


Suizid
Wenn der Tod zur Sehnsucht wird

Von Volkart Wildermuth

Quelle: Deutschlandradio / Kultur v. 17.12.14 >>> http://www.deutschlandradiokultur.de/suizid-wenn-der-tod-zur-sehnsucht-wird.950.de.html?dram:article_id=306444 <<< (html)


Neuartiger Antikörper
Therapie-Durchbruch bei Blasenkrebs?

Forschungsergebnisse aus den USA machen Hoffnung: Ein neuartiger Antikörper hilft Patienten mit metastasiertem Blasenkrebs, die auf Chemotherapie nicht mehr ansprechen. Für das Präparat gilt jetzt ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.

Von Peter Leiner

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 18.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/blasen-karzinom/article/876166/neuartiger-antikoerper-therapie-durchbruch-blasenkrebs.html <<< (html)


Eierstockkrebs
Was ist die beste Therapie im Frühstadium?

Seit Langem gibt es Unstimmigkeiten darüber, welche Behandlung bei Frauen mit Ovarialkarzinom im Frühstadium die richtige ist. Jetzt gibt es neue 10-Jahres-Daten, die Klarheit bringen könnten.

Von Christina Berndt

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 18.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/876042/eierstockkrebs-beste-therapie-fruehstadium.html <<< (html)


Gesundheitskarte: Papiergebundener Anspruchsnachweis kein dauerhafter eGK-Ersatz

Quelle: Ärzteblatt.de v. 18.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61265/Gesundheitskarte-Papiergebundener-Anspruchsnachweis-kein-dauerhafter-eGK-Ersatz <<< (html)


Blinddarm-Op
Große Qualitätsunterschiede bei Kliniken

Die Appendektomie gehört zu den häufigsten Operationen - aber die Behandlungsqualität kann sich von Klinik zu Klinik gravierend unterscheiden. Der aktualisierte AOK-Krankenhausnavigator bietet Ärzten und Patienten einen Überblick.

Von Taina Ebert-Rall

Quelle: Ärzte Zeitung v. 18.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/pro-dialog/article/871788/blinddarm-op-grosse-qualitaetsunterschiede-kliniken.html <<< (html)


Der Arzt: Helfer, nicht Henker

Warum weder „Tötung auf Verlangen“ noch „Beihilfe zum Suizid“ ärztliche Aufgaben werden können.

Von Christoph von Ritter

Quelle: Die Tagespost v. 17.12.14 >>> http://www.die-tagespost.de/Der-Arzt-Helfer-nicht-Henker;art456,157169 <<< (html)


Sterbehilfe besser regeln
Auch wer sterben will, braucht Hilfe

von Petra Sitte

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten v. 17.12.14 >>> http://www.pnn.de/politik/920412/ <<< (html)


Landeskabinett billigt Errichtung der Pflegekammer in Schleswig-Holstein

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61245/Landeskabinett-billigt-Errichtung-der-Pflegekammer-in-Schleswig-Holstein <<< (html)


Christliche Krankenhäuser kritisieren Eckpunkte zur Krankenhausreform

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61240/Christliche-Krankenhaeuser-kritisieren-Eckpunkte-zur-Krankenhausreform <<< (html)


Zu wenige Grippeimpfungen in Alten- und Pflegeheimen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61231/Zu-wenige-Grippeimpfungen-in-Alten-und-Pflegeheimen <<< (html)


Zahl der Abtreibungen sinkt weiter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61237/Zahl-der-Abtreibungen-sinkt-weiter <<< (html)


Psychiater Lütz kritisiert Oberflächlichkeit bei Sterbehilfe-Debatte

Quelle: kath.net v. 15.12.14 >>> http://www.kath.net/news/48694 <<< (html)


Liessmann: Selektion von Embryonen zeigt Optimierungswahn

Quelle: kath.net v. 14.12.14 >>> http://www.kath.net/news/48671 <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte unter Medizinern
Nicht ganz so einig

Dürfen Mediziner Beihilfe zum Suizid leisten? Auch die Ärzteschaft ist gespalten. Ihr Präsident verteidigt dennoch das berufsrechtliche Verbot.

Von Heike Haarhoff

Quelle: taz.de v. 14.12.14 >>> https://www.taz.de/!151255/ <<< (html)


Sterbehilfe
"Ich will, dass jetzt Schluss ist"

Der 84-jährige Rudolf Meier ist nicht todkrank. Er ist einfach des Lebens müde – und bittet Sterbehelfer Roger Kusch um Hilfe. Unser Autor begleitete den Rentner auf dessen Weg in den Tod.

Von Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 14.12.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article135348047/Ich-will-dass-jetzt-Schluss-ist.html <<< (html)


"Lassen Sie das doch den Klempner machen"

 

Mit Verlaub: Der Präsident der BÄK sollte die notwenigen Konsequenzen ziehen und entgegen seiner rigorosen Haltung erneut eine medizinethische und damit zugleich eine intraprofessionelle Debatte zulassen. Hierzu würde sich im nächsten Jahr der kommende Deutsche Ärztetag anbieten.

Der Präsident der BÄK vergreift sich immer Öfter im Ton und er ist offensichtlich mit den zentralen Fragen in der Debatte überfordert.

Nun mag Montgomery mit einem besonders nachhaltigen Willen zur „Macht“ und „Herrschaft“ ausgestattet sein, so wie allgemein politischen „Vollprofis“ unterstellt wird. Indes ist er zur Mäßigung aufgerufen, negiert er doch in nicht nachvollziehbarer Weise die gewichtigen Statements von renommierten Medizinethikern und Kollegen, die nun wahrlich wissen, wovon sie reden.

Mit Verlaub: Der Präsident der BÄK sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt und seine gelegentlichen Entgleisungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies wohl ein einmaliger Vorgang bleibt, wo ein Präsident derart unverhohlen sich über für selbstverständlich gehaltene Grundrechte seiner Kollegenschaft hinwegsetzt.

Es ist „nur eine Frage der Zeit, wenn die anderen Diskutanten sich dazu entschließen, auch mal deutliche Worte an die Adresse des Präsidenten zu senden. Es geht weder um Polemik noch um Beleidigung, sondern schlicht darum, dass der Präsident der BÄK – störrisch wie ein Kleinkind – in präsidialer, aber dennoch schlechter Manier versucht, jedwede „Belehrungen“ und gut gemeinte Hinweise aus dem Wind zu schlagen, so dass offensichtlich auch die Präsidenten der einzelnen LÄK vor „ihrem“ Präsidenten stramm stehen und ein „Redeverbot“ akzeptieren.

Mit Verlaub: Der Präsident der BÄK sollte schleunigst sich eines anderen Tons befleißigen, anderenfalls er dem Ansehen der deutschen Ärzteschaft mit seinem respektlosen und intoleranten Verhalten mehr schadet denn nützt!

Lutz Barth (14.12.14)


Ethikrat fordert von Ärzten
Abschwächung des Sterbehilfeverbots

Quelle: FOCUS v. 13.12.14 >>> http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-51-2014-ethikrat-fordert-von-aerzten-abschwaechung-des-sterbehilfeverbots_id_4342968.html <<< (html)


Einheitliche Regel zur Sterbehilfe fehlt
Formelkompromiss der Ärzte.

v. B Walker

Quelle: Badische Zeitung v. 13.12.14 >>> http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/einheitliche-regel-zur-sterbehilfe-fehlt--96346579.html <<< (html)


Bundesärztekammer gegen Sterbehilfe
 "Lassen Sie das doch den Klempner machen"


Quelle: Süddeutsche.de v. 12.12.14 >>>
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/bundesaerztekammer-gegen-sterbehilfe-lassen-sie-das-doch-den-klempner-machen-1.2265540 <<< (html)


Sterbehilfe
Es gibt keine Lizenz zum Töten, für niemanden

Einem Menschen, der sein eigenes Leben für lebensunwert erklärt, darf man um der Menschenwürde willen nicht nachgeben. Selbstbestimmtes Sterben ist dennoch möglich: im Hospiz.

von Manfred Lütz

Quelle: FAZ v. 12.12.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sterbehilfe-es-gibt-keine-lizenz-zum-toeten-13314113.html <<< (html)


Chef der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery Ärzte uneins über Sterbehilfe

 Von T. Szent-Ivanyi

Quelle: Berliner Zeitung v. 12.12.14 >>> http://www.berliner-zeitung.de/politik/chef-der-bundesaerztekammer-frank-ulrich-montgomery--aerzte-uneins-ueber-sterbehilfe,10808018,29313216.html <<< (html)


Mitteilung des Vorstandes
„Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben“

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 12.12.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.11855.12511.12533 <<< (html)

 

Mit Verlaub: Die Mitteilung des Vorstands der BÄK ist derart "unterbelichtet", dass es einem förmlich die Sprache verschlägt!

Das Kernproblem wird verwässert und schön geredet, zumal die "Musterberufsordnung" keinerlei Rechtsqualität hat. Entscheidend ist, was in den einzelnen Berufsgesetzen der Länder steht und hier kann doch nicht ernsthaft behauptet werden, dass es keinen "ethischen Flickenteppich" gäbe.

Die Haltung der Präsidenten mag in der Eigenwahrnehmung einheitlich und eindeutig sein, wenngleich der Normtext eine andere Sprache spricht (und gelegentlich einige Präsidenten der LÄK außerhalb einer Vorstandssitzung auch etwas Anderes bekunden, als wie sie jetzt unter der Führung der BÄK zu erkennen geben dürfen ?!).

Spätestens jetzt muss für den parlamentarischen Gesetzgeber klar sein, dass eine bundesrechtliche Regelung zwingend erforderlich ist, um der "ethischen Zwangsethisierung" durch die Ärztefunktionäre enge Grenzen setzen zu können.

Das Statement ist weder eine "Sternstunde" für das gemeinsame Eintreten einer "Arztethik" noch für ein Bekenntnis der individuellen ärztlichen Gewissensentscheidung, sondern allenfalls ein Ausdruck nichtwissender ethischer Überzeugungstäter, die allen voran mit den verfassungsrechtlichen Implikationen auch der berufsrechtlichen Normsetzung und Interpretation völlig überfordert sind!

Ein unglaublicher Vorgang!

Lutz Barth (12.12.14)


Heimmitarbeiter
Sterbende werden oft unzureichend betreut

Eine Studie hat Mitarbeitermeinungen in 500 Einrichtungen erfasst: Längst nicht alle Heime sind bei der Versorgung Sterbenskranker auf einem guten Weg.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/875475/heimmitarbeiter-sterbende-oft-unzureichend-betreut.html <<< (html)


Vor Op
Klären mehrere Ärzte auf, haften sie alle

Klären mehrere Ärzte einen Patienten vor der Operation auf, kommen theoretisch alle Beteiligten für Schadenersatzklagen in Betracht. So sieht es der Bundesgerichtshof.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/arzthaftung/article/875518/op-klaeren-mehrere-aerzte-haften-alle.html <<< (html)


VG Saarlouis: Teilbetriebsuntersagung betreffend ein Alten- und Pflegeheim

VG Saarlouis,  Beschluss vom 1.12.2014 (Az. 3 L 1968/14)

Quelle: Rechtsprechung Saarland.de >>> http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&Art=en&Datum=2014&nr=4843&pos=0&anz=217 <<< (html)


Müdigkeit am Steuer
Tödlicher Schlafmangel

Es gibt mehr tödliche Autounfälle durch Übermüdung als durch Alkohol. Zuverlässige Messverfahren sollen helfen, die Rate zu senken. Doch das ist nicht leicht.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 11.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/schlafstoerungen/article/875383/muedigkeit-steuer-toedlicher-schlafmangel.html <<< (html)


Bestürzung über Kabinetts­entscheidung zur Tarifeinheit

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61192/Bestuerzung-ueber-Kabinettsentscheidung-zur-Tarifeinheit <<< (html)


Tötung auf Station?
Acht Klinikmitarbeiter unter Verdacht

Im Fall des Pflegers, der Patienten in Niedersachsen umgebracht haben soll, weitet die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aus. Acht Klinikmitarbeiter stehen unter Verdacht.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/875439/toetung-station-acht-klinikmitarbeiter-verdacht.html <<< (html)


Unfallchirurgen warnen vor Verlängerung der Wartezeiten auf den Notarzt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61187/Unfallchirurgen-warnen-vor-Verlaengerung-der-Wartezeiten-auf-den-Notarzt <<< (html)


Kammer Hamburg
Montgomery und Schäfer im Amt bestätigt

Professor Frank Ulrich Montgomery bleibt Kammerchef in Hamburg. Damit steht seiner erneuten Kandidatur als BÄK-Präsident nichts im Wege.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/875343/kammer-hamburg-montgomery-schaefer-amt-bestaetigt.html <<< (html)


BSG
Rechte von Hinterbliebenen gestärkt

Bei zulässiger Sterbehilfe muss die Unfallversicherung Leistungen an Hinterbliebene zahlen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/875231/bsg-rechte-hinterbliebenen-gestaerkt.html?sh=15&h=1533639284 <<< (html)


Alzheimer
Früherkennung mit MRT möglich?

Neue Studiendaten machen Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer: Bereits bevor erste Symptome auftreten, könnten bestimmte Marker im MRT sichtbar gemacht werden.

Von Gabriele Wagner

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 09.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/875249/alzheimer-frueherkennung-mrt-moeglich.html?sh=18&h=-1458476595 <<< (html)


Krankenstand: Der Wohnort macht den Unterschied

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61162/Krankenstand-Der-Wohnort-macht-den-Unterschied <<< (html)


Demenz durch Infektion?
Herpes und der Alzheimer-Verdacht

Herpes-Viren begünstigen womöglich eine Demenz. Studiendaten belegen: Ältere Menschen mit Herpes-simplex-Infektion erkranken doppelt so häufig an Alzheimer wie Senioren, die keine Antikörper gegen die Viren aufweisen.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 08.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/875119/demenz-durch-infektion-herpes-alzheimer-verdacht.html <<< (html)


Neuer ärztlicher Leitfaden „Stoppt Gewalt gegen Kinder“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61160/Neuer-aerztlicher-Leitfaden-Stoppt-Gewalt-gegen-Kinder <<< (html)


Pflegebeauftragter fordert
Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Pflege

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), will die Pflegebürokratie einschränken. Prüfdienste sollen bei der Umstellung eine wichtige Rolle spielen.

Von Ilse Schlingensiepen

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 09.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/875287/pflegebeauftragter-fordert-weniger-buerokratie-zeit-pflege.html <<< (html)


Medizinrechtler
Patientenverfügung wird überbewertet

Nur eine Minderheit auch älterer Menschen hat eine schriftliche Patientenverfügung. Juristen sind allerdings der Auffassung, dass auch eine schriftliche Erklärung des Betroffenen längst nicht alle Probleme löst.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/874992/medizinrechtler-patientenverfuegung-ueberbewertet.html?sh=12&h=-1909698332 <<< (html)


Gewalt in der Pflege
Beratung statt Pranger

Gewaltprävention sollte bei den Qualitätsprüfungen in den Kliniken berücksichtigt werden, fordert ein Experte. Dabei gehe es aber nicht darum, Pflegekräfte unter einen Generlaverdacht zu stellen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/874988/gewalt-pflege-beratung-statt-pranger.html?sh=16&h=-1909698332 <<< (html)


Transplantationen
Zu viele scharfe Skalpelle

Die Dauerkrise um die Zukunft der Transplantationsmedizin in Deutschland findet kein Ende. Kann die Einrichtung eines zentralen Transplantations-Instituts Probleme lösen, die heute noch unlösbar erscheinen?

Von Annette Tuffs

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/874940/transplantationen-viele-scharfe-skalpelle.html?sh=18&h=-1909698332 <<< (html)


IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 05.12.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_05_12_14_Lutz_Barth.htm <<<


 

Sterbehilfegesetz: Erhebliche Ressourcen notwendig

v. Günther, Heinrich,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(49): A-2172 / B-1837 / C-1757; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/165390/Sterbehilfegesetz-Erhebliche-Ressourcen-notwendig <<< (html)


Pflegebegutachtung
MDK räumt Mängel ein

Mit den Pflegebegutachtungen durch die Medizinischen Dienste ist einer Versichertenbefragung zufolge zwar die Mehrheit zufrieden. Der Blick aufs Detail offenbart jedoch Defizite.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 04.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/874828/pflegebegutachtung-mdk-raeumt-maengel.html <<< (html)


Hebammen
Haftpflicht wird 23 Prozent teurer

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 04.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/special-versicherungen/article/874809/hebammen-haftpflicht-23-prozent-teurer.html?sh=6&h=397468074 <<< (html)


MDS: Pflegebedürftige sind mit Gutachten zufrieden

Quelle: Ärzteblatt.de v. 04.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61112/MDS-Pflegebeduerftige-sind-mit-Gutachten-zufrieden <<< (html)


Pflegereform
Bundestag beschließt Familienpflegezeit

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 04.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/874827/pflegereform-bundestag-beschliesst-familienpflegezeit.html <<< (html)


Mehr ADHS Diagnosen – aber zurückhaltende medikamentöse Therapie

Quelle: Ärzteblatt.de v. 04.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61108/Mehr-ADHS-Diagnosen-aber-zurueckhaltende-medikamentoese-Therapie <<< (html)


Sterbehilfe: Von der Angst, anderen zur Last zu fallen

Deutschland streitet um Sterbehilfe. Dabei geht es auch um den Ausbau der Palliativmedizin. Doch wie sieht das Sterben auf der Palliativstation aus? Ein Besuch bei Menschen, die Todkranke beim Sterben begleiten.

Quelle: Südwest Presse v. 03.12.14 >>> http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Sterbehilfe-Von-der-Angst-anderen-zur-Last-zu-fallen;art4306,2931381 <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 04.12.14):

O-Ton eines Oberarztes: "Ich finde es aber vermessen, als Mensch zu fordern, dass das Leben leidlos sein soll", sagt der Oberarzt. "Das Leid gehört zum Leben dazu."

Nun – was soll man/frau da noch sagen?


Assistierter Suizid
Kein neues Gesetz wäre besser als ein schlechtes

Jede Gesetzgebung zum assistierten Suizid kann nur die "am wenigsten schlechte" sein. Das ist die sich abzeichnende Meinung im Deutschen Ethikrat. Die Ärzte sollten die gesellschaftliche Debatte nutzen und sich ihrer eigenen Haltung vergewissern.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/874728/assistierter-suizid-kein-neues-gesetz-waere-besser-schlechtes.html?sh=7&h=32493584 <<< (html)


Sterbehilfe
"Wir Ärzte sind fürs Leben da. Aber zum Leben gehört auch Sterben"

Der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold ist Deutschlands bekanntester Sterbehelfer. Ein Gespräch über unerträgliche Leiden, tödliche Medikamente und den Zwang zum Durchhalten

Interview: Evelyn Finger

Quelle: ZEIT online v. 03.12.14 >>> http://www.zeit.de/2014/48/sterbehilfe-arzt-uwe-christian-arnold <<< (html)


Krebsforscher
E-Zigaretten-Werbung verführt Kinder

Die E-Zigarette gerät verstärkt in den Fokus der Krebsforscher. Bei der 12. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Mittwoch und Donnerstag ist der umstrittene Glimmstängel ein Hauptthema.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 03.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/bronchial-karzinom/article/874771/krebsforscher-e-zigaretten-werbung-verfuehrt-kinder.html?sh=2&h=32493584 <<< (html)


Datenschutz
Wie sicher sind die Patientendaten?

Wie sicher sind elektronische Patientendaten bei Krankenkassen und in Arztpraxen? Ein Unternehmen versucht, mit alten Medienberichten zu werben.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/874717/datenschutz-sicher-patientendaten.html?sh=8&h=32493584 <<< (html)


Palliativversorgung
Hindernisse für Menschen mit fremden Wurzeln abbauen

Gemessen an ihrem Anteil an der Bevölkerung werden Patienten mit Migrationshintergrund eher selten palliativmedizinisch versorgt. Laut Ergebnissen der Pflegeforschung kommen ihre Bedürfnisse in Hospizen und auf Palliativstationen oft zu kurz.

Von Robert Bublak

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.12 14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/871098/palliativversorgung-hindernisse-menschen-fremden-wurzeln-abbauen.html?sh=23&h=32493584 <<< (html)


Grauzone Sterbehilfe
Berliner Ärztekammer zweifelt am Nutzen neuer Gesetze

Quelle: Berliner Woche v. 03.12.14 >>> http://www.berliner-woche.de/nachrichten/berlin/artikel/56182-berliner-aerztekammer-zweifelt-am-nutzen-neuer-gesetze/ <<< (html)


Assistierter Suizid
Nur jeder vierte Arzt ist für ein Verbot

Die Ärzte sind gespalten, ob die ärztlich assistierte Selbsttötung in der Berufsordnung verboten werden soll. Nicht viele stehen hinter einem Verbot, wie eine Umfrage zeigt.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 04.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/874751/assistierter-suizid-nur-jeder-vierte-arzt-verbot.html <<< (html)


Assistierter Suizid
Ärzte lehnen Verbot mehrheitlich ab

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 02.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/874659/assistierter-suizid-aerzte-lehnen-verbot-mehrheitlich-ab.html?sh=11&h=-1733116114 <<< (html)

 

Kommentar v. Lutz Barth (02.12.14)

Gewissensentscheidung respektieren!

Wehklagen und spitzfindiges Räsonieren über die Frage, wie „Mehrheiten“ zustande kommen, helfen nun wahrlich in der Debatte um die Frage der prinzipiellen Zulässigkeit der Ärzte an einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten nicht weiter. Hierüber kann auch der Kommentar von Herrn Sitte nicht hinwegtäuschen, der ebenso wie andere Kolleginnen und Kollegen aus der „Fraktion“ der Palliativmediziner sich vorhalten lassen muss, ggf. in der Öffentlichkeit den Eindruck zu schüren, als befinden sich gerade diejenigen Ärzte auf einem medizinethischen Irrweg, die da meinen, es mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können, im Zweifel an einem frei verantwortlichen Suizid mitwirken zu können.

Wie den Ärztefunktionären dürfte auch Herrn Sitte nicht entgangen sein, dass es in der aktuellen Situation primär um die Frage geht, ob das ethische Zwangsdiktat in der ärztlichen Musterberufsberufsordnung und einigen Landesärztekammern haltbar ist. Sowohl unter verfassungsrechtlichen, aber eben auch medizinethischen Aspekten betrachtet erscheint das kategorische Verbot mehr als fragwürdig, zumal unter der Prämisse, dass hier das Grundrecht der Gewissensfreiheit über Gebühr durch das ärztliche Berufsrecht eingeschränkt wird. Zugleich darf und muss daran erinnert werden, dass es im Übrigen auch unter ethischen Gesichtspunkten betrachtet mehr als zweifelhaft erscheint, ob mit einem solchen Zwangsdiktat tatsächlich der „Ethik“ positiv Rechnung getragen wurde, sprechen sich doch immerhin namhafte Medizinethiker dafür aus, eben dieses Verbot aufzuheben, ggf. mit Hinweis auf eine wünschenswerte Regelung analog der Schwangerschaftsabbruchsproblematik.

Palliativmediziner mag der Ruf voraneilen, besonders engagiert zu sein, wenngleich mit diesem Engagement keinesfalls die Vorstellung verbunden werden sollte, sie seien im Ergebnis diejenigen Ärzte, die da besonders „medizinethisch“ integer sind und demzufolge als besonders ehrenhaft wahrgenommen werden.

Entscheidend ist und bleibt die Binnenperspektive des Schwersterkrankten und sofern Ärzte es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, ggf. bei einem Suizid mitzuwirken, mögen auch die Palliativmediziner den notwendigen Respekt gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen aufbringen. Es ist vielmehr beschämend, wenn Ärzte untereinander nicht akzeptieren können, dass in bioethischen Streitfragen  durchaus unterschiedliche Positionen bezogen werden können, mal ganz davon abgesehen, dass ein jeder Arzt nicht bar seines Gewissens handeln sollte.

Die Ärzteschaft sollte nicht fremdbestimmt werden und zwar auch nicht von den eigenen Berufsangehörigen resp. deren Berufsvertretungen so wie eben der Patient keinen Anspruch darauf hat, dass der Arzt oder die Ärztin ihm bei einem frei verantwortlichen Suizid hilft.

Die Debatte insgesamt ist „unterbelichtet“ und es entsteht der Eindruck, als gehe es mehr um einen „Kulturkampf“ um das gesellschaftlich zu akzeptierende Sterben denn um die Binnenperspektive der schwersterkrankten und sterbenden Patienten und die sie betreuenden Ärzte.

Mit Verlaub: Das kategorische Verbot der Mitwirkung der Ärzteschaft an einem frei verantwortlichen Suizid ist nicht nur ein ethisches Zwangsdiktat, sondern kommt insbesondere in seinen Folgen auch einer ethischen Gleichschaltung der gesamten Ärzteschaft gleich – ein Umstand, der höchst bedenklich ist und vielmehr die Initiatoren und Befürworter eines solchen berufsrechtlich abgesicherten Verbots als ethische Überzeugungs- und damit Gesinnungstäter enttarnt.

Die Freiheit des ärztlichen Gewissens wird gebeugt und ich meine, dass dies beileibe kein „Kavaliersdelikt“ ist, auch wenn gelegentlich der Versuch unternommen wird, dieses Verbot mit demokratiepolitischen Argumenten absichern zu wollen und zu können. Dem ist mitnichten so, müssen doch auch die öffentlich-rechtlichen Kammern die Grundrechte ihrer Mitglieder (und damit ärztliche Kolleginnen und Kollegen) wahren. Punkt um!

Es geht schlicht darum, die Ärzteschaft in die scheinbar als gesichert geglaubte Freiheit ihrer individuellen Gewissensfreiheit zu entlassen und nicht darum, einen neuen „arztethischen Katechismus“ auf den Weg zu bringen, der nicht nur die Patienten, sondern auch zunehmend die eigene Kollegenschaft aus den Augen verliert!

Mir persönlich ist nicht klar, warum dies zu verstehen so schwer ist, zumal – sich hier mal dem Sprachduktus eines Ärztefunktionärs anschließend – Ärzte ohnehin schon immer „getötet“ haben, will heißen, auch in andere ethischen und moralischen Konfliktsituationen zieht sich das ärztliche Berufsrecht aus guten Gründen (!) auf die ärztliche Gewissensfreiheit zurück!


Sterbehilfe und „breite gesellschaftliche Debatte“

Der „Sterbehilfediskurs“ – schon mal als „bioethischer Hochdiskurs“ bezeichnet – wird seit Jahrzehnten geführt und es fragt sich, was die Apologeten der unterschiedlich favorisierten „Sterbekulturen“ denn nun tatsächlich meinen, wenn sie den Ruf nach einer „breiten gesellschaftlichen Debatte“ erschallen lassen.

Die „gesellschaftliche Debatte“, so könnte man/frau meinen, könnte doch eigentlich nicht breiter sein, wird doch der Diskurs um das frei verantwortliche Sterben mehr oder minder lebhaft seit Jahrzehnten geführt, nicht zuletzt auch deswegen, weil sowohl auf Bundes- als auch Landesebene sich mehrere „Ethikräte“ immer mal wieder mit dem Thema auseinandergesetzt und sich durchaus mit abweichenden Voten in der Debatte um das „würdige Sterben“ positioniert haben.

Erst jüngst hat der Deutsche Ethikrat in öffentlicher Sitzung getagt und es nimmt nicht wunder, dass auch dieser erneut eine „breite gesellschaftliche Debatte“ einfordert, sicherlich wissend darum, dass diese Forderung nach einer „breiten gesellschaftliche Debatte“ allenfalls dazu dient, die Zeitspanne für das Verkünden von „Sonntagsreden“ in einem vorgeblich „bioethischen Hochdiskurs“ entsprechend zu verlängern, um so immer mal wieder den Sendboten der einen oder anderen Sterbekultur noch die Möglichkeit einräumen zu können, damit diese ihre sattsam und damit hinlänglich bekannten Positionen „staatstragend“ vortragen und verkünden können.

Der „breiten gesellschaftlichen Debatte“ wird das Wort geredet, obgleich das „Staatsvolk“ – mithin also die Mitglieder der Gesellschaft – durchaus in der Frage um den Wert den Selbstbestimmungsrechts bei der Frage nach dem frei verantwortbaren Sterben eines zumindest schwersterkrankten Menschen entschieden ist. Es wird von der Gesellschaft resp. von der Mehrheit seiner Mitglieder mehr Liberalität eingefordert und es steht eben nicht zu erwarten an, dass der „Ruf“ nach einer breiten gesellschaftlichen Debatte hieran etwas ändern wird, und zwar insbesondere auch in Kenntnis dessen, dass der Sterbewunsch eines schwersterkrankten Patienten aus der Perspektive des gemeinen Volkes stets ein individueller ist und demzufolge auf einen „demokratischen Konsens“ nach einer „breiten gesellschaftlichen Debatte“ nicht angewiesen ist, ja nicht angewiesen sein darf, spiegelt sich doch gerade im Meinungsbild der Bevölkerung rechtsintuitiv der ethische Grundstandard unseres Grundgesetzes wider, wonach eben das „Sterben“ keine Kollektivveranstaltung ist und ein Jeder nach seiner Facon nicht nur „selig“ werden , sondern auch sterben darf!

Insofern war die erneute Sitzung des Deutschen Ethikrats nicht nur „enttäuschend“, sondern in erster Linie „nur“ eine Veranstaltung mit „Alibifunktion“, auf der dann sozusagen die „Dringlichkeit“ einer „breiten gesellschaftlichen Debatte“ angemahnt werden konnte und die auserkorene „Referenten“ gleich zu Beginn ihrer Statements ganz artig betonten, ihre eigene Auffassung weitestgehend ausblenden zu wollen, um so vielleicht den Anschein einer „ethischen“ Neutralität wahren zu können, obgleich diese dann doch an anderer Stelle es an deutlichen Worten mit Blick auf die Sterbehilfedebatte nicht mangeln lassen.

Der Deutsche Ethikrat wird seiner Rolle gerecht, auch wenn ein fader Beigeschmack bleibt, dass es sich hierbei um einen „vornehmen Debattierklub“ mit entsprechender Alibifunktion handelt, in der ganz artig (allerdings m.E. vordergründig) die einzelnen Mitglieder dem „Toleranzprinzip“ frönen, ohne dabei ihre Rolle als „ethische Überzeugungstäter“ auch nur ansatzweise ablegen zu wollen.

Im Deutschen Ethikrat spiegelt sich gleichsam die „breite gesellschaftliche Debatte“ mit den hinreichend bekannten „Gesichtern“ wider und da die Mitglieder selbst „entschieden“ sind, wird um der weiteren Diskussion willen rein vorsorglich die „breite gesellschaftliche Debatte“ angemahnt, um so in einem demokratischen Gemeinwesen zumindest den Eindruck absichern zu können, als tragen die politisch Verantwortlichen „schwer an ihrer Last“, irgendwann einmal im kommenden Jahr eine „Entscheidung“ treffen zu müssen – eine „Entscheidung“, die um ihrer Bedeutung und Gewichtigkeit willen sogar jenseits eines „Fraktionszwangs“ frei von jedem Parlamentarier entschieden werden darf.

Die „breite gesellschaftliche Debatte“ mündet so unversehens in die von den politischen Entscheidungsträgern  zu treffende „individuelle Gewissensentscheidung“ und von allen aufrechten Demokraten wird nun gefordert, diese Entscheidung zu akzeptieren, mögen sich die ihrem Gewissen unterworfenen Politiker auch von Irrationalitäten leiten lassen.

Nun – so ist das wohl in einem demokratischen Gemeinwesen. Wir alle führen eine „breite gesellschaftliche Debatte“, um hernach als aufrechte Demokraten uns der Mehrentscheidung des Parlaments nicht mehr entziehen zu können.

Meinungsumfragen sind da „nur“ von untergeordneter Bedeutung, trägt doch gerade der politisch Verantwortliche die hohe Bürde der Last, sich für eine „Kultur des guten und würdevollen Sterbens“ entscheiden zu müssen und wen wundert es da noch, wenn er sich bei einer solch gewichtigen Frage für eine „individuelle Lösung“ entscheidet, die da letztlich seinen ureigenen Vorstellungen eines „würdevollen Sterbens“ entspricht.

So wie die Mitglieder des Deutschen Ethikrats ganz artig davon Abstand nehmen, im „öffentlichen Forum“ einer vom Ethikrat durchgeführten Veranstaltung ihre eigene Positionen argumentativ – je vielleicht notwendiger Weise streitbar! – vorzutragen, wird es ihm der politische Verantwortliche – nur unter anderen Vorzeichen - gleich tun: er streitet in aller Öffentlichkeit für (s)eine Vision von einer „Kultur des würdigen Sterbens“ und wirbt damit für eine Anschlussfähigkeit insbesondere unter Gleichgesinnten, während er sich sicher sein kann, am Ende einer „breiten gesellschaftlichen Debatte“ „nur“ noch seine individuelle Gewissensentscheidung treffen zu müssen, mag diese sich auch von der „Entscheidung“ der überwiegenden Mehrheit in der Bevölkerung diametral unterscheiden!

Auch die Mitglieder des Deutschen Ethikrats werden vielleicht einmal die Möglichkeit haben, in einer Expertise – so vorgesehen - ihre „Sondervoten“ abzugeben, wenn und soweit sie die „Mehrheitsentscheidung“ des Ethikrats nicht mittragen können, so dass alle zufrieden darauf zurückblicken können, alles für die „breite gesellschaftliche Debatte“ und einer „Konsenslösung“ getan zu haben, im Übrigen aber es bei der individuellen Gewissensentscheidung verbleibt.

Tja – so ist das mit Experten und Politikern und allen wäre zu wünschen, vielleicht einmal intensiver darüber nachzudenken, ob es jedenfalls eines „breiten gesellschaftlichen Konsens“ bedarf, um die Frage des individuellen (!) Sterbens sachgerecht beantworten zu können?

M.E. wäre für die Debatte viel gewonnen, sich der individuellen Grundrechte zu erinnern und die damit verbundene notwendige Auslegung frei von Ideologien zu halten, welche sich auch manchmal in das Ohr einiger Verfassungsinterpreten, und erst recht in solche der Ethikräte und Politiker schleichen!

Nicht eine „breite gesellschaftliche Debatte“ ist anzumahnen, sondern vielmehr die Beachtung des Toleranzprinzips und der Wertepluralität und zwar gerade auf Seiten derjenigen, die da meinen, eine „breite gesellschaftliche Debatte“ einfordern und diese in erster Linie mit ihren „Glaubensbotschaften“ befeuern zu müssen.

Es war weder eine „Sternstunde“ des Parlaments noch eine solche des Deutschen Ethikrats. Sattsam bekannte Binsenweisheiten werden als „Expertenwissen“ deklariert, erkennbar emotional vorgetragen und dennoch werden diese „Binsenweisheiten“ in ihrer verfassungsrechtlichen Dimension mit „ethischen Nebelbomben“ verwässert, um so sich letztlich dem Toleranzprinzip entziehen zu können.

Da fällt es im Rahmen einer „breiten gesellschaftlichen Debatte“ kaum noch auf, dass ein Verfassungsrechtler gar meint, es gäbe im Diskurs kaum „verfassungsrechtlich“ etwas zu erinnern.

Na dann…debattieren wir alle zusammen weiter und ein Jeder darf in einer offenen Kommunikationsgesellschaft ungebremst seine „Visionen“ vom „guten Sterben“ verbreiten und um Anschlussfähigkeit werben, um so ggf. in einer funktionierenden Demokratie eine „Mehrheitsentscheidung“ herbeiführen zu können.

Wen interessiert es da noch, ob die Mehrheit der deutschen Bevölkerung schon längst „entschieden“ ist?

Eine „breite gesellschaftliche Debatte“, so meine Prognose, wird an der individuellen Werthaltung der einzelnen Mitglieder unserer Gesellschaft rein gar nichts ändern, wollen diese doch selbstbestimmt und frei von Ideologien über ihren eigenen Tod gerade bei schwerster Erkrankung bestimmen. Gleiches gilt für die Ethikräte und die politisch Verantwortlichen. Auch sie werden an ihrer Gewissensentscheidung festhalten wollen und sie bleiben somit ihrer Rolle als „ethische Überzeugungstäter“ treu, wenn es darum geht, ganz konkret zur Abstimmung zu schreiten.

Lutz Barth (02.12.14)


Gegen ein Sterbehilfe-Verbot
Es darf keine Pflicht zu Leiden geben

Von Peter Hintze

Quelle: Der Tagesspiegel v. 01.12.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/gegen-ein-sterbehilfe-verbot-es-darf-keine-pflicht-zu-leiden-geben/11043114.html <<< (html)


Studie: Suizid mit ärztlicher Hilfe ist selten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 01.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61058/Studie-Suizid-mit-aerztlicher-Hilfe-ist-selten <<< (html)


Psychologie
So töten Frauen

Düsseldorfer Forscher haben Tötungsdelikte von Täterinnen analysiert und dabei ein einheitliches Muster ausgemacht. Die Ergebnisse wurden auf dem DGPPN-Kongress in Berlin präsentiert.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 01.12.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/neurologie_psychiatrie/article/874467/psychologie-toeten-frauen.html <<< (html)


Kranke sollen nicht mehr vorzeitig zum Arbeiten gedrängt werden

Quelle: Ärzteblatt.de v. 01.12.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61065/Kranke-sollen-nicht-mehr-vorzeitig-zum-Arbeiten-gedraengt-werden <<< (html)


Stiftung Patientenschutz kritisiert "Tod aus den Gelben Seiten"

Quelle: Neues aus Braunschweig und Wolfsburg v. 01.12.14 >>> http://www.neuesausbraunschweig.de/welt/deutschland/33170-stiftung-patientenschutz-kritisiert-tod-aus-den-gelben-seiten <<< (html)


Interview zum assistierten Suizid „Ich sehe keine Suizidwelle auf uns zurollen“

Von Joachim Frank

Der Deutsche Ethikrat will eine Empfehlung zur geplanten Regelung der Suizidbeihilfe vorlegen. Rats-Mitglied Christiane Woopen erklärt im Interview, warum der assistierte Selbstmord in existenziellen Ausnahmesituationen zu befürworten ist.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung v. 28.11.14 >>> http://www.mz-web.de/politik/interview-zum-assistierten-suizid--ich-sehe-keine-suizidwelle-auf-uns-zurollen-,20642162,29181520.html <<< (html)


Deutscher Ethikrat
Öffentliche Plenarsitzung zum Thema "Beihilfe zur Selbsttötung"

In seiner Sitzung am 27. November 2014 beschäftigte sich der Deutsche Ethikrat mit dem Thema "Beihilfe zur Selbsttötung".

Quelle: Deutscher Ethikrat v. 27.11.14 >>> http://www.ethikrat.org/sitzungen/2014/beihilfe-zur-selbsttoetung <<< (html)


Patientenbeauftragter fordert
Gleicher Lohn für alle Hausärzte

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, will die Tätigkeit des Hausarztes aufwerten. Er drängt darauf, die unterschiedlichen Vergütungen in den KVen zu bereinigen.

Von Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 27.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/bedarfsplanung/article/874316/patientenbeauftragter-fordert-gleicher-lohn-alle-hausaerzte.html <<< (html)


Demenz: Vom Problemfall zur Chance

v. Richter-Kuhlmann, Eva,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(48): A-2100 / B-1782 / C-1711; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/165161/Demenz-Vom-Problemfall-zur-Chance <<< (html)


Statistik
Auffällige Verschiebung bei häufigsten Todesursachen

Todesursache Nummer eins in Deutschland bleiben Herz- und Kreislaufversagen. Einige andere Krankheiten rücken aber mehr und mehr in den Fokus.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 27.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/874314/statistik-auffaellige-verschiebung-haeufigsten-todesursachen.html <<< (html)


Ethikrat: Handeln des Beihelfers berücksichtigen

Quelle: Katholisch.de v. 27.11.14 >>> http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=43908 <<< (html)


Darf ich (Ihnen) beim Sterben helfen?

Quelle: Katholisch.de v. 27.11.14 >>> http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/gesellschaft/141127_sterbehilfe_debatte.php <<< (html)


Gesetzentwurf zur Sterbehilfe in Frankreich steht kurz bevor

Quelle: Ärzteblatt.de v. 27.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61031/Gesetzentwurf-zur-Sterbehilfe-in-Frankreich-steht-kurz-bevor <<< (html)


Drogen
Cannabis grassiert unter Jugendlichen

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 27.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/874291/drogen-cannabis-grassiert-jugendlichen.html <<< (html)


Weltweit jährlich 500.000 Krebserkrankungen durch Übergewicht und Adipositas

Quelle: Ärzteblatt.de v. 26.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61021/Weltweit-jaehrlich-500-000-Krebserkrankungen-durch-Uebergewicht-und-Adipositas <<< (html)


 

IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 26.11.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_26_11_14_Lutz_Barth.htm <<<


Hessischer Landtag spricht sich gegen aktive Sterbehilfe aus

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61003/Hessischer-Landtag-spricht-sich-gegen-aktive-Sterbehilfe-aus <<< (html)


Pflegebeauftragter fordert Stopp der Pflegenoten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61002/Pflegebeauftragter-fordert-Stopp-der-Pflegenoten <<< (html)


Zahl der Pflegebedürftigen steigt auf 2,5 Millionen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60999/Zahl-der-Pflegebeduerftigen-steigt-auf-2-5-Millionen <<< (html)


"Zur Frage der Suizidbegleitung"

v. Prof. Dr. Hartmut Kreß

Statement auf der Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion „Hilfe im Sterben - Hilfe zum Sterben“ am 30.10.2014 in Bonn

Quelle: Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Bonn  >>> http://www.sozialethik.uni-bonn.de/kress/vortraege/kress_suizidbegleitung_30.10.2014.pdf <<< (pdf.)


Hardinghaus referiert bei Stiftertreffen der Hospiz-Stiftung Stemweder Berg

„Aktive Sterbehilfe muss verboten bleiben“

Quelle: Kreiszeitung v. 25.11.14 >>> http://www.kreiszeitung.de/lokales/minden-luebbecke/stemwede-ort57777/hardinghaus-referiert-stiftertreffen-hospiz-stiftung-stemweder-berg-4477549.html?cmp=defrss <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 25.11.14):

„Brauchen wir bald auch eine Altenklappe neben der Babyklappe?“, so die pointiert formulierte Frage von Professor Dr. Winfried Hardinghaus.

Mit Verlaub: Manche Apologeten einer „christlichen Sterbekultur“ wissen offensichtlich nicht, was sie da reden und es steht nach wie vor zu befürchten an, dass die Debatte nicht frei von Emotionen und Ideologien geführt werden kann.

Die Sterbehilfedebatte ist und bleibt weiter in Größenordnungen „unterbelichtet“!


Niedersachsen
Pfleger tötete möglicherweise zwölf weitere Patienten

Ein wegen mehrfachen Mordes angeklagter Pfleger hat nach einer Untersuchung des Klinikums Oldenburg möglicherweise zwölf weitere schwerkranke Menschen getötet. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachter.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/874198/niedersachsen-pfleger-toetete-moeglicherweise-zwoelf-weitere-patienten.html <<< (html)


Studie benennt Defizite bei der Versorgung Sterbender in Pflegeheimen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60993/Studie-benennt-Defizite-bei-der-Versorgung-Sterbender-in-Pflegeheimen <<< (html)


Ungewöhnliche Ansätze
Mit Weihrauch gegen MS

Im Kampf gegen Multiple Sklerose muss es nicht immer ein gravierender Eingriff ins Immunsystem sein: Manche Forscher wollen den Erkrankten mit ungewöhnlichen Ansätzen helfen - etwa mit Weihrauch oder Fettsäuren. Und es gibt erste Erfolge.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/article/874146/ungewoehnliche-ansaetze-weihrauch-ms.html <<< (html)


Neonatologen fordern ausreichend Pflegepersonal in der Frühgeborenenmedizin

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60996/Neonatologen-fordern-ausreichend-Pflegepersonal-in-der-Fruehgeborenenmedizin <<< (html)


Streit um "Pille danach"
Kippt Gröhe um?

Die EU-Arzneiagentur EMA spricht sich für die Rezeptfreiheit von Ulipristal aus. Der Bundesgesundheitsminister hatte stets für ärztliche Beratung votiert. Nun deutet sich ein Sinneswandel an.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 24.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/874101/streit-pille-danach-kippt-groehe-um.html <<< (html)


Erstmals seit zehn Jahren weniger Burnout-Diagnosen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60974/Erstmals-seit-zehn-Jahren-weniger-Burnout-Diagnosen <<< (html)


Jeder stirbt für sich allein - Plädoyer für das Recht auf einen selbstbestimmten Tod mit straffreier Hilfe

v. Kaminski, Andrea

in Betrifft JUSTIZ Nr. 119; online unter >>> http://www.betrifftjustiz.de/texte/frame.php?ID=BJ%20119_Kaminski.pdf <<< (pdf.)


BVerfG: Vertraglich vereinbarte Loyalitätsobliegenheiten in kirchlichen Arbeitsverhältnissen unterliegen weiterhin nur eingeschränkter Überprüfung durch die staatlichen Gerichte

Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts aufgehoben, das die Kündigung eines Chefarztes im Krankenhaus eines katholischen Trägers nach dessen Wiederverheiratung für unwirksam erklärt hatte. In dieser Entscheidung bestätigt und konkretisiert der Senat seine bisherige Rechtsprechung (BVerfGE 70, 138 ff.). Welche kirchlichen Grundverpflichtungen als Gegenstand eines Arbeitsverhältnisses bedeutsam sein können, richtet sich demzufolge allein nach den von der verfassten Kirche anerkannten Maßstäben und dem konkreten Inhalt des Arbeitsvertrags. Die staatlichen Gerichte dürfen sich nicht über das kirchliche Selbstverständnis hinwegsetzen, solange dieses nicht in Widerspruch zu grundlegenden verfassungsrechtlichen Gewährleistungen steht. Erst auf einer zweiten Prüfungsstufe sind die Grundrechte der betroffenen Arbeitnehmer und deren durch das allgemeine Arbeitsrecht geschützte Interessen mit den kirchlichen Belangen und der korporativen Religionsfreiheit im Rahmen einer Gesamtabwägung zum Ausgleich zu bringen. Der Verfassungsbeschwerde des katholischen Krankenhausträgers hat der Zweite Senat stattgegeben und das Verfahren an das Bundesarbeitsgericht zurückverwiesen, da Bedeutung und Tragweite des kirchlichen Selbstbestimmungsrechts bislang nicht ausreichend berücksichtigt worden sind.

>>> weiter

Quelle: Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -; Pressemitteilung Nr. 103/2014 vom 20. November 2014 - Beschluss vom 22. Oktober 2014; online unter >>> http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg14-103.html <<< (html)


Pflegepersonal steht nachts im Krankenhaus oft vor großen Herausforderungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60985/Pflegepersonal-steht-nachts-im-Krankenhaus-oft-vor-grossen-Herausforderungen <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte
"Es gibt einen Konsens für das Leben"

Das Thema Sterbehilfe ist aktuell wie schon lange nicht mehr. Mit dem Medizinethiker Dr. Kurt Schmidt hat sich Redakteurin Stefanie Liedtke unterhalten – über die Debatte im Bundestag, die tragische Geschichte der Amerikanerin Brittany Maynard und den Selbstmord des ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter.

Quelle: Frankfurter Neue Presse v. 24.11.14 >>> http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Es-gibt-einen-Konsens-fuer-das-Leben;art675,1142242 <<< (html)


Leipziger Universitätsmedizin informiert über die Trauerforschung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60976/Leipziger-Universitaetsmedizin-informiert-ueber-die-Trauerforschung <<< (html)


Totensonntag
Das Sterben ist kein Wunschkonzert

Jeder will würdig sterben. Was ist, wenn das nicht möglich ist? Wer nicht über Tugenden wie Gelassenheit und Zuversicht verfügt, kann immer noch die richtigen Bücher lesen. Eine Lektüre zum Totensonntag.

von Edo Reents

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 23.11.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/totensonntag-das-sterben-ist-kein-wunschkonzert-13279300.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 <<< (html)


Klinikum Bayreuth
Kommission legt ersten Prüfbericht vor

Vier Neugeborene sollen am Klinikum Bayreuth falsch behandelt worden sein - so der Verdacht. Die Untersuchungskommission hat nun ihre Ergebnisse vorgestellt.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 21.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/873896/klinikum-bayreuth-kommission-legt-ersten-pruefbericht.html <<< (html)


Versicherung will Daten zu gesunder Lebensführung sammeln

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60965/Versicherung-will-Daten-zu-gesunder-Lebensfuehrung-sammeln <<< (html)


Urteil zur E-Zigarette
Nordrhein-Westfalen drohen Schadenersatzklagen

Weil das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen vor dem Konsum von E-Zigaretten gewarnt hatte, mussten Händler Einbußen hinnehmen. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht ihnen nun Recht gegeben hat, wollen sie auf Schadenersatz klagen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 21.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/bronchial-karzinom/default.aspx?sid=873883&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20141124-_-Bronchial-Karzinom <<< (html)


Studie «Haltung der Ärzteschaft zur Suizidhilfe» veröffentlicht

Eine Studie im Auftrag der SAMW untersuchte zum ersten Mal die Haltung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte zur ärztlichen Suizidhilfe. Drei Viertel der Ärztinnen und Ärzte, die an der Studie teilgenommen haben, halten die ärztliche Suizidhilfe grundsätzlich für vertretbar.

Etwas weniger als die Hälfte kann sich Situationen vorstellen, in denen sie persönlich bereit wären, Suizidhilfe zu leisten. Ein gutes Viertel der Antwortenden toleriert zwar Suizidhilfe, würde diese aber selbst nicht leisten.

Die Studie basiert auf einer zufällig ausgewählten Stichprobe der Schweizer Ärzteschaft. Die Ergebnisse sind jedoch aufgrund der Rücklaufquote nicht generalisierbar für die gesamte Ärzteschaft, sondern spiegeln vermutlich die Meinung von Ärztinnen und Ärzten, die an der Thematik interessiert sind.

Quelle: SAMW, Mitteilung v. 19.11.14 >>> http://www.samw.ch/de/Aktuell/News.html <<< (html)


Sterbehilfe
Wem gehört mein Tod?

Die Debatte über Sterbehilfe ist einer der letzten Verteidigungskämpfe des politischen Christentums. Neben Würde und Selbstbestimmung geht es auch um Macht.

v. Nils Markwardt

Quelle: ZEIT online v. 19.11.14 >>> http://www.zeit.de/kultur/2014-11/sterbehilfe-macht-religion-essay <<< (html)


Urteil
PID ist generell keine Kassenleistung

Die Präimplantationsdiagnostik ist generell keine Leistung der GKV - auch, wenn mit ihr vermieden werden soll, schwere Erbkrankheiten an das Kind weiterzugeben. Das hat das Bundessozialgericht entschieden.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 19.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/pid/article/873729/urteil-pid-generell-keine-kassenleistung.html?sh=16&h=1237078553 <<< (html)


Schmerzmedizin
Fachgesellschaft fordert eigenen Facharzt

Gäbe es in Deutschland einen Facharzt für Schmerztherapie, stünden ihm Behandlungsoptionen aus verschiedenen Fachgruppen zur Verfügung. Zudem müsste die Schmerztherapie in der Bedarfsplanung berücksichtigt werden.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 18.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/873523/schmerzmedizin-fachgesellschaft-fordert-eigenen-facharzt.html?sh=28&h=-1733116114 <<< (html)


Transplantations-Skandal
Angeklagter Arzt zieht vors Arbeitsgericht

Transplantationschirurg klagt gegen seine Zwangsversetzung und will wieder in der Leberchirurgie eingesetzt werden.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 18.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/873515/transplantations-skandal-angeklagter-arzt-zieht-vors-arbeitsgericht.html?sh=33&h=-1733116114 <<< (html)


Krankenhaustag
Kliniken klagen über fehlendes Personal

Kliniken fehlt qualifiziertes Personal, um etwa die Hygiene zu verbessern. Grund: Es mangele an Geld von den Kassen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/873313/krankenhaustag-kliniken-klagen-fehlendes-personal.html <<< (html)


Forderungen nach Nachbesserung beim Pflege-TÜV

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60894/Forderungen-nach-Nachbesserung-beim-Pflege-TUeV <<< (html)


Extremfrühchen
"Die 22. Woche dürfte die unterste Grenze sein"

Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" schildert der japanische Neonatologe Professor Shoichi Chida, mit welchen Problemen Frühchen zu kämpfen haben und warum der Staat mehr für werdende Mütter tun sollte.

Das Interview führte Sonja Blaschke

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/gynaekologie/article/873234/extremfruehchen-22-woche-duerfte-unterste-grenze.html <<< (html)


Betrugs-Vorwürfe
Berliner KV-Chefs müssen doch vor Gericht

Nun muss sich die Berliner KV-Spitze doch strafrechtlich für Übergangsgelder verantworten: Noch im Juni hatte das Landgericht die Eröffnung eines Hauptverfahrens abgelehnt - doch diese Entscheidung ist jetzt hinfällig.

Von Angela Misslbeck

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/873339/betrugs-vorwuerfe-berliner-kv-chefs-muessen-gericht.html <<< (html)


Papst an Ärzte: „Abtreibung und Euthanasie sind unwürdig“


Quelle: Radio Vatikan v. 15.11.14 >>>
http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/15/papst_an_%C3%A4rzte:_%E2%80%9Eabtreibung_und_euthanasie_sind_unw%C3%BCrdig%E2%80%9C/ted-836468 <<< (html)


Depression
Was hilft im Alter?

Depressive Senioren bauen körperlich und geistig noch schneller ab - eine gute Therapie ist darum umso wichtiger. Eine neue Strategie von US-Forschern hat sich jetzt als besonders wirkungsvoll erwiesen.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/873457/depression-hilft-alter.html <<< (html)


Ärztemangel auf dem Land
Ist Delegation die Lösung?

Ärztliche Aufgaben verstärkt zu delegieren, könnte die Arbeit auf dem Land attraktiver machen, meint der Patientenbeauftragte der Bundesregierung. Ein Ökonom widerspricht.

Von Ilse Schlingensiepen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/ausbildung/article/873314/aerztemangel-land-ausweg-durch-delegation.html <<< (html)


Gröhe: „Wir lehnen deshalb jedes Sonderstrafrecht für Ärzte ab"

„Auch die Ärzteschaft wehrt sich gegen eine solche Regelung“, sagte Gröhe. „Das sollten wir ernst nehmen. Wir lehnen deshalb jedes Sonderstrafrecht für Ärzte ab.“ In der Palliativmedizin sei es bereits möglich, lebensverlängernde Maßnahmen auszusetzen. „Das Recht schweigt bisher zu solchen Lebensdramen. Und auch künftig darf es keine Verklärung der Selbsttötung und keine Darstellung des assistierten Suizids als offizielle Option geben,“ betonte der Minister

(vgl. dazu Ärzteblatt.de v. 13.11.14 >>>
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60855/Engagierte-Bundestagsdebatte-zur-Sterbehilfe-Fuenf-Positionen-kristallisieren-sich-heraus#comment21656 <<<)

 

Minister Gröhe verschließt sich verfassungsrechtlichen Notwendigkeiten!

v. Lutz Barth (14.11.14)

Der Bundesgesundheitsminister trägt mit seinen Stellungnahmen im Sterbehilfediskurs eher zur Irritation denn zur Klärung bei. Gerade ihm sollte bewusst sein, dass es weder um die Verklärung der Selbsttötung noch um die Darstellung des ärztlich assistierten Suizids als offizielle Option geht, sondern einerseits um die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts schwersterkrankter und sterbender Menschen und andererseits um die Beseitigung eines höchst bedenklichen ärztlichen Berufsrechts, in dem die Ärztefunktionäre einschließlich der Delegierten sich zu einem ethischen Zwangsdiktat haben hinreißen lassen, welches nun schwerlich mit Art. 4 des Grundgesetzes in Einklang zu bringen ist.

 

Dem Minister sollte klar sein, dass der parlamentarische Gesetzgeber durchaus grundrechtliche Schutzpflichten wahrzunehmen hat und zwar sowohl gegenüber den Patienten als auch den Ärztinnen und Ärzten. Je intensiver ein Grundrechtseingriff ist, um so mehr stellt sich die Frage nach der Eigeninitiative des einzig legitimierten parlamentarischen Gesetzgebers. Nicht ein „Sonderstrafrecht“ für die Ärzte ist gefordert, sondern vielmehr die verfassungskonforme Ausgestaltung des ärztlichen Berufsrechts und da diesbezüglich allen voran die BÄK keinen Handlungsbedarf sieht, muss der Gesetzgeber über eine bundesrechtliche Norm der Normsetzungskompetenz der Kammern die verfassungsrechtlich bedeutsame Grenzen aufzeigen! Mit Blick auf das frei verantwortlichen Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten ist eine parallele ärztliche und sittliche „Sollensordnung“ neben den Freiheitsverbürgungen in unserer Verfassung kein Raum, sind doch auch die Kammern als öffentlich-rechtliche Körperschaften verpflichtet, in einem besonderen Maße auch ihren (Zwangs-)Mitgliedern den notwendigen Grundrechtsschutz einzuräumen!

 

Es geht schlicht darum, dass die Kammern meinen, über eine berufsrechtliche Norm das Gewissen der Kollegenschaft „beugen“ zu können und dies ist ein Skandal, der auch als solcher zu brandmarken ist.

 

Es ist schier unglaublich, wenn Ärzte ihre ärztlichen Kollegen ohne erkennbare Not auf ein ohnehin fragwürdiges und zur Diskussion stehendes Arztethos verpflichten, obgleich es doch Regelungsmöglichkeiten und Techniken gibt, eben das Grundrecht der ärztlichen Gewissensfreiheit zu wahren (wie sich unschwer aus der ethischen Grundsatzdebatte zum Schwangerschaftsabbruch ergibt!).

 

Nicht ein „Sonderstrafrecht“ ist das Problem, sondern vielmehr die „Sonderethik“ einiger Ärztefunktionäre, die sich in der Rolle als ethische Zuchtmeister wähnen und unverhohlen ethischen Zwang ausüben. Die so verstandene „Arztethik“ führt unmittelbar in die Unfreiheit der Ärztinnen und Ärzte und dies ist eigentlich beschämend, könnte doch ein unbeteiligter Dritter auf die Idee verfallen, die „abtrünnigen Ärzte“ sei „moralisch und arztethisch verroht“!

 

Mit Verlaub: Der Bundesgesundheitsminister sollte vielmehr dieser „Zwangsethisierung“ ein Ende bereiten, zumindest aber darauf hinweisen, dass ethische Zwangsgebote nicht nur verfassungswidrig, sondern vor allem auch unanständig sind und dem freien Berufsstand der Ärzteschaft wahrlich nicht zur Ehre gereichen.


Sterbehilfe
"Selbstbestimmung ist Kern der Menschenwürde"

Peter Hintze im Gespräch mit Peter Kapern

Quelle: Deutschlandfunk v. 13.11.14 >>> http://www.deutschlandfunk.de/sterbehilfe-selbstbestimmung-ist-kern-der-menschenwuerde.694.de.html?dram:article_id=303019 <<< (html)


Debatte um Sterbehilfe
Die Palliativmedizin kann viel mehr, als Schmerzen lindern

von Wolfgang Prosinger

Quelle: Der Tagesspiegel v. 12.11.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/debatte-um-sterbehilfe-die-palliativmedizin-kann-viel-mehr-als-schmerzen-lindern/10966142.html <<< (html)


Politbarometer Mehrheit: Ärzten sollte aktive Sterbehilfe erlaubt werden

Quelle: heute.de v. 14.11.14 >>> http://www.heute.de/mehrheit-aerzten-sollte-aktive-sterbehilfe-erlaubt-werden-gruene-sollten-im-bund-lieber-koalition-mit-cducsu-als-mit-linke-anstreben-35887984.html <<< (html)


Berlin
Kommt die Pflegekammer?

In Berlin läuft zurzeit eine Umfrage zur Errichtung einer Pflegekammer. Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Günther Jonitz, spricht im Interview mit "Springer Medizin" über Erfahrungen mit der Ärztekammer und die Chancen der Verkammerung.

Das Interview führte Katja Kupfer-Geissler

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.11.15 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/873253/berlin-kommt-pflegekammer.html <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte
Das Geschäft mit dem Tod gibt es schon heute

Sterbehilfe-Vereine sollen verboten werden, weil sie angeblich das Sterben ökonomisieren. Fragwürdige Geschäfte machen auch viele, die das Leben Sterbender verlängern.

v.  Elisabeth Niejahr

Quelle: ZEIT online v. 14.11.14 >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-11/sterbehilfe-medizin-palliativmedizin-kosten <<< (html)


Bundestag debattiert Sterbehilfe
Wer am Ende helfen darf

Alle wollen mehr Hospize. Aber wie weit dürfen Ärzte gehen, wenn ihre Patienten sterben wollen? Ein Gesetz soll 2015 kommen.

v. Heike Haarhoff

Quelle: taz.de v. 14.11.14 >>> http://www.taz.de/Bundestag-debattiert-Sterbehilfe/!149455/ <<< (html)


Sterbehilfedebatte ist „arztethisch unterbelichtet – frei nach dem Motto: Befrage nicht Dein Gewissen, sondern Deinen Präsidenten!

Während im Diskurs sich Mitdiskutanten dazu veranlasst sehen, persönliche Briefe an die Abgeordneten zu schreiben, Schelte gegenüber Andersdenkenden zu üben und im Übrigen aus Methode einen wissenschaftlichen Diskurs durch vornehme Geschwätzigkeit zu verwässern beabsichtigen und ihre Botschaften aus „ethischen und transzendenten Glaskugeln“ generieren, bleiben erstaunlicherweise die Ablenkungsmanöver der Ärztefunktionäre von „hausgemachten ethischen Problemen“ und den damit einhergehenden Grundrechtsbeeinträchtigungen von nachhaltiger interner Kritik verschont.

Es leuchtet mir nicht ein, weshalb Ärztefunktionäre unverhohlen entgegen den guten wissenschaftlichen Standards schlicht den Umstand leugnen können, dass ein arztethischer Konsens mit Blick auf die im Einzelfall mögliche ärztliche Suizidassistenz nicht feststellbar ist und das dieser vermeintliche Konsens nur dadurch abgesichert wird, in dem allen voran die Bundesärztekammer mit ihren eigens auf den Weg gebrachten Initiativen ein allgemeines Verbot in der Musterberufsordnung hat etablieren können, freilich abgesegnet durch eine Mehrheit nicht minder mit Verfassungsrechtsfragen überforderter Delegierter, die da meinen, ihre individuelle Gewissensentscheidung könne über eine demokratisch herbeigeführte und demzufolge abgesicherte Mehrheitsentscheidung das Grundrecht der (ärztlichen!) Gewissensfreiheit quasi ersetzen und seines eigentlichen Kerns berauben!

Mit Verlaub: Unsere Gesellschaft, aber auch die verfasste Ärzteschaft benötigt keine „Oberethiker“, die da von sich aus meinen, ethischen Druck über berufsrechtliche Regelungen auf ihre Kolleginnen und Kollegen ausüben zu können und dies mit demokratiepolitischen Argumenten zu legitimieren versuchen.

Auch wenn es vielleicht bei dem einen oder anderen Leser ein mildes und im Zweifel sarkastisches Lächeln hervorrufen wird, so sehe ich mich dazu veranlasst, insbesondere den Präsidenten der BÄK zur „Ordnung“ zu rufen und im Zweifel seinen Rücktritt einzufordern, erweist sich dieser doch in einem bioethischen Hochdiskurs als ein ethischer Überzeugungstäter, der nicht davon zurückschreckt, wie ein kleines Kind störrisch an einer berufsrechtlichen Regelung festhalten zu wollen, die sich schlicht als unethisch und m.E. verfassungswidrig erweist.

Montgomery entzieht sich durch seine arztethischen und immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Sonntagsreden einer fundierten Debatte und übersieht geflissentlich die kritischen Stimmen aus der eigenen Zunft, die über geballten medizinethischen Sachverstand verfügen und eben nicht einen Beitrag zur Trivialisierung eines Diskurses leisten, sondern insbesondere zum weiteren Nachdenken anregen. Weshalb sich gerade der „oberste Repräsentant“ der deutschen Ärzteschaft hiervon unbeeindruckt zeigt, muss nicht nur erstaunen, sondern geradezu zur Verärgerung führen, blendet dieser doch nicht nur die Standards des guten wissenschaftlichen Arbeitens aus, sondern er ignoriert zugleich auch die Ethik als Wissenschaftsdisziplin, mit der er scheinbar überfordert ist – sei es nun mangels Wissen oder schlichter Ignoranz.

Der Präsident der BÄK und seine Getreuen wandeln weiter unbeeindruckt auf den Spuren eines Hippokrates und Hufelands und nehmen hierbei bewusst in Kauf, dass zentrale Grundrechte ihrer Kolleginnen und Kollegen „ungestraft“ einstweilen versenkt werden können.

Es bleibt zu fragen, wie lange dieser Rechts- und Verfassungsbruch noch akzeptabel erscheint und ob es der Ärzteschaft gelingt, sich von dem ethischen Zwangsdiktat in § 16 Ä-MBO kurzfristig zu distanzieren und zu lösen?

Auf ein Einlenken der Ärztefunktionäre zu hoffen, dürfte nicht von Erfolg gekrönt sein, steht doch auch für die Ärztefunktionäre nach der ethischen Erziehungsarbeit der letzten Jahren ihre persönliche Glaubwürdigkeit auf dem Spiel, mal ganz davon abgesehen, dass es ihnen augenscheinlich schwer fällt, jedenfalls die eigene Gewissensentscheidung tatsächlich als eine unter vielen innerhalb einer pluralen Wertegemeinschaft einzuordnen.

Toleranz ist das Gebot der Stunde, auch und gerade mit Blick auf den ärztlichen Berufsstand und all diejenigen, die sich mit dem Toleranzprinzip nicht anfreunden können und einer ethischen Gleichschaltung den Weg bereiten, sollten die Konsequenzen ziehen und ihr Amt niederlegen.

Es gilt nicht „nur“ das Streikrecht zu verteidigen, sondern auch individuelle Grundrechte, die bedauerlicher Weise durch die eigenen Funktionäre nachhaltig verletzt werden!

Im Übrigen muss betont werden, dass auch die Mehrheit des Deutschen Ärztetages sozusagen in kollektiver Eintracht mit Verantwortung dafür zeitigt, dass Grundrechte ihrer Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden! So ungewöhnlich ist dieser Befund nicht, muss doch auch der demokratisch legitimierte Gesetzgeber manchmal schmerzhaft die Erfahrung machen, dass seine Gesetze gelegentlich verfassungswidrig sind!

Die BÄK und die Landesärztekammern bleiben aufgerufen, ihre Rolle als arztethische Zuchtmeister und Bewahrer des hippokratischen „Erbes“ abzulegen und endlich eine Regelung auf den Weg zu bringen, die der Rolle und der damit verbundenen ethischen Integrität der einzelnen Ärztinnen und Ärzte gerecht wird.

Ein ethischer Flickenteppich ist nicht hinnehmbar und Jens Spahn unterliegt einem beachtlichen Irrtum, wenn er meint, die Straffreiheit der ärztlichen Suizidassistenz und die standesrechtlichen Verbote könnten nebeneinander existieren. Hier wird verkannt, dass auch das Standesrecht entsprechende verfassungsrechtliche Vorgaben zu erfüllen hat und hierzu zählt nun einmal auch ein ernstgemeinter individueller Grundrechtsschutz gegenüber „ethischen Zwangsdiktaten“ der eigenen Kammern!

 Lutz Barth (14.11.14)


Sterbehilfe-Debatte im Bundestag
Montgomery: Hilfe zum Leben leisten

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 13.11.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.75.77.12469 <<< (html)

 

Präsident der BÄK ist unbelehrbar und nicht auf der Höhe der Zeit!

Mit Verlaub: Die gebetsmühlenartig vorgetragenen Botschaften des Präsidenten der BÄK mögen wir als individuelle Gewissensentscheidungen respektieren, wenngleich er trotz jahrzehntelanger Debatten keinerlei Einsichten zeigt. Es ist geradezu demagogisch, wenn er meint, das „Berufsethos verpflichtet den Arzt, Hilfe zum Leben zu leisten, nicht Hilfe zum Sterben“, um so der ärztlichen Mitwirkung bei einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten eine Absage erteilen zu können.

Der Präsident der BÄK scheint nicht auf der Höhe der Zeit zu sein, zumal in Kenntnis dessen, dass gerade mit Blick auf die Betreuung und Begleitung Schwersterkrankter an ihrem sich neigendem Leben es mittlerweile weitaus differenzierte arzt- und medizinethische Betrachtungsweisen angestellt werden, wonach es eben durchaus ein Gebot der ärztlichen Ethik sein kann, ggf. bei einem Freitod eines Schwersterkrankten zu assistieren.

Der Präsident der BÄK kann und will vor allem nicht verstehen, dass neben der Wahrung des Selbstbestimmungsrechts der Schwersterkrankten es entscheidend darauf ankommt, die Ärztinnen und Ärzte in die wohlverstandene Freiheit ihrer individuellen Gewissensentscheidungen zu entlassen, so wie dies etwa bei der Mitwirkung bei einem Schwangerschaftsabbruch der Fall ist.

Mag auch ansonsten die ärztliche Suizidassistenz keine ärztliche Aufgabe sein, so kommt es indes hierauf bei der gegenwärtigen Gesetzeslage nicht an, ist doch die Beihilfe im Übrigen straffrei. Der Präsident muss endlich begreifen, dass „sein“ Musterberufsrecht mit der entsprechenden Verbotsnorm in § 16 Ä-MBO und die wenig reflektierte Transformation durch einige Landesärztekammern in das jeweilige ärztliche Landesberufsrecht derzeit wohl nicht verfassungskonform ist, wird doch über das ethische Zwangsdiktat mehr oder minder direkt die individuelle ärztliche Gewissensfreiheit gebeugt!

Dieser unsägliche Umstand wird auch nicht dadurch erträglicher, wenn und soweit der Präsident der BÄK in einfacher Schlichtheit feststellt, dass die „Berufsordnungen der Landesärztekammern einheitlich und bundesweit (formulieren), dass es die Aufgabe von  Ärzten ist, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern und Sterbenden Beistand zu leisten“. Diese „Generalklausel“ ersetzt freilich nicht die dezidiert gefasste Regelung zur Mitwirkung bei einem frei verantwortlichen Suizid, mal ganz davon abgesehen, dass angesichts dieser Generalklausel auch die Mitwirkung bei einem Schwangerschaftsabbruch verboten wäre!

In der aktuellen Debatte geht es darum, einerseits das Selbstbestimmungsrecht der schwersterkrankten Patienten, aber eben auch zentrale Grundrechte der Ärztinnen und Ärzte (als Abwehrrechte gegenüber den eigenen Kammern!) zu wahren. Die Ärzteschaft ist nicht der Willkür ihrer Ärztefunktionäre noch der von ihnen gewählten Delegierten ausgeliefert, sondern diese haben selbstverständlich einen Anspruch darauf, dass auch die Kammer verfassungskonforme berufsrechtliche Regelungen erlassen, die nicht (!) über Gebühr in hochrangige Grundrechte eingreifen.

Dies zu „lernen“, dürfte derzeit eine der vornehmsten Aufgaben der Ärztefunktionäre und damit auch des Präsidenten der BÄK sein, gilt es doch, die Grundrechtsbeeinträchtigungen im ärztlichen (Muster-)Berufsrecht zu beseitigen!

Es ist hohe Zeit, den „ethischen Überzeugungstätern das Handwerk zu legen“, denn es ist mittlerweile unerträglich, wie Laien Grundrechte auch der verfassten Ärzteschaft zu Grabe tragen und so letztlich einen Beitrag dazu leisten, dass mittelbar Grundrechte der schwersterkrankten und sterbenden Patienten sich nicht in einer individuellen Arzt-Patienten-Beziehung entfalten können. Keiner redet im Diskurs der Fremdbestimmung über die Ärzteschaft das Wort; vielmehr werden die Ärztinnen und Ärzte durch die eigene Standesvertretung „fremdbestimmt“ und in ihren Gewissensentscheidungen über das scheinbar „ethische Berufsrecht“ gebeugt. M.E. ist dies ein ungeheurer Skandal, über den die „Sonntagsreden“ der Oberethiker nicht hinwegtäuschen können!

Lutz Barth (14.11.14)


Sterbehilfe
Ärzte sollen sich positionieren

Wie stehen die Ärzte zum assistierten Suizid, fragt die PalliativStiftung - eine Unterschriftenaktion soll Klarheit bringen. Alles lassen, wie es ist, das aber besser machen, fordert derweil eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten.

Von Christoph Fuhr und Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 12.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/873176/sterbehilfe-aerzte-sollen-positionieren.html <<< (html)

 

„Unterschriftenaktion“ grotesk!
Ein Kommentar v. Lutz Barth (13.11.14)

Mit Verlaub: Auch die Deutsche Palliativ Stiftung befindet sich auf einer Mission, bei der gelegentlich der gebotene Realitätssinn verlustig zu gehen scheint. Eine weitere Unterschriftenaktion wird wenig Klarheit bringen, mal abgesehen davon, dass sich die verfasste Ärzteschaft – allen voran die Ärztefunktionäre – ohnehin von Umfragen sich nicht beeindrucken lässt, wurde doch aus der unlängst im Auftrag der BÄK vorgenommenen Befragung der Ärzteschaft keine ethisch vertretbaren Schlüsse gezogen.


Die Deutsche Palliativ Stiftung muss – so wie alle anderen Verbände und Organisationen auch – in erster Linie verinnerlichen, dass es sich bei den ethischen Implikationen auch der ärztlichen Suizidbeihilfe nicht ohne weiteres um ein intraprofessionelles Anliegen handelt, sondern zugleich auch um Grundfragen, die unmittelbar mit der Grundrechtsstellung der einzelnen Ärztinnen und Ärzte und der Normsetzungsbefugnis ihrer Kammern zusammenhängen.


Der parlamentarische Gesetzgeber ist verpflichtet, jedenfalls dann Regelungen zu verabschieden, wenn und soweit u.a. die Kammern das rechte Augenmaß bei ihren Normsetzungsaktivitäten vermissen lassen, so wie m.E. bei § 16 Ä-MBO geschehen. Würde endlich die BÄK ein Einsehen haben und die unsägliche Verbotsnorm in § 16 Ä-MBO entsprechend neu fassen und hierbei sich an der Gewissensfreiheit der Ärzte orientieren, wäre die Debatte im wahrsten Sinne des Wortes entspannter zu führen.


Auch Palliativmediziner sind nicht dazu berufen, mit ihren undifferenzierten „Glaubens- und Heilsbotschaften“ zentrale Grundrechte ihrer Kolleginnen und Kollegen zu versenken. Auf den Punkt gebracht: Die intraprofessionelle Debatte um die Liberalisierung der Suizidassistenz in den berufsrechtlichen Normen ist in erster Linie deshalb zu führen, weil die Kammern über Gebühr in die Grundrechte ihrer Kolleginnen und Kollegen eingreifen. Solange hier kein Umdenken erfordert, muss der parlamentarische Gesetzgeber handeln, findet doch über das ärztliche Berufsrecht eine Entrechtung der Ärzteschaft statt, mal ganz davon abgesehen, dass m.E. ohnehin der Gesetzgeber aufgrund der Intensität der Grundrechtseingriffe selbst zur Normierung aufgerufen bleibt.

In der bisherigen Debatte wird es bewusst vermieden, sich mit den Kernfragen inhaltlich zu beschäftigen. Es geht zuvörderst um die Reichweite der Normsetzungsbefugnis der Ärztekammern, ein vollständiges Verbot der ärztlichen Suizidassistenz vor dem Hintergrund zentraler Freiheitsrechte auf den Weg gebracht zu haben.

Der gebetsmühlenartige Hinweis darauf, „nur“ das Leben schützen zu wollen, verfängt freilich nicht, wie sich unschwer aus der Schwangerschaftsproblematik ablesen lässt.


Ohne Frage sind Ärzte nicht zum „Keulen von Menschen“ bestimmt, wie geradezu martialisch von einem Ärztefunktionär verkündet wurde – aber jenseits von solchen populistisch aufgebauschten  Angstszenarien kommen wir nicht umhin, schlicht einfach mal die „Rechtslage“ in den Blick zu nehmen und hier fällt denn auch auf, dass das ethische Zwangsverbot im ärztlichen Berufsrecht ganz entscheidend dazu beiträgt, dass die Debatte zunehmend entgleitet und ein jeder „Dampfmichel“ meint, einfach mal über den Sinn und Zweck von Grundrechten „schwätzen“ zu können!


Von der Orientierungsdebatte heute im Bundestag sind keine Impulse zu erwarten, steht doch zu vermuten an, dass die Abgeordneten in erster Linie ihre individuelle Gewissensentscheidung verkünden, die wir in Anlehnung an das Toleranzprinzip und der Wertepluralität zu respektieren haben. Entscheidend ist und bleibt die Binnenperspektive der unmittelbar Betroffenen und hier darf sich keine „Fraktion“ – also auch nicht eine solche eines breiten Bündnisses sog. Humanisten – zum „kleinen Gesetzgeber“ über höchst individuelle Grundrechte aufschwingen. Unsere Verfassung bietet bewährte Gestaltungsmöglichkeiten, den Kulturkampf um das „gute Sterben“ zu befrieden, so dass in jedem Falle die Grundrechte der Schwersterkrankten und Sterbenden, aber auch der „Akteure“ gewahrt bleiben.

Es entspricht meiner festen Überzeugung, dass eine weitere Ethisierung nach den jahrzehntelangen Debatten lediglich dazu geführt hat, dass wir mal wieder bei „Null“ anfangen. Die bisherigen Diskurse scheinen in Vergessenheit geraten zu sein und da fragt man/frau sich schon in einer stillen Stunde, ab dies einer Unwissenheit oder – ungleich problematischer – einer gewissen Arroganz geschuldet ist, die bisherige Debatte einfach auszublenden.

 

Sterbehilfe
Streitgespräch mit zwei Abgeordneten

Zum ersten Mal debattiert der Bundestag ausführlich das Thema Sterbehilfe / Ein Gespräch zwischen den Abgeordneten Carola Reimann und Peter Weiß.

Quelle: Badische Zeitung v. 12.11.14 >>> http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/interview-mit-den-abgeordneten-peter-weiss-und-carola-reimann--94483850.html <<< (html)


IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 13.11.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_13_11_14_Lutz_Barth.htm <<<


Sterbehilfe
Lasst die Menschen würdig altern und sterben!

Tod und Alter werden oft verdrängt. Doch die Ereignisse der vergangenen Tage haben gezeigt: Wir brauchen eine Debatte über Sterbehilfe und Pflegestandards.

v. Martin Klingst

Quelle: ZEIT online v. 10.11.14 >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-11/menschenwuerde-sterben-krankheit <<< (html)


Schwierige Debatte  

CSU-Spitze will organisierte Sterbehilfe unter Strafe stellen

Quelle: T-online v. 10.11.14 >>> http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_71738006/csu-spitze-will-organisierte-sterbehilfe-unter-strafe-stellen.html <<< (html)


Streitgespräch zur Sterbehilfe
„Anfang und Ende sind unverfügbar“

Ärzte dürfen nicht zum Töten ermächtigt werden, sagt Gerhard Steier. Bewusste Abschiede seien das Beste, was Sterbenden passieren könne, entgegnet Gita Neumann.

Quelle: taz.de v. 11.11.14 >>> https://www.taz.de/Streitgespraech-zur-Sterbehilfe/!149238/ <<< (html)


Sterbehilfe
Debatte im Bundestag live verfolgen

An den Regelungen zur Sterbehilfe scheiden sich die Geister, derzeit liegen fünf Vorschläge auf dem Tisch: Eine vierstündige Debatte am Donnerstag soll den Bundestagsabgeordneten bei der Orientierung helfen. Die "Ärzte Zeitung" wird diese per Twitter und online live begleiten.

Von Florian Staeck

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/873120/sterbehilfe-debatte-bundestag-live-verfolgen.html <<< (html)


Medizinprodukte-Richtlinie: EU-Parlamentarier Liese hofft auf baldige Verabschiedung im Ministerrat

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60829/Medizinprodukte-Richtlinie-EU-Parlamentarier-Liese-hofft-auf-baldige-Verabschiedung-im-Ministerrat <<< (html)


Gesetzentwurf
Koalition will Hospize aufwerten

Deutschland debattiert das Pro und Contra von Sterbehilfe. Die Koalition liefert als eine Alternative eine Gesetzesskizze für eine bessere medizinische und pflegerische Versorgung am Lebensende. Kritik kommt von Patientenschützern.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 11.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/873063/gesetzentwurf-koalition-will-hospize-aufwerten.html <<< (html)


Gegner der organisierten Sterbehilfe in der Union formieren sich

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60830/Gegner-der-organisierten-Sterbehilfe-in-der-Union-formieren-sich <<< (html)


Debatte zur Suizidbeihilfe geht weiter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 10.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60810/Debatte-zur-Suizidbeihilfe-geht-weiter?s=Sterbehilfe <<< (html)


Dialyse bei Betagten
Abwägen vieler Pros und Contras

Mit der Alterung der Gesellschaft steigt die Zahl der Patienten, die infolge einer chronischen Nierenerkrankung dialysepflichtig werden. Gerade bei Betagten ist die Entscheidung für oder gegen Dialyse oft nicht leicht.

Von Silke Wedekind

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 10.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/niereninsuffizienz/article/872663/dialyse-betagten-abwaegen-vieler-pros-contras.html <<< (html)


Wie sich die Pflege von Familienangehörigen auf den Beruf auswirkt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 10.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60805/Wie-sich-die-Pflege-von-Familienangehoerigen-auf-den-Beruf-auswirkt <<< (html)


„Dem Leben verpflichtet“
Hans-Werner Bothe zur Diskussion um Sterbehilfe

Der Fall Brittany Maynard bewegte Anfang der Woche die Gemüter. Bothe, Vorsitzender der Ethikkommission der Ärztekammer, äußert sich zum Thema.

Von Julia Gottschick

Quelle: Münsterländische Volkszeitung v. 08.11.14 >>> http://www.mv-online.de/Muensterland/1781685-Dem-Leben-verpflichtet-Hans-Werner-Bothe-zur-Diskussion-um-Sterbehilfe <<< (html)


Ethische Zwangsdiktate sind Frontalangriffe auf die Rechte der Ärztinnen und Ärzte

Während die BÄK und einige Landesärztekammern mit Vehemenz sich gegen die „Tarifeinheit“ stemmen und den „Verfassungsbruch“ anklagen, sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass die BÄK selbst im Zuge ihres arztethischen Kurses mit Blick auf die Debatte um das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten Patienten es offensichtlich an „Verfassungstreue“ ermangeln lässt!

Es ist ein Skandal, dass allen voran die BÄK im Rahmen ihrer Musterberufsordnung unverhohlen das Grundrecht der ärztlichen Gewissensfreiheit „versenkt“ und so selbst einen Beitrag dazu leistet, dass ein hochrangiges Grundrecht noch nicht einmal mehr in seinem „Wesensgehalt“ unangetastet bleibt. Der ethischen Bevormundung der Ärzteschaft muss endlich ein Ende bereitet werden, in dem der parlamentarische Gesetzgeber eine verfassungskonforme Regelung auf den Weg bringt, über die auch die BÄK und die entsprechenden Landesärztekammern nicht einfach hinweg steigen können.

Grundrechte werden zuweilen auch durch die öffentlich-rechtlichen Selbstverwaltungskörperschaften verletzt und es wäre löblich, wenn zuvörderst die BÄK endlich ihre ethische Erziehungsoffensive einstellt und in ihrer ärztlichen Musterberufsordnung sich von dem ethischen Zwangsdiktat in § 16 Ä-MBO „verabschiedet“.

Die einzelnen Ärztinnen und Ärzte benötigen keine „ethischen Zuchtmeister“, die da von sich aus meinen, besonders „ethisch und moralisch“ integer zu sein!

Lutz Barth (08.11.14)


Zwei interessante Leserbriefe im Deutschen Ärzteblatt zur palliativen Sedierung

 

·        Palliative Sedierung: Noch viel Aufklärung notwendig

v. Ostgathe, Christoph,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(45): A-1964; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163401/Palliative-Sedierung-Noch-viel-Aufklaerung-notwendig?s=Palliativmedizin <<< (html)

 

·        Palliative Sedierung: Unethische Sedierung, was ist das?

v. Nordmeyer, Johann-Peter,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(45): A-1964; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163400/Palliative-Sedierung-Unethische-Sedierung-was-ist-das?s=Palliativmedizin <<< (html)


Palliativmedizin kann Leiden praktisch immer lindern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60768/Palliativmedizin-kann-Leiden-praktisch-immer-lindern <<< (html)

 

Ethische Grund- und Werthaltung in der Palliativmedizin vs. Selbstbestimmungsrecht der schwersterkrankten Patienten und der Gewissensfreiheit der verfassten Ärzteschaft – ein „Wertkonflikt“?

Die ethische und im Zweifel moralische Diskreditierung der Liberalisierungsbestrebungen des ärztlichen Berufsrechts mit Blick auf die ärztliche Assistenz bei einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten durch namhafte Vertreter der Palliativmedizin und ihrer Verbände – verbunden mit einer teilweisen Verklärung der arztethischen Motive und Ziele – muss im interdisziplinären Diskurs über das frei verantwortliche Sterben auf nachhaltige Bedenken stoßen, leisten doch die Vertreter der Palliativmedizin gebetsmühlenartig einen mehr oder minder bedenklichen Beitrag zur Denaturierung zentraler Grundrechte nicht „nur“ ihrer ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, sondern auch solche der schwersterkrankten Patienten, ggf. auch flankiert von Expertisen aus der Feder von Verfassungs- und Medizinrechtsexperten, die sich in erster Linie einer höchst konservativen Verfassungslehre „verschrieben“ haben und hierbei ihren dogmatischen Überlegungen ein christliches Menschenbild und einen „Würde“-Begriff zugrunde legen, denen angesichts der Pluralität von „Werten“ und „Menschenbildern“ jedenfalls keine entscheidende Präferenz in einem Diskurs zukommen – einem Diskurs, der sich zuvörderst durch eine „Offenheit“ auszeichnet. Maßgeblich ist und bleibt m.E. im Diskurs die Binnenperspektive des Schwersterkrankten und Sterbenden, freilich getragen und abgesichert durch den hohen Rang des Selbstbestimmungsrechts und von dieser Warte aus muss auch die Palliativmedizin resp. ihre Vertreter anerkennen, dass die Palliativmedizin zunächst „nur“ eine Behandlungsoption ist, für die sich der Patient als „Behandlungsalternative“ entscheiden kann aber eben nicht muss, geschweige denn die Debatte erst dann geführt werden sollte, wenn und soweit die Palliativmedizin entsprechend flächendeckend ausgebaut worden ist und dementsprechend angeboten werden kann.

Jenseits von Diskussionen über den schillernden Begriff „Würde“ und seiner jeweiligen Inanspruchnahme durch verschiedene „Ideologien“, Lehren und „Schulen“ sollte es möglich sein, sich in der Debatte auf das Wesentliche zu konzentrieren!

Hierzu dürfte m.E. in erster Linie die Binnenperspektive des Individuums sein, welches sich am Lebensende frei von gesellschaftlichen „Konventionen“ und damit scheinbaren moralischen und ethischen Bindungen im wahrsten und besten Sinne des Wortes frei (!) in aller Freiheit entscheiden kann.

Wir laufen in der Debatte Gefahr, dass sowohl die eine als auch andere „Seite“ die Schwersterkrankten und Sterbenden für ihre jeweiligen Zwecke instrumentalisieren und somit im Begriff sind, selbst einen Beitrag zur Marginalisierung zentraler Grundrechte zu leisten, die im Laufe der Jahrhunderte „hart“ erkämpft wurden.

Spätestens am Ende eines sich neigenden Lebens darf der schwersterkrankte und sterbende Patient auch als eine ehemals gemeinschaftsgebundene Person sich als egozentrischer Individualist „erweisen“ und allen gesellschaftlichen und moralischen Wunschvorstellungen zum Trotz die eigene Regie über seinen Tod führen, ohne hierüber Rechenschaft vor der Gesellschaft oder nahestehenden Angehörigen abzulegen, mag auch ein Gespräch mit den Angehörigen sich in letzter Konsequenz als wünschenswert, vielleicht auch moralisch geboten sein.

Entscheidend aber ist und bleibt die Binnenperspektive des schwersterkrankten Patienten und ich meine, von dieser Warte aus betrachtet sollte das „Ob“ einer Liberalisierung insbesondere des ärztlichen Berufsrechts mit seinem „Verbot“ der ärztlichen Suizidassistenz nicht weiter zur Debatte stehen, sondern allenfalls noch das „Wie“ im Sinne eines rechtssicheren Verfahrens. Sofern die Palliativmedizin sich hierzu außerstande sieht, mögen wir dies respektieren, wenngleich uns diese Entscheidung nicht weiter beeindrucken sollte, lassen sich doch in der Folge sicherlich Mediziner davon überzeugen, im Zweifel es mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können, bei einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten zu assistieren. Schwersterkrankte und sterbende Patienten sind angesichts ihres individuellen, manchmal unerträglich empfundenen Leids nicht verpflichtet, am Ende ihres Lebens einen Beitrag zur gesellschaftlichen oder intraprofessionellen Moral  und Ethik zu leisten – einer „Moral“, die im Übrigen – soweit ersichtlich – jedenfalls hinsichtlich des Freitods eines Schwersterkrankten in weiten Teilen der Bevölkerung ganz entscheidend von den Moralvorstellungen etwa der Theologen als eben auch so mancher Ärztefunktionäre und Palliativmediziner nebst ihrer Verbände abweicht!

Dies mögen wir respektieren und soweit dies gelingt, könnte der bioethische Hochdiskurs über das frei verantwortliche Sterben eines Schwersterkrankten auf höchst unspektakuläre Weise befriedet werden. Gebt den Ärzten ihre Freiheit zur individuellen Gewissensentscheidung wieder zurück und der parlamentarische Gesetzgeber möge eine verfassungskonforme Regelung auf den Weg bringen, bei der die Binnenperspektive des Schwersterkrankten die einzig legitime Richtschnur ist, ohne hierbei das Selbstbestimmungsrecht verklären zu wollen.

Es bleibt ein fader Beigeschmack, zumal mittlerweile die „Palliativmedizin“ gerade von ihren Vertretern wie „Sauerbier“ angepriesen wird, ohne vielleicht hierbei zu erkennen, dass die Palliativmedizin an ihren eigenen Machbarkeitsvorstellungen zwar nicht zu scheitern droht, aber letztlich sich Zweifel an ihrer ethischen Integrität und wünschenswerter Toleranz mehren, zumal mit Blick auf das „oberlehrerhafte Verhalten“ gegenüber den eigenen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen, die so gesehen als „arztethisch verroht“ gelten müssen, wenn diese für eine Liberalisierung der ärztlichen Suizidassistenz votieren.

Lutz Barth (07.11.14)


Pflege
Verwaltungsreform fällt beim MDK durch

Die bevorstehende Pflegereform wird vom MDK gelobt - er pocht aber auf seine Unabhängigkeit in der Besetzung der Gremien.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 06.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/872686/pflege-verwaltungsreform-faellt-mdk-durch.html <<< (html)


Transplantationsmedizin: Die Verteilung des Mangels

v. Siegmund-Schultze, Nicola,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(45): A-1938 / B-1656 / C-1588; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163430/Transplantationsmedizin-Die-Verteilung-des-Mangels <<< (html)


Suizidhilfe-Debatte
Wenn es ganz unerträglich wird

Sterben in Würde und Autonomie: Ist das zu viel verlangt? Schwerkranke müssen Ärzte auch um einen letzten Dienst bitten können. Plädoyer für die Liberalisierung der Suizidhilfe.

von Bettina Schöne-Seifert

Quelle: FAZ v. 05.11.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sterbehilfe-debatte-wenn-es-ganz-unertraeglich-wird-13249733.html <<< (html)


Mehr Geld für 2,6 Millionen Pflegebedürftige

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60787/Mehr-Geld-fuer-2-6-Millionen-Pflegebeduerftige <<< (html)


Hausarztförderung
Jetzt gibt's Geld für VERAH und Co

KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf drei neue EBM-Ziffern verständigt, um den Einsatz nicht-ärztlicher Assistentinnen in Hausarztpraxen zu honorieren.

Von Christoph Winnat

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 07.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/aerztliche_verguetung/article/872805/ebm-drei-neue-ebm-ziffern-verah-co.html <<< (html)


Alzheimer: „Doppelarmiger“ Antikörper überwindet Blut-Hirn-Schranke

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60775/Alzheimer-Doppelarmiger-Antikoerper-ueberwindet-Blut-Hirn-Schranke <<< (html)


Sterbehilfedrama
Fall Maynard verschafft Sterberechtsbewegung Aufwind

Der Suizid der schwerkranken Amerikanerin Brittany Maynard bewegt Menschen auf der ganzen Welt - und befeuert in den USA die Debatte über Sterbehilfe.

Von Claudia Pieper

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 06.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/872635/sterbehilfedrama-fall-maynard-verschafft-sterberechtsbewegung-aufwind.html <<< (html)


Marburger Bund: Tarifeinheitsgesetz ist „offener Verfassungsbruch“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60763/Marburger-Bund-Tarifeinheitsgesetz-ist-offener-Verfassungsbruch <<< (html)


Medizinrechtler: Empfehlungen zur Verbesserung der Palliativversorgung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60685/Medizinrechtler-Empfehlungen-zur-Verbesserung-der-Palliativversorgung?s=Palliativmedizin <<< (html)

 

„Sinnvolle“ Empfehlung?

Mit Verlaub: Dass über den Sinn und Nutzen der Palliativmedizin aufgeklärt werden sollte und im Übrigen diese weiter ausgebaut gehört, dürfte unbestritten sein.

Weshalb es nun allerdings „sinnvoll“ sei, dass „eine Neuregelung zum Themenkreis ärztlich assistierter Suizid …erst nach ausreichender Umsetzung vorgenannter Voraussetzungen erfolgen“ sollte, erschließt sich mir persönlich nicht.

Eher das Gegenteil ist der Fall, da Grundrechtseingriffe zu beklagen sind und überdies der frei verantwortliche Sterbewunsch eines schwersterkrankten und sterbenden Patienten nicht davon abhängt, ob und unter welchem Zeitpunkt es gelingt, hinreichend anerkannte Versorgungsstrukturen etabliert zu haben. Grundrechte – sei es nun das Selbstbestimmungsrecht der Patienten oder aber die Gewissensfreiheit der Ärzte – sind nicht von Voraussetzungen abhängig, die letztlich für wünschenswert erachtet werden, sondern es sind vielmehr Grundrechtsbeeinträchtigungen zu beklagen und dementsprechend zu beseitigen, ohne dass es darauf ankäme, dass der Arzt oder Patient auf irgendwelche „Strukturen“ zuwartet, die er im Zweifel – cum grano salis – noch nicht einmal in Anspruch zu nehmen gedenkt.

Anders formuliert: Auch Medizinrechtler sollten sich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, ggf. mit „sinnvollen Voraussetzungen“ dazu ein Beitrag geleistet zu haben, dass letztlich der schwersterkrankte Patient mit seinem individuellen Sterbewunsch im Sinne eines ohne Frage wünschenswerten Ausbaus der palliativen Versorgungsstrukturen instrumentalisiert wird!

 

Widmann-Mauz: Assistierten Suizid nicht legalisieren

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60748/Widmann-Mauz-Assistierten-Suizid-nicht-legalisieren <<< (html)


Vollmann: "Es gibt ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben"

Der Freitod der erst 29-jährigen US-Amerikanerin Brittany Maynard sorgt für neue Diskussionen über das Thema Sterbehilfe. Medizinethiker Jochen Vollmann plädiert für ein Recht auf Selbsttötung für Todkranke.

Quelle: Deutsche Welle v. 04.11.14 >>> http://www.dw.de/vollmann-es-gibt-ein-recht-auf-selbstbestimmtes-sterben/a-18038213 <<< (html)


Priorisierung
Ärztekammern gehen in die Offensive

Die Ärztekammern wollen eine Debatte über Priorisierung anstoßen. Den Anfang macht Nordrhein. Dort ist man sich sicher: Ohne Ärzte wird Priorisierung scheitern.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 04.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/872537/priorisierung-aerztekammern-gehen-offensive.html <<< (html)


Pflegekammer: Ärztekammerpräsident ermutigt Pflegekräfte

In Berlin läuft zurzeit die Umfrage unter den examinierten Pflegekräften zur Errichtung einer Pflegekammer. Grund genug, einmal den Präsidenten der Berliner Ärztekammer Dr. Günther Jonitz zu befragen, was er von einer Verkammerung der Pflege hält.

Quelle: Heilberufe.de v. 04.11.14 >>> http://www.heilberufe.de/pflegeaktuell/meldungen/2014/141104.php?linktyp=teaser1&newsletterID=23&sendID=18976 <<< (html)


Warum eine Narkose das Gedächtnis schädigen kann

Quelle: Ärzteblatt.de v. 04.11.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60739/Warum-eine-Narkose-das-Gedaechtnis-schaedigen-kann <<< (html)


Demenz
Erste Hilfe durch bessere Information

Kleine Hinweise können für Angehörige schon eine große Hilfe sein.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 04.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/872538/demenz-erste-hilfe-durch-bessere-information.html <<< (html)


Reimer Gronemeyer „grübelt“ bei Jahresempfang über Herausforderungen der Sterbehilfe

Quelle: Gießener Anzeiger v. 04.11.14 >>> http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/reimer-gronemeyer-gruebelt-bei-jahresempfang-ueber-herausforderungen-der-sterbehilfe_14745532.htm <<< (html)


Organspende
Spenderzahlen weiter im Sinkflug

Auch im laufenden Jahr gibt es wieder weniger Organspender. Bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation herrscht dennoch leise Zuversicht auf eine Wende.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 03.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/872504/organspende-spenderzahlen-weiter-sinkflug.html <<< (html)


Dermatologie
Helle Hautkrebsarten ab 2015 als Berufskrankheit anerkannt

Hautprobleme stehen seit Jahren an der Spitze beruflicher Erkrankungen. Durch die Aufnahme heller Hautkrebsarten in die Liste der Berufskrankheiten können Hautärzte künftig weitaus umfassender behandeln.

Von Martina Merten

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 03.11.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/special-versicherungen/article/872505/dermatologie-heller-hautkrebs-ab-2015-berufskrankheit-anerkannt.html <<< (html)


 

IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 03.11.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_03_11_14_Lutz_Barth.htm <<<


Ein Tag zum Sterben

Auch schwerkranke Patienten wollen ein Ende in Würde. Ist Sterbehilfe wirklich der einzige Weg, dem qualvollen Tod zu entgehen? Palliativmedizin könnte eine Alternative sein

v. Gerd Held

Quelle: Die WELT v. 01.11.14 >>> http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article133872950/Ein-Tag-zum-Sterben.html <<< (html)


Sterbehilfe Brittany
Maynard tötet sich auch für ein liberales Gesetz

Eine junge Amerikanerin hat Krebs im Endstadium. Am Samstag will sie sich das Leben nehmen. Ein Sterbehilfe-Verein unterstützt sie – und instrumentalisiert sie.

v.  Hans-Joachim Neubauer

Quelle: Die ZEIT v. 30.10.14 >>> http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-10/sterbehilfe-selbstmord-brittany-maynard <<< (html)


73. Bayerischer Ärztetag
Gegen jede gesetzliche Regelung zum assistierten Suizid

Quelle: Bayerische ÄK, Mitteilung v. 30.10..14 >>> http://www.blaek.de/docs/presse/infos/2014/Suizid.pdf <<< (pdf.)


Merkel: Grenzen am Anfang und Ende des Lebens beachten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 31.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60709/Merkel-Grenzen-am-Anfang-und-Ende-des-Lebens-beachten?s=Sterbehilfe <<< (html)


Notarzt muss freiverantwortlichen Suizidenten nicht retten

v. Berner, Barbara,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(44): A-1882 / B-1610 / C-1542; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163283/Notarzt-muss-freiverantwortlichen-Suizidenten-nicht-retten <<< (html)


Schon ein Bier trübt die Nachtsicht und erhöht die Unfallgefahr

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60680/Schon-ein-Bier-truebt-die-Nachtsicht-und-erhoeht-die-Unfallgefahr <<< (html)


US-Sterbehilfedrama
29-Jährige wünscht sich einen "Tod mit Würde"

Die für den 1. November angekündigte Selbsttötung der unheilbar kranken US-Amerikanerin Brittany Maynard hat weltweit eine Debatte ausgelöst.

Von Claudia Pieper

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/872241/us-sterbehilfedrama-29-jaehrige-wuenscht-tod-wuerde.html <<< (html)


Unfallchirurgie
Standards im Schockraum retten Leben

Schwerverletzte überleben heute sehr viel häufiger einen Unfall. Dies verdanken sie vor allem einer besseren Notfallversorgung in den Kliniken.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 30.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/netze_kooperation/article/872253/unfallchirurgie-standards-schockraum-retten-leben.html <<< (html)


Schlafstörungen häufige Todesursache durch Verletzungen oder Verkehrsunfälle

Quelle: Ärzteblatt.de v. 31.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60705/Schlafstoerungen-haeufige-Todesursache-durch-Verletzungen-oder-Verkehrsunfaelle <<< (html)


Hygieneskandal
Patientenbeauftragter mischt sich ein

Das Mannheimer Universitätsklinikum kommt nicht aus den Schlagzeilen. Fast täglich gibt es neue Vorwürfe zu Hygienemängeln im OP-Bereich. Karl-Josef Laumann fordert nun eine lückenlose Aufklärung ein.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/872261/hygieneskandal-patientenbeauftragter-mischt.html <<< (html)


Suizid mit ohne Gott

Gesetzliche Regelungen, die normieren sollen, unter welchen Bedingungen die Bürgerinnen und Bürger ihr Leben beenden können, haben kaum etwas mit Selbstbestimmung zu tun – und mit der Frage nach Gott schon gar nicht.

von Oliver Tolmein

Quelle: Jungle World v. 30.10.14 >>> http://jungle-world.com/artikel/2014/44/50808.html <<< (html)


Gerontologie: Der Gang verrät viel über den Gesundheitszustand im Alter

v. Hahne, Dorothee

Dtsch Arztebl 2014; 111(44): A-1906 / B-1629 / C-1561; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163305/Gerontologie-Der-Gang-verraet-viel-ueber-den-Gesundheitszustand-im-Alter <<< (html)


Pflegebeauftragter
"Pflege wird die erste Geige spielen"

Zugunsten der Pflege werden andere Bereiche in der Gesundheitspolitik zurückstecken müssen. Das kündigt der Pflegebeauftragte Laumann an.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 29.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/872114/pflegebeauftragter-pflege-erste-geige-spielen.html <<< (html)


Pflegeberufe
Viel Arbeit, wenig Wertschätzung, chaotische Abläufe

Arbeit in der Pflege ist häufig belastend - zu diesem Ergebnis kamen Experten auf dem Gesundheitspflegekongress.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/872040/pflegeberufe-arbeit-wertschaetzung-chaotische-ablaeufe.html <<< (html)


Neues Sensorsystem ermöglicht Rollstuhlsteuerung über Kopfbewegungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60663/Neues-Sensorsystem-ermoeglicht-Rollstuhlsteuerung-ueber-Kopfbewegungen <<< (html)


Pflegeberufe
Generalisierte Ausbildung spaltet die Experten

Braucht die Pflege mehr Generalisten oder Spezialisten? Für beide Seiten gibt es gute Argumente.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/872042/pflegeberufe-generalisierte-ausbildung-spaltet-experten.html <<< (html)


Antibiotika
Ein Drittel der Verordnungen fragwürdig

Viele Deutsche sind schlecht über Antibiotika informiert, und das färbt offenbar auf das Verordnungsverhalten der Ärzte ab. Das kritisiert die DAK-Gesundheit in ihrem Antibiotika-Report - und schlägt den Dialog mit Ärzten vor.

Von Rebecca Beerheide

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 28.10.14 >>>  http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/872058/antibiotika-drittel-verordnungen-fragwuerdig.html <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte strotzt vor Falschbehauptungen

Der Streit über die Sterbehilfe wird seit Monaten mit falschen Behauptungen und unbegründeten Spekulationen geführt. Der "Welt"-Faktencheck zeigt, wie schludrig bei diesem Thema diskutiert wird.

v. M. Kamann

Quelle: Die WELT v. 27.10.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article133695783/Sterbehilfe-Debatte-strotzt-vor-Falschbehauptungen.html <<< (html)


Hygieneskandal in Mannheim: Ermittlungen ausgeweitet

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60647/Hygieneskandal-in-Mannheim-Ermittlungen-ausgeweitet <<< (html)


Gesundheitspflege-Kongress
Warum wollen die Hamburger die Pflegekammer nicht?

Der Deutsche Pflegerat ist enttäuscht, dass eine Mehrheit der Hamburger Pflegekräfte keine Kammer möchte. Offenbar waren die Gegner aber besser organisiert als die Befürworter.

Von Dirk Schnack

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/872041/pflegekammer-wollen-hamburger-nicht.html <<< (html)


Demenz
Stufenplan gegen die Schmerzen

Bei Demenzkranken werden Schmerzen oft unzureichend behandelt, obwohl schätzungsweise 80 Prozent von ihnen darunter leiden. Ein Stufenprotokoll für die Schmerztherapie soll Abhilfe schaffen.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 29.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/872048/demenz-stufenplan-schmerzen.html <<< (html)


Familien mit Frühgeborenen brauchen nach Klinikphase weiter Betreuung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60643/Familien-mit-Fruehgeborenen-brauchen-nach-Klinikphase-weiter-Betreuung <<< (html)


Pflegeheime
Pilotprojekt zur Pflegequalität ausgeschrieben

Wie steht es um die Qualität in der stationären Pflege? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um diese zu messen? Das soll ein Pilotprojekt nun untersuchen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 27.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/871989/pflegeheime-pilotprojekt-pflegequalitaet-ausgeschrieben.html <<< (html)


Dauerkatheter
Indikation bei Verlegung noch gegeben?

Fünf bis zehn Prozent der Heimbewohner haben einen Dauerkatheter - häufig über Jahre. Kritisch hinschauen ist gefragt.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 27.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/article/871626/dauerkatheter-indikation-verlegung-noch-gegeben.html <<< (html)


Gröhe wehrt sich gegen heftige Kritik der Ärzteschaft

Quelle: Ärzteblatt.de v. 27.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60620/Groehe-wehrt-sich-gegen-heftige-Kritik-der-Aerzteschaft <<< (html)


Epilepsie-Behandlung
Tiefe Hirnstimulation hat Perspektive

Der Arzneischrank für Antikonvulsiva ist gut gefüllt. Doch nicht allen Patienten, die epileptische Anfälle haben, lässt sich mit den Präparaten ausreichend helfen. In solchen therapierefraktären Fällen können elektrische Stimulationsverfahren eine Option darstellen.

Von Robert Bublak

Quelle: Ärzte Zeitung v. 27.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/epilepsie/article/870603/epilepsie-behandlung-tiefe-hirnstimulation-perspektive.html <<< (html)


Strafbarkeitsrisiko in Suizidfällen: Im Zweifel das Leben erhalten

v. Warntjen, Maximilian,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(43): A-1854 / B-1588 / C-1520; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162974/Strafbarkeitsrisiko-in-Suizidfaellen-Im-Zweifel-das-Leben-erhalten <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte
Neue Publikation bietet Überblick

Das Frankfurter Forum widmet sich in einer neuen Publikation in interdisziplinärer Perspektive dem Thema Sterbehilfe und Palliativmedizin.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 24.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/871796/sterbehilfe-debatte-neue-publikation-bietet-ueberblick.html <<< (html)


NRW
Zahl der Suizide hat sich kaum verändert

Quelle: Ärzte Zeitung v. 24.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/871797/nrw-zahl-suizide-kaum-veraendert.html <<< (html)


Social Freezing: Kinderwunsch auf Eis

v. Richter-Kuhlmann, Eva; Maibach-Nagel, Egbert,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(43): A-1831 / B-1567 / C-1499; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163028/Social-Freezing-Kinderwunsch-auf-Eis <<< (html)


RECHTSREPORT
Ärzte haften nicht für die Folgen von Informationen über Erbkrankheiten

v. Berner, Barbara,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(43): A-1836 / B-1572 / C-1504; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/163002/Aerzte-haften-nicht-fuer-die-Folgen-von-Informationen-ueber-Erbkrankheiten <<< (html)


Hygiene-Mängel
Chef der Mannheimer Uniklinik räumt seinen Stuhl

Haare, Knochensplitter, tote Fliege im OP: Zu den Hygieneverstößen an der Mannheimer Uniklinik sind neue Details bekannt geworden. Einem Medienbericht zufolge sollen Mitarbeiter auf die Mängel hingewiesen haben - doch geändert hat sich nichts. Der Geschäftsführer tritt ab, die Klinik will das Vertrauen der Patienten zurückgewinnen.

Von Ingeborg Bördlein

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 23.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/871746/hygiene-maengel-chef-mannheimer-uniklinik-raeumt-stuhl.html <<< (html)


Transplantation
Muhammets Eltern wollen in Revision gehen

Das Landgericht Gießen hat am Freitag dem Uniklinikum Gießen-Marburg Recht gegeben, das den zweijährigen Muhammet aus medizinischen Gründen nicht auf die Warteliste für ein Spenderherz setzen will. Die Eltern wollen das nicht hinnehmen.

Von Monika Peichl

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 24.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/871832/transplantation-muhammets-eltern-wollen-revision-gehen.html <<< (html)


Ärztekammer-Wahl Hamburg
Vorwürfe gegen Montgomery

Aufregung im Hamburger Kammer-Wahlkampf: Der Vorsitzende der KV-Vertreterversammlung, Dr. Dirk Heinrich, attackiert Kammerpräsident Professor Frank Ulrich Montgomery massiv und wirft ihm einen "verbalen Tiefschlag" vor.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/871753/aerztekammer-wahl-vorwuerfe-montgomery.html <<< (html)


"Wir brauchen keine Sterbehilfe"

Quelle: NDR v. 21.10.14 >>> http://orig.www.ndr.de/fernsehen/sendungen/weltbilder/Interview-mit-Frank-Ulrich-Montgomery-,interviewmontgomery100.html <<< (html)

 

Anmerkung (L. Barth, 23.10.14):

Dass der Präsident der BÄK gegen die „Sterbehilfe“ ist, dürfte hierzulande mittlerweile hinreichend bekannt sein. Interessant ist allerdings der folgende Passus:

„Laut Meinungsumfragen ist eine Mehrheit der Deutschen für passive und in Teilen auch aktive Sterbehilfe. Ignoriert die Position der Bundesärztekammer diese Mehrheit?

Die Ärzteschaft ignoriert diese nicht, wie unsere vierjährige Debatte zum Thema zeigt, aber es kann keiner von uns verlangen, gegen unsere ethische Überzeugung zu handeln.“,

so Montgomery.

Da stellt sich dann doch die Frage, warum einzelne Ärzteorganisationen gleichsam der BÄK folgend meinen, über eine berufsrechtliche Regelung ihre Kolleginnen und Kollegen zu verpflichten, gegen ihre ethische Überzeugung nicht handeln zu dürfen, um so im Zweifel bei einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen assistieren zu können?

Der Präsident der BÄK will nicht verstehen, dass es auch innerhalb der verfassten Ärzteschaft grundlegend verschiedene ethische Positionen und damit Gewissensentscheidungen gibt!


Sterbehilfe-Diskussion ist zu wichtig, als dass Zweifel an der ärztlichen Verantwortung in der Sterbebegleitung entstehen dürfen

Westfalen-Lippe: Windhorst: Jeder Arzt ist Sterbebegleiter bis zum letzten Atemzug seines Patienten

Quelle: ÄK Westfalen-Lippe, Mitteilung v. 22.10.14 >>> http://www.aekwl.de/index.php?id=123&tx_ttnews[tt_news]=1093&tx_ttnews[backPid]=117&cHash=35d8053e8c3552fb960b874525159897 <<< (html)


Kammer Westfalen-Lippe bekräftigt Ablehnung von Sterbehilfe

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60572/Kammer-Westfalen-Lippe-bekraeftigt-Ablehnung-von-Sterbehilfe?s=Sterbehilfe <<< (html)

 

Anmerkung (L. Barth, 22.10.14)

„Ethische Inkonsistenz?“

Ja – was gilt denn nun, Herr Windhorst? Unter dem 16.10.14 konnte die Öffentlichkeit vernehmen, dass Westfalens Ärztepräsident die Sterbehilfe nicht ausschließt (vgl. dazu NW-News v. 16.10.14 >>> http://www.nw-news.de/owl/11277341_Aerztekammepraesident_Windhorst_haelt_Sterbehilfe_fuer_denkbar.html <<<).

Zitat: „Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, befürwortet diese Möglichkeit als letztes Mittel. "In ganz bestimmten Fällen, bei einer intensiven Arzt-Patient-Beziehung, kann der nächste Schritt nach der üblichen Schmerztherapie eine Erhöhung der Dosis sein - wohlwissend, dass diese zum Atemstillstand führen kann", so Windhorst.
Die Palliativmedizin greift üblicherweise auf Morphine, also starke Schmerzmittel, sowie Stimmungsaufheller zurück. Ihr oberstes Ziel ist, ein Minimum an Lebensqualität sowie Schmerzfreiheit zu erreichen. Gelingt ihr dies nicht, erfolgt eine Erhöhung der Dosis. "Ein Arzt muss an der Stelle das tun, was er ethisch verantworten kann", so Windhorst.“


Augenärzte wollen Versorgung von Pflegeheimbewohnern verbessern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60548/Augenaerzte-wollen-Versorgung-von-Pflegeheimbewohnern-verbessern <<< (html)


Diskussion um Sterbehilfe „So lässt man doch einen Hund nicht sterben“

v. Martin Haar

Quelle: Stuttgarter Nachrichten v. 21.10.14 >>> http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.diskussion-um-sterbehilfe-so-laesst-man-doch-einen-hund-nicht-sterben.18a45df4-2bd2-4b63-a33c-1cf75722ee70.html <<< (html)


Forscher warnen vor Energydrinks

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60556/Forscher-warnen-vor-Energydrinks <<< (html)


Querschnittsgelähmter macht nach Stammzelltherapie erste Laufbewegungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60553/Querschnittsgelaehmter-macht-nach-Stammzelltherapie-erste-Laufbewegungen <<< (html)


Im Alter
Schwaches Herz, höhere Demenzgefahr

Ein hoher Blutdruck im Alter hält geistig fit - diese überraschende Erkenntnis belegt eine Studie aus den Niederlanden. Sie zeigt: Ein niedriger Blutdruck ist ungünstig für die Hirnleistung - erst recht, wenn eine Herzinsuffizienz vorliegt.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 21.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/871599/alter-schwaches-herz-hoehere-demenzgefahr.html <<< (html)


Sterbehilfe
Der Tod ist etwas für Fachleute

Zum Lebensende fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: Die Befürworter des ärztlich assistierten Suizids wollen das Sterben erleichtern. Dass sie auch das Gesundheitssystem sanieren wollen, sagen sie nicht.

v. O. Tolmein

Quelle: FAZ v. 20.10.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sterbehilfe-debatte-der-tod-ist-etwas-fuer-fachleute-13217908.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 <<< (html)


Weitere Hinweise auf Bewusstsein bei Wachkoma-Patienten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 20.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60525/Weitere-Hinweise-auf-Bewusstsein-bei-Wachkoma-Patienten <<< (html)


Senioren
Sport steigert Hirnleistung nicht

Der Effekt, dass Sport die geistigen Fähigkeiten stimuliert, lässt mit dem Alter nach.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 21.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/871576/senioren-sport-steigert-hirnleistung-nicht.html <<< (html)


Drogentote
In der Schule gescheitert - gefährdeter für Überdosis

Drogenkonsumenten mit weniger erfolgreichen Bildungs- und Berufslaufbahnen sterben eher an einer Überdosis.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 21.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/871571/drogentote-schule-gescheitert-gefaehrdeter-ueberdosis.html <<< (html)


Homöopathika immer beliebter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 20.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60536/Homoeopathika-immer-beliebter <<< (html)


Talsohle bei den postmortalen Organspenden ist möglicherweise erreicht

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60508/Talsohle-bei-den-postmortalen-Organspenden-ist-moeglicherweise-erreicht <<< (html)


Brysch: Außerordentlich gefährlich
Patientenschützer lehnen Entwurf zur Sterbehilfe massiv ab

Quelle: Neue OZ v. 16.10.14 >>> http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/514766/patientenschutzer-lehnen-entwurf-zur-sterbehilfe-massiv-ab <<< (html)


Höhere Beiträge, mehr Leistungen: Bundestag segnet Pflegereform ab

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60511/Hoehere-Beitraege-mehr-Leistungen-Bundestag-segnet-Pflegereform-ab <<< (html)


Das letzte Tabu

Münchner Palliativärzte begleiten Sterbende. Zwei Patienten sprechen über Todesängste und Suizidgedanken

Von Moritz Hien

Quelle: Die WELT v. 17.10.14 >>> http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_muenchen/article133370038/Das-letzte-Tabu.html <<< (html)


Kampf um den Tod

Von Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 17.10.14 >>> http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article133369883/Kampf-um-den-Tod.html <<< (html)


Organisierte Suizidbeihilfe verbieten – ZdK fordert umfassendes Aktionsprogramm zu Ausbau von Palliativ- und Hospizbegleitung

Quelle: ZdK v. 17.10.14 >>> http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/pressemeldungen/detail/Organisierte-Suizidbeihilfe-verbieten-ZdK-fordert-umfassendes-Aktionsprogramm-zu-Ausbau-von-Palliativ-und-Hospizbegleitung-900N/ <<< (html)


Arzt fühlt sich auf den „Schlips“ getreten!
Auch eine „Wagenburg“ schützt nicht vor herber Kritik!

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/871318/sterbehilfe-aerztechef-lehnt-aerztlich-assistierte-selbsttoetung-weiter-ab.html?sh=1&h=255022647#comment

Sterbehilfe
Ärztechef lehnt ärztlich assistierte Selbsttötung weiter ab

Quelle: Ärzte Zeitung v. 17.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/871318/sterbehilfe-aerztechef-lehnt-aerztlich-assistierte-selbsttoetung-weiter-ab.html?sid=871318&ticket=ST-7118-0GcISldbnCqMw9RJRCiAmox77i7fYih4gl2-20 <<< (html)

 

Blanker Unsinn!
Ein Kommentar v. L. Barth (17.10.14)

Mit Verlaub: Der Präsident der BÄK sollte endlich damit aufhören, in demagogischer Art und Weise das Wort von der „aktiven Sterbehilfe“ zu reden. Es ist geradezu beschämend, auf welchem Niveau dieser meint, eine ethische Grundsatzdebatte führen zu müssen. Seine „Botschaften“ lassen darauf schließen, dass der Präsident der BÄK mit den zentralen Fragen völlig überfordert ist und vornehmlich dadurch „brilliert“, wie ein „Dampfmichel“ durch den „Medienwald“ zu rauschen und Nonsens zu verkünden.

Ohne Frage: Herbe Kritik, die allerdings deswegen angezeigt ist, weil Montgomery seit Monaten bemüht ist, sich als „moralische Autorität“ zu erproben und hierbei völlig außer Acht lässt, dass er mit dem aktuellen bioethischen Hochdiskurs überfordert ist!

Er mag seine Gewissensentscheidung getroffen haben. Diese zu respektieren, ist angesichts des Art. 4 GG eine Selbstverständlichkeit, wenngleich darauf hinzuweisen ist, dass gerade die Ärzteschaft sich nicht von Irrationalitäten in der Debatte leiten lassen sollten.

Herr Montgomery wird mit seiner selbst auferlegten Mission scheitern und es bleibt dann „nur“ zu hoffen, dass er für diesen unsäglichen Missionierungseifer auch beizeiten die „Verantwortung“ übernimmt und sich eingesteht, mit hochphilosophischen, aber eben auch verfassungsrechtlichen Debatten überfordert gewesen zu sein.

Der parlamentarische Gesetzgeber wird nicht umhinkommen, über den Weg einer bundesrechtlichen Regelung zugleich auch die Rechte der verfassten Ärzteschaft zu sichern, die durch einige handverlesene Ärztefunktionäre auf „ethischem Glaubenskurs“ gehalten werden sollen.

Abermals mit Verlaub: Was bitte treibt den Präsidenten der BÄK an, indirekt „Klage“ gegen seine scheinbar „moralisch verrohten“ Ärztekollegen zu führen, wenn diese meinen, es mit ihrem höchstpersönlichen Gewissen vereinbaren zu können, an einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten Patienten mitwirken zu können, wenn nicht der entfesselte „Geist“ eines ethischen Überzeugungstäters, der um jeden Preis willen in einer wertoffenen Debatte eine Zwangsethisierung seines Berufsstandes das Wort redet?

Hoffentlich regt sich alsbald gegen diese ethische Bevormundung ein breiter Widerstand!

 

IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 17.10.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_17_10_14_Lutz_Barth.htm <<<


Sterbehilfe-Debatte
Die Irrtümer der Suizidhelfer

Selbsttötung ist ansteckend, schon deswegen ist Vorsicht geboten. Aber organisierte Beihilfe zum Freitod suggeriert soziale Akzeptanz. Deutsche Parlamentarier und Medizinethiker debattieren über Regelungen zur Suizidassistenz.

v. Stephan Sahm

Quelle: FAZ.net v. 16.10.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sterbehilfe-debatte-die-irrtuemer-der-suizidhelfer-13207942.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 <<< (html)


Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie: Zwang auf ein Minimum reduzieren

Bühring, Petra,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(42): A-1788 / B-1532 / C-1464; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162902/Zwangsbehandlungen-in-der-Psychiatrie-Zwang-auf-ein-Minimum-reduzieren <<< (html)


Kommentar: Sterbehilfe: Am Ende geht es um Selbstbestimmung

Von Ulli Tückmantel

Quelle: wz-newsline v. 16.10.14 >>> http://www.wz-newsline.de/home/leitartikel/sterbehilfe-am-ende-geht-es-um-selbstbestimmung-1.1767709 <<< (html)


Hilfe beim Suizid
Verbot von organisierter Sterbehilfe rückt näher

Alles spricht dafür, dass der Bundestag 2015 Sterbehilfevereinen und Ärzten verbietet, regelmäßig Beihilfe zur Selbsttötung eines Menschen zu leisten. Doch wer bleibt bei Zuwiderhandlung straffrei?

v. Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 16.10.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article133364654/Verbot-von-organisierter-Sterbehilfe-rueckt-naeher.html <<< (html)


Beatmungskonzepte in der Intensivmedizin

v. Spieth, Peter; Koch, Thea; Gama de Abreu, Marcelo,

in Dtsch Arztebl Int 2014; 111(42): 714-20; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0714; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162759/Beatmungskonzepte-in-der-Intensivmedizin <<< (html)


Sterbehilfe
Dein Arzt und Sterbehelfer

Eine Gruppe von Abgeordneten will Ärzten die Beihilfe zum Suizid ausdrücklich erlauben. Sie wenden sich gegen andere Entwürfe, die Mediziner mit dem Strafrecht bedrohen.

v. Katharina Schuler

Quelle: ZEIT online v. 16.10.14 >>> http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/sterbehilfe-lauterbach-hintze-bundestag/komplettansicht <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte
Ärzteverband befürchtet "Sog in die Selbsttötung"

Rudolf Henke im Gespräch mit Christine Heuer

Quelle: Deutschlandfunk v. 16.10.14 >>> http://www.deutschlandfunk.de/sterbehilfe-debatte-aerzteverband-befuerchtet-sog-in-die.694.de.html?dram:article_id=300495 <<< (html)


Aktive Sterbehilfe
Ärzte als Todesengel?

In Berlin machen die Befürworter einer aktiven Sterbehilfe durch Ärzte mobil. Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten will Straffreiheit für Mediziner, die unheilbar Kranken den Freitod ermöglichen. Doch statt beim Suizid zu assistieren, sollten Ärzte ein Sterben ohne Schmerzen möglich machen.

von Daniel Deckers

Quelle: FAZ.net v. 16.10.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aktive-sterbehilfe-aerzte-als-todesengel-13212181.html <<< (html)


Eckpunktepapier: Sterben in Würde – Rechtssicherheit für Patienten und Ärzte

von Dagmar Wöhrl

Quelle: Dagmar Wöhrl v. 16.10.14 >>> http://www.dagmar-woehrl.de/standpunkt/sterben-in-wuerde-positionspapier/ <<< (html)


BGH: Genehmigung des Betreuungsgerichts bei Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen

Der u.a. für Betreuungssachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte die Frage zu beantworten, unter welchen Voraussetzungen das Betreuungsgericht den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen genehmigen muss.

Die 1963 geborene Betroffene erlitt im Jahr 2009 eine Gehirnblutung mit der Folge eines apallischen Syndroms im Sinne eines Wachkomas. Sie wird über eine Magensonde ernährt; eine Kontaktaufnahme mit ihr ist nicht möglich. Der Ehemann und die Tochter der Betroffenen, die zu ihren Betreuern bestellt sind, haben beim Betreuungsgericht beantragt, den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen zu genehmigen. Hilfsweise haben sie die Feststellung beantragt, dass die Einstellung der künstlichen Ernährung nicht genehmigungsbedürftig sei. Sie stützen ihren Antrag darauf, dass sich die Betroffene vor ihrer Erkrankung gegenüber Familienangehörigen und Freunden gegen eine Inanspruchnahme von lebenserhaltenden Maßnahmen für den Fall einer schweren Krankheit ausgesprochen habe.

Das Amtsgericht hat den Antrag und den Hilfsantrag abgewiesen, das Landgericht die Beschwerde der Betreuer zurückgewiesen. Die vom Landgericht zugelassene Rechtsbeschwerde der Betreuer war erfolgreich. Sie führt zur Zurückverweisung der Sache an das Landgericht.

Nach § 1904 Abs. 2 BGB bedarf die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung des Betreuers in eine Heilbehandlung oder einen ärztlichen Eingriff der Genehmigung des Betreuungsgerichts, wenn die Maßnahme medizinisch angezeigt ist und die begründete Gefahr besteht, dass der Betroffene auf Grund des Unterbleibens bzw. des Abbruchs der lebenserhaltenden Maßnahme stirbt. Eine solche betreuungsgerichtliche Genehmigung nach § 1904 Abs. 2 BGB ist jedoch dann nicht erforderlich, wenn der Betroffene einen entsprechenden eigenen Willen bereits in einer bindenden Patientenverfügung nach § 1901 a Abs. 1 BGB niedergelegt hat und diese auf die konkret eingetretene Lebens- und Behandlungssituation zutrifft. Liegt dagegen keine wirksame Patientenverfügung vor, hat der Betreuer die Behandlungswünsche oder den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen (§ 1901 a Abs. 2 BGB). Die hierauf beruhende Entscheidung des Betreuers bedarf dann nicht der betreuungsgerichtlichen Genehmigung, wenn zwischen ihm und dem behandelnden Arzt Einvernehmen darüber besteht, dass die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung dem festgestellten Willen des Betroffenen entspricht (§ 1904 Abs. 4 BGB).

In den verbleibenden Fällen, in denen eine betreuungsgerichtliche Genehmigung erforderlich ist, ist diese gemäß § 1904 Abs. 3 BGB vom Betreuungsgericht zu erteilen, wenn die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung dem Willen des Betroffenen entspricht. Das Betreuungsgericht hat bei dieser Prüfung nach § 1901 a Abs. 2 BGB zwischen den Behandlungswünschen einerseits und dem mutmaßlichen Willen des Betroffenen andererseits zu unterscheiden. Behandlungswünsche können etwa alle Äußerungen eines Betroffenen sein, die Festlegungen für eine konkrete Lebens- und Behandlungssituation enthalten, aber den Anforderungen an eine Patientenverfügung im Sinne des § 1901 a Abs. 1 BGB nicht genügen. Auf den mutmaßlichen Willen des Betroffenen ist nur abzustellen, wenn sich ein erklärter Wille des Betroffenen nicht feststellen lässt.

Für die Feststellung des behandlungsbezogenen Patientenwillens gelten strenge Beweismaßstäbe, die der hohen Bedeutung der betroffenen Rechtsgüter – dem Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen einerseits und dem Schutz des Lebens andererseits – Rechnung zu tragen haben. Die bei der Ermittlung und der Annahme eines Behandlungswunsches oder des mutmaßlichen Willens zu stellenden strengen Anforderungen gelten nach § 1901 a Abs. 3 BGB unabhängig davon, ob der Tod des Betroffenen unmittelbar bevorsteht oder nicht.

Auf der Grundlage dieser zum 1. September 2009 in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen hat der Bundesgerichtshof die angefochtene Entscheidung aufgehoben. Das Landgericht ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass hier wegen des nicht unmittelbar bevorstehenden Todes der Betroffenen noch strengere Beweisanforderungen für die Feststellung des mutmaßlichen Patientenwillens gelten, als in anderen Fällen. Bei seiner erneuten Prüfung wird das Landgericht etwaige geäußerte Behandlungswünsche der Betroffenen unter Anlegung des zutreffenden Prüfungsmaßstabs neu zu ermitteln haben.

Die maßgeblichen Normen lauten wie folgt:

§ 1901 a BGB Patientenverfügung

(1) Hat ein einwilligungsfähiger Volljähriger für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit schriftlich festgelegt, ob er in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt (Patientenverfügung), prüft der Betreuer, ob diese Festlegungen auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen. Ist dies der Fall, hat der Betreuer dem Willen des Betreuten Ausdruck und Geltung zu verschaffen. Eine Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden.

(2) Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Betreuer die Behandlungswünsche oder den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen und auf dieser Grundlage zu entscheiden, ob er in eine ärztliche Maßnahme nach Absatz 1 einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten unabhängig von Art und Stadium einer Erkrankung des Betreuten.

(4) Niemand kann zur Errichtung einer Patientenverfügung verpflichtet werden. Die Errichtung oder Vorlage einer Patientenverfügung darf nicht zur Bedingung eines Vertragsschlusses gemacht werden.

(5) Die Absätze 1 bis 3 gelten für Bevollmächtigte entsprechend.

§ 1901 b Gespräch zur Feststellung des Patientenwillens

1) Der behandelnde Arzt prüft, welche ärztliche Maßnahme im Hinblick auf den Gesamtzustand und die Prognose des Patienten indiziert ist. Er und der Betreuer erörtern diese Maßnahme unter Berücksichtigung des Patientenwillens als Grundlage für die nach § 1901a zu treffende Entscheidung.

(2) Bei der Feststellung des Patientenwillens nach § 1901a Absatz 1 oder der Behandlungswünsche oder des mutmaßlichen Willens nach § 1901a Absatz 2 soll nahen Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen des Betreuten Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden, sofern dies ohne erhebliche Verzögerung möglich ist.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für Bevollmächtigte entsprechend.

§ 1904 BGB Genehmigung des Betreuungsgerichts bei ärztlichen Maßnahmen

(1) Die Einwilligung des Betreuers in eine Untersuchung des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung oder einen ärztlichen Eingriff bedarf der Genehmigung des Betreuungsgerichts, wenn die begründete Gefahr besteht, dass der Betreute auf Grund der Maßnahme stirbt oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleidet. Ohne die Genehmigung darf die Maßnahme nur durchgeführt werden, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist.

(2) Die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung des Betreuers in eine Untersuchung des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung oder einen ärztlichen Eingriff bedarf der Genehmigung des Betreuungsgerichts, wenn die Maßnahme medizinisch angezeigt ist und die begründete Gefahr besteht, dass der Betreute auf Grund des Unterbleibens oder des Abbruchs der Maßnahme stirbt oder einen schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schaden erleidet.

(3) Die Genehmigung nach den Absätzen 1 und 2 ist zu erteilen, wenn die Einwilligung, die Nichteinwilligung oder der Widerruf der Einwilligung dem Willen des Betreuten entspricht.

(4) Eine Genehmigung nach den Absätzen 1 und 2 ist nicht erforderlich, wenn zwischen Betreuer und behandelndem Arzt Einvernehmen darüber besteht, dass die Erteilung, die Nichterteilung oder der Widerruf der Einwilligung dem nach § 1901a festgestellten Willen des Betreuten entspricht.

(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten auch für einen Bevollmächtigten. Er kann in eine der in Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 genannten Maßnahmen nur einwilligen, nicht einwilligen oder die Einwilligung widerrufen, wenn die Vollmacht diese Maßnahmen ausdrücklich umfasst und schriftlich erteilt ist.

Beschluss vom 17. September 2014 – XII ZB 202/13

AG Stollberg - 1 XVII 280/09 – Beschluss vom 22. März 2012

LG Chemnitz – 3 T 205/12 – Beschluss vom 11. März 2013

Karlsruhe, den 16. Oktober 2014

Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs, PM Nr. 144/14 v. 16.10.14 >>> http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2014&Sort=3&nr=69076&pos=1&anz=145 <<< (html)


EMDR zur Behandlung der Posttrauma­tischen Belastungs­störung als Psychotherapie­methode anerkannt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60490/EMDR-zur-Behandlung-der-Posttraumatischen-Belastungsstoerung-als-Psychotherapiemethode-anerkannt <<< (html)


Sterbehilfe
Parlamentarier wollen Ärzte rechtlich absichern

Was darf ein Arzt am Ende des Lebens leisten? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten hat einen ersten Vorschlag formuliert. Dabei setzen sie nicht auf Regelungen im Strafrecht.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 16.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/871213/sterbehilfe-parlamentarier-wollen-aerzte-rechtlich-absichern.html <<< (html)


Parkinson: Transportprotein könnte Ablagerungen beseitigen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60463/Parkinson-Transportprotein-koennte-Ablagerungen-beseitigen <<< (html)


BGH prüft mutmaßlichen Sterbewunsch einer Komapatientin

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60481/BGH-prueft-mutmasslichen-Sterbewunsch-einer-Komapatientin <<< (html)


Sterbehilfedebatte – kein Stoff für eine Werbekampagne

Für ein Sterben in Würde: Der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach lehnt ärztliche Sterbehilfe entschieden ab

Quelle: LÄK Hessen, Mitteilung v. 14.10.14 >>> http://www.laekh.de/presse/aktuelle-pms/presse_2014_10_14_sterbehilfedebatte.html <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 15.10.14):

Nun – der Ärztekammerpräsident darf – wie jeder Andere auch – seine individuelle Gewissensentscheidung äußern. Indes irrt er, wenn er (so wie im Übrigen BÄK-Präsident Montgomery auch) meint, „die vermeintliche "letzte Hilfe" durch ein todbringendes Medikament gehört definitiv nicht dazu".


Hier verkennt der Ärztekammerpräsident, dass zwischenzeitlich die ärztliche Ethik einen Wandel erfahren hat, wie sich nicht zuletzt in der Einstellung der Ärzteschaft zur Liberalisierung der Sterbehilferegelungen (auch) im ärztlichen Berufsrecht ablesen lässt, mal ganz davon abgesehen, dass renommierte Medizinethiker aus den eigenen Reihen für eine strikte Regelung mit Blick auf die Möglichkeit der ärztlichen Suizidassistenz votieren und letztlich auch gut begründen.

 

Angesichts der hohen Bedeutung der Freiheitsrechte im 21. Jahrhundert dürfte es zu „platt“ sein, an Hippokrates und/oder Hufeland erinnern zu wollen und zwar gerade auch in Kenntnis dessen, dass die Arztethik wesentliche Impulse von anderen Fachdisziplinen, u.a. der Rechtswissenschaften, erhalten hat. Überdies ist es wohl dem Mainstream geschuldet, dass auch Knoblauch zu Hatzbach von „Tötung auf Verlangen“ spricht; hier bedient er sich allgemeiner Klischees und macht sich noch nicht einmal mehr die Mühe, strikt zwischen Tötung auf Verlangen und Beihilfe zu differenzieren.

 

Mit Verlaub: Der „bioethische Hochdiskurs“ über die Liberalsierung der Suizidbeihilfe durch die Mitwirkung von Ärzten zeichnet sich vor allem durch die Unwissenheit der jeweiligen Diskutanten aus und es wird zunehmend unerträglich, mit welcher Ignoranz gerade Ärztefunktionäre es vermeiden, sich mit entsprechenden Sachargumenten auseinanderzusetzen.



Ich wage einfach mal die These, dass es nicht jedem Funktionär gegeben ist, die durchaus komplizierte Verfassungsrechtslage auch nur ansatzweise zu überblicken, geschweige denn hieraus die gebotenen und notwendigen Schlüsse aufgrund einer sorgfältigen Analyse zu ziehen. Verfassungsrecht verkommt nicht zur „Philosophie“, sondern auch als Vorlage für „ethische Sonntagsreden“, in dem man/frau sich ganz artig der „Würde des Menschen“ bedient und alle beteuern, „nur“ das Beste für die schwersterkrankten und sterbenden Patienten zu wollen.



Abermals mit Verlaub: Einige allzu eifrige Diskutanten sollten sich schämen, auf diesem „Niveau“ eine Debatte zu führen, in der es um ganz zentrale Verfassungswerte und subjektive Grundrechte geht.

 

Nun mag es angehen, dass die verfasste Ärzteschaft es klaglos hinnimmt, dass im Rahmen eines pseudodemokratischen Prozesses ihre ureigene Gewissensfreiheit auf null reduziert wird, obgleich es einer gesetzlichen Regelung bedurft hätte, die selbstverständlich nicht durch eine „Kammernorm“ ersetzt werden kann, zumal der Gesetzgeber den Kern der Freiheit des Gewissens als vorbehaltlos gewährleistetes Grundrecht hätte wahren müssen. Der freiheitsliebende – auch vielleicht im Sterben liegende – Mensch möchte offensichtlich nicht mit den „Segnungen“ der Ärztefunktionäre überzogen werden, so dass es geradezu grotesk ist, wenn sich die Ärztekammern dazu aufschwingen, uns in letzter Konsequenz für das Gelingen der Palliativmedizin als Profession zu instrumentalisieren! Ärztefunktionäre schlagen so nicht nur die „Würde“, sondern in erster Linie das Selbstbestimmungsrecht zur kleinen, wertlosen Münze und sofern dies auch noch mit der „Arztethik“ begründet wird, so treibt eben diese Arztethik höchst seltsam hässliche Blüten!


Politiker auf der Suche nach Regeln für das Sterben

Im Suizidhilfe-Streit des Bundestags stehen sich mittlerweile fünf Gruppen gegenüber

Von Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 15.10.14 >>> http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article133284261/Politiker-auf-der-Suche-nach-Regeln-fuer-das-Sterben.html <<< (html)


Viel Diskussionsbedarf beim Thema Sterbehilfe

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60466/Viel-Diskussionsbedarf-beim-Thema-Sterbehilfe <<< (html)


Delegation / Substitution
Plagen Ärzte irrationale Ängste?

Seit beinahe zehn Jahren beschäftigen sich Politiker und Wissenschaftler mit der Substitution ärztlicher Leistungen. Doch trotz vieler Befürworter zeigt auch der Entwurf zum aktuellen Reformgesetz: Außer in Modellprojekten bleibt das Zepter in Ärztehand.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/article/871093/delegation-substitution-plagen-aerzte-irrationale-aengste.html <<< (html)


Kisslers Konter
Sterbehilfe: Atheisten rüsten zum Suizid

Quelle: FOCUS online v. 14.10.14 >>> http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-atheisten-ruesten-zum-suizid_id_4202612.html <<< (html)


Pflege
Kabinett billigt zehntägige Jobauszeit

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/871092/pflege-kabinett-billigt-zehntaegige-jobauszeit.html <<< (html)


JuLis
Recht auf aktive Sterbehilfe für Kinder gefordert

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 14.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/870902/julis-recht-aktive-sterbehilfe-kinder-gefordert.html?sh=1&h=255022647 <<< (html)


Sterbehilfe
SPD-Politiker wollen Status quo für Ärzte erhalten

Quelle: Ärzte Zeitung v. 13.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/870761/sterbehilfe-spd-politiker-wollen-status-quo-aerzte-erhalten.html?sid=870761&ticket=ST-6829-kiqv9pAJYiA7iUejtPjqp2aPxmGRhDeGHHp-20 <<< (html)

 

Kommentar v. L. Barth (13.10.14):

SPD-Parlamentarierinnen bedürfen „Nachhilfeunterricht“!

Ungeachtet eines „Weges der Mitte“ in der Sterbehilfedebatte sollten die Parlamentarierinnen zunächst die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Länder auch mit Blick auf das ärztliche Berufsrecht verinnerlichen. Die einzelnen Bundesländer einschließlich der in ihnen verfassten ärztlichen Selbstverwaltungskörperschaften besitzen die „Landeskompetenz“, so dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn und soweit in den einzelnen Kammerbezirken unterschiedliche Regelungen etwa zum „standesrechtlichen Verbot“ der ärztlichen Suizidassistenz anzutreffen sind. Alle Landesärztekammern haben ihre Rechtsetzungskompetenz wahrgenommen, so dass das Standesrecht hinreichend „klar“ geregelt ist. Der sog. „ethische Flickenteppich“ ist mithin der föderalen Struktur auch der ärztlichen Selbstverwaltung geschuldet, und zwar ungeachtet des Umstandes, welcher „standesrechtlichen“ Regelung zur ärztlichen Mitwirkung bei einem frei verantwortlichen Suizid eines schwersterkrankten Patienten der Vorzug zu geben wäre. Ein einheitliches Arztethos existiert nicht und dort, wo ein solches behauptet wird, unterliegt man/frau der Illusion, als ließe sich ein solches „Grundgesetz ärztlicher Sittlichkeit“ durch das Berufsrecht absichern, ohne hierbei dem Recht auf ärztliche Gewissensfreiheit gebührend Rechnung tragen zu müssen.

Sinnvoller wäre es, darauf zu drängen, dass künftig die „Rechtsaufsicht“ der einzelnen Länder das ärztliche Berufs- und Standesrecht näher darauf überprüft, ob es den (landes-)verfassungsrechtlichen Vorgaben (und solchen des GG) entspricht. Der berühmte „Facharztbeschluss“ des BVerfG könnte hier entscheidende Impulse geben, handelt es sich doch bei dem  „ethischen Zwangsdiktat“ des Verbots der ärztlichen Sterbehilfeassistenz um eine Norm, die jedenfalls einen eindeutigen Gesetzesvorbehalt bedarf und angesichts der „Einheit der Rechtsordnung“ sich die Frage stellt, ob hierzu nicht die Bundeskompetenz gegeben ist, so dass allenfalls für eine „ergänzende Regelung“ – nicht (!) ersetzende Regelung - durch die Ärzteschaft noch ein Gestaltungsspielraum verbleibt? Letzteres wird zu bejahen sein, so allenfalls die Landesärztekammern im Rahmen der ihnen zukommenden Normsetzungsbefugnis im Zweifel im Berufs- resp. Standesrecht analog der Regelung in § 14 Ä-MBO zum Schwangerschaftsabbruch klarzustellen können, dass im Übrigen eine Mitwirkung an einem frei verantwortlichen Suizid expressis verbis der Gewissensentscheidung des Arztes/der Ärztin überantwortet wird, ohne freilich hierzu verpflichtet werden zu können.

Entscheidend also ist, ob wir hierzulande den Kammern die Normsetzungsbefugnis einräumen (wollen) dürfen, in denen wesentlichen Grundrechte sowohl der Ärzteschaft als auch mittelbar solche der Patienten eingeschränkt werden?

Nun – angesichts der mangelnden Sensibilität so mancher Ärztefunktionäre mit Blick auf die verfassungsrechtlichen und durchaus „kritisch-neuralgischen Aspekte“ ist die der „falsche Weg“, mal ganz davon abgesehen, dass aus verfassungsrechtlichen Gründen der parlamentarische Gesetzgeber ohnehin gehalten ist, die wesentlichen Fragen selbst zu regeln!

Insbesondere die BÄK sollte nun die entsprechenden Signale aussenden und so einen Beitrag dazu leisten, dass die "ethische Integrität" ihren eigenen Berufskollegen/innen gewahrt bleibt. Die BÄK geriert sich derzeit an vorderster Front als "ethische Zuchtmeisterin" der verfassten Ärzteschaft und offenbart hierdurch eine "grundrechtsfeindliche Gesinnung", ist doch gerade der Arzt/die Ärztin auf die eigene und damit individuelle Gewissensentscheidung existentiell angewiesen. Die BÄK trägt durch die "Zwangsethisierung" dazu bei, dass der Arztberuf "unfreier" denn je wird!


Sterbehilfe
Die Würde des Andersdenkenden

Würde lässt sich nicht als Waffe vereinnahmen: Die Debatte um Sterbehilfe braucht keine Kampfparolen. Ein Kommentar

von Wolfgang Prosinger

Quelle: Der Tagesspiegel v. 12.10.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/meinung/sterbehilfe-die-wuerde-des-andersdenkenden/10828066.html <<< (html)


Wer schöner stirbt, ist dennoch tot

Zwei Mediziner befeuern die Sterbehilfe-Debatte. Und Hans Küng laviert

Von Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 11.10.14 >>> http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article133156483/Wer-schoener-stirbt-ist-dennoch-tot.html <<< (html)


Der Suizid als Provokation

Der ehemalige MDR-Intendant Udo Reiter hat sich erschossen. Die drastische Tat wirft Fragen in der Debatte über Sterbehilfe auf

Von Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 12.10.14 >>> http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article133172873/Der-Suizid-als-Provokation.html <<< (html)


Ex-SPD-Chef zum Tod Udo Reiters
Müntefering will Udo Reiter nicht als "Helden der Selbsttötung" feiern

Quelle: FOCUS online v. 11.10.14 >>> http://www.focus.de/kultur/kino_tv/ex-spd-chef-zum-tod-udo-reiters-muentefering-keine-helden-der-selbsttoetung-feiern_id_4195676.html <<< (html)


Freiheit zum Suizid

Für eine Beratungspflicht auch bei der Sterbehilfe

Selbst zu entscheiden, wann man sterben will, gilt vielen als freiheitlich. Aber eine so folgenschwere Entscheidung sollte man – wie bei der Abtreibung – erst nach einer Beratung treffen dürfen.

Von Torsten Krauel

Quelle: Die WELT v. 11.10.14 >>> http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133149576/Fuer-eine-Beratungspflicht-auch-bei-der-Sterbehilfe.html <<< (html)


Arzneien
Ärzte unsicher beim Verordnen von Neuheiten

Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, verordnen Ärzte es aus Angst vor Regress oft zurückhaltend. Die frühe Nutzenbewertung hat Vertragsärzten nicht die erhoffte Rechtssicherheit gebracht.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 10.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/nutzenbewertung/article/870667/arzneien-aerzte-unsicher-verordnen-neuheiten.html <<< (html)


Sterbehilfe
Debatte über Leben und Tod

Rechtsfragen der Sterbehilfe zu regeln - das sprengt den Rahmen des herkömmlichen Parlamentsbetriebs. Nun ist jeder Abgeordnete gefragt, frei - nur seinem Gewissen verpflichtet.

Von Florian Staeck

Quelle: Ärzte Zeitung v. 10.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/870624/sterbehilfe-debatte-leben-tod.html <<< (html)


Verbandspräsident befürchtet Entprofessionalisierung der Pflege

Quelle: Ärzteblatt.de v. 10.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60417/Verbandspraesident-befuerchtet-Entprofessionalisierung-der-Pflege <<< (html)


EuGH
EU-Richter stärken Recht auf Krankenbehandlung im Ausland

Wenn sich EU-Bürger nicht auf die Krankenhäuser in ihrem Heimatland verlassen können, haben sie das Recht auf eine Behandlung im Ausland. Engpässe in einer einzelnen Klinik reichen allerdings nicht aus, urteilen EU-Richter. Eine herzkranke Frau muss weiter bangen.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 09.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/870615/eugh-eu-richter-staerken-recht-krankenbehandlung-ausland.html <<< (html)


Sterbehilfe
Mein Leben, mein Sterben, meine Entscheidung

Die gesetzliche Sterbehilfe muss neu geregelt werden. Edgar Dahl plädiert für das Recht auf Sterben in Würde.

v. Edgar Dahl

Quelle: Spektrum.de v. 09.10.14 >>> http://www.spektrum.de/news/mein-leben-mein-sterben-meine-entscheidung/1312133 <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (09.10.14):

Ein erfrischender und zielführender Kommentar, dem eigentlich nichts hinzufügen ist. Vielleicht sollten die Experten den Kommentar v. E. Dahl auf sich wirken lassen und hieraus die aufgezeigten Konsequenzen ziehen!

Lutz Barth


 

„Aufklärung an allen Fronten ist dringend notwendig“

In der laufenden Debatte um ein Suizidhilfe-Verbot haben drei profilierte Autoren nun aktuelle Positionen des Humanistischen Verbandes Deutschlands vorgelegt. Es sei „höchste Zeit, sich in unserer Gesellschaft verantwortungsvoll mit dieser wichtigen Frage auseinanderzusetzen“, so die Psychologin und Mitautorin Gita Neumann.

v. Arik Platzek

Quelle: diesseits.de v. 08.10.14 >>> http://www.diesseits.de/menschen/interview/1412719200/aufklaerung-allen-fronten-dringend-notwendig <<< (html)

 

Kurze Anmerkung (L. Barth, 09.10.14):

In der Tat: Aufklärung an allen Fronten ist dringend notwendig! Die Gretchenfrage lautet nun: Wer klärt die Experten – auch eine Frau Gita Neumann – auf?
Aufgrund des Interviews könnte der Eindruck entstehen, als habe der HVD – in persona G. Neumann – einen Königsweg entwickelt, der nunmehr entsprechendes Gehör finden muss.  

Dem dürfte mitnichten so sein, zumal einige Aussagen auffällig konturlos bleiben und offensichtlich je nach „Bedarf“ die eine oder andere Aussage von Politiker, Philosophen oder halt Verbänden besondere Erwähnung findet, die in das Konzept des HVD sich nahtlos einfügen lässt. Auch die profilierten Autoren aus dem Dunstkreis des HVD bleiben aufgerufen, endlich „Butter bei die Fische zu bringen“, zumal es kein sog. „Nullsummenspiel“ zwischen dem Lebensschutz und der staatlichen Verpflichtung hierzu und dem Selbstbestimmungsrecht gibt. 

Es scheint, als werden derzeit „neue Helden“ in der Sterbehilfedebatte geboren, obgleich das Thema seit mehreren Jahrzehnten immer mal wieder leidenschaftlich diskutiert wird.  

Nun, vielleicht wird es ja dem HVD gelingen, die Debatte um den frei verantwortlichen Tod und den sich dahinter verbergenden „Kulturkampf um Werte“ zu befrieden.


Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin in Deutschland sprechen sich geschlossen gegen den ärztlich assistierten Suizid aus - Bedarfsdeckende Palliativversorgung dringend notwendig

Quelle: Pressemitteilung v. 09.10.14 >>> http://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/e815/inhalt817/PressemitteilungPMLehrstuehle.pdf <<< (pdf.)

 

Auch Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin sollten lernfähig sein!

Mit Verlaub: Auch Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin sollten sich dem rechtsethischen Grundstandard nicht verschließen, wonach das Selbstbestimmungsrecht selbstverständlich mit all seinen Konsequenzen auch für Schwersterkrankte und Sterbende gilt! Die Palliativmedizin läuft Gefahr, eben diese Schwersterkrankten für die Zwecke und zum Gelingen ihrer Profession über Gebühr zu instrumentalisieren.

Ohne Frage: Schön zu lesende Worte, bei denen allerdings ein gewisser Zynismus mitschwingt. Ungeachtet der Heilsversprechen und das scheinbar ehrenwerte Bekenntnis, die Würde der Patienten im Sterben auch wahren zu wollen, kann nicht darüber hinweggetäuscht werden, dass die Palliativmedizin einen ethischen Sonderweg begeht, auf dem der Schwersterkrankte mit seinem nachhaltigen Sterbewunsch nicht ernst genommen wird. Es gilt, den Willen zu respektieren und nicht dem Versuch zu erliegen, ggf. den Todeswillen in einen „Lebenswillen unter den modernen Bedingungen der Palliativmedizin“ umzudeuten.

Die Rechtsordnung kann und darf es nicht dulden, dass neben ihr gleichsam parallel laufende „arztethische Sollensordnungen“ zementiert werden und hierbei zugleich eine handverlesene Zahl von Lehrstuhlinhabern resp. Palliativmediziner es verstehen, zugleich ethischen Druck auf ihre ärztlichen Berufskollegen auszuüben. Diese Art von ethischer Bevormundung ist unerträglich, auch wenn derzeit ranghohe Ärztefunktionäre letztlich mit schlechtem Beispiel vorangehen.

Abermals mit Verlaub: Auch Palliativmediziner resp. Lehrstuhlinhaber sollten „nur“ von dem reden, wovon sie Ahnung haben! Nun mag es ja angehen, dass die namentlich benannten Lehrstuhlinhaber es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, ärztlicherseits an einem frei verantwortlichen Suizid mitzuwirken. Dies gilt zu respektieren so wie es schlicht zu respektieren ist, dass andere Mediziner im Zweifel eine anderslautende Gewissensentscheidung für sich getroffen haben!

Weshalb nun allerdings der ethischen Grundentscheidung der Lehrstuhlinhaber besondere Aufmerksamkeit, geschweige denn verbindlichkeitsstiftende Kraft beigemessen werden soll, bleibt wohl einzig ihr Geheimnis, sind diese doch nicht „ethischer“ und „moralisch“ integerer als ihre Kollegen.

Ein Blick in das Grundgesetz, vorzugsweise auch mit Blick auf die Freiheitsrechte der ärztlichen Kollegen, könnte auch für die Lehrstuhlinhaber zur Rechtsfindung dienlich sein!

Lutz Barth (09.10.14)


Landespflegeausschuss Brandenburg
16 Forderungen für eine bessere Pflege

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 09.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/870587/landespflegeausschuss-brandenburg-16-forderungen-bessere-pflege.html <<< (html)


BGH-Urteil
Therapie verweigert - Betreuung legitim

BGH: Behandlungsverweigerung kann Betreuung auch außerhalb einer geschlossenen Einrichtung rechtfertigen. Bei der Dokumentation gibt es aber einiges zu beachten.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 09.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/870592/bhg-urteil-therapie-verweigert-betreuung-legitim.html <<< (html)


IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 09.10.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_09_10_14_Lutz_Barth.htm <<<


Pflege
MDK erwartet Ende der "Minuten-Feilscherei"

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 08.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/870551/pflege-mdk-erwartet-ende-minuten-feilscherei.html <<< (html)


Panorama "Hart aber fair"
Wenn die Sterbehilfe aus der Kaffeemühle kommt

Bei "Hart aber fair" erklärt ein Arzt, wie er mehr als 200 Menschen mit einem Tablettenmix beim Freitod half. CDU-Politiker Peter Hintze findet das zwar "gruselig" – befürwortet aber die Sterbehilfe.

Quelle: Die WELT v. 07.10.14 >>> http://www.welt.de/vermischtes/article132988543/Wenn-die-Sterbehilfe-aus-der-Kaffeemuehle-kommt.html <<< (html)


Transplantationen
Organvergabe sollte überdacht werden

Sind die Kriterien für die Organverteilung in Deutschland längst überholt? Davon geht der Heidelberger Transplantationsimmunologe Gerhard Opelz aus. Neue Regelungen könnten die Erfolgsaussichten verbessern.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/organspende/article/870523/transplantationen-organvergabe-sollte-ueberdacht.html <<< (html)


Sterbehilfe
Lauterbach will Ärzte vor Verfolgung schützen

Rechtssicherheit für Ärzte einerseits, ein Verbot jeder organisierten Form von Sterbehilfe andererseits: Politiker von Union und SPD gehen gemeinsam in die Debatte.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 07.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/870478/sterbehilfe-lauterbach-will-aerzte-verfolgung-schuetzen.html <<< (html)


TV-Kritik
Harte, aber faire Debatte um assistierten Suizid

Assistierter Suizid ja oder nein? Das Thema ist brandaktuell und polarisiert. Frank Plasbergs ARD-Talk machte am Montagsbend seinem Namen alle Ehre: Die Debatte war hart, aber fair.

Von Christoph Fuhr

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/870528/tv-kritik-harte-aber-faire-debatte-assistierten-suizid.html <<< (html)


Gröhe will Hebammen-Haftpflicht dauerhaft bezahlbar machen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60357/Groehe-will-Hebammen-Haftpflicht-dauerhaft-bezahlbar-machen <<< (html)


(Säkulare) Humanisten blasen zum allgemeinen Halali im Sterbehilfediskurs!

Allerorten wird von den Kontrahenten in der Sterbehilfedebatte versucht, öffentlichkeits- und medienwirksam „Überzeugungsarbeit“ zu leisten. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, ihr Gesicht für das Recht auf letzte Hilfe zu zeigen und wie nicht anders zu erwarten, bedient man/frau sich hier prominenter Unterstützung, die im Zweifel die höchst persönliche Frage für sich entschieden haben, wie sie denn „sterben“ wollen und welche Voraussetzungen hierfür gelten.

Als freiheitsliebender Mensch scheint mir die aktuelle Kampagne nicht ganz unsympathisch zu sein, wenngleich sich nach wie vor ein Gefühl des Unbehagens einstellt. Immer die „gleichen Gesichter, Redner und Verfechter“, die für eine „humanistische“ Sterbekultur votieren und sich hierbei – freilich um der Diskussion willen – schon mal gerne in den Talkshows sehen und dort uns allen an ihrem „Expertenwissen“ teilhaben lassen.

Freilich: Überzeugungsarbeit muss geleistet werden und zwar sowohl bei den Befürwortern als auch den Gegner der „Sterbehilfe“. Die Debatte droht mehr und mehr zu entgleiten und außer allgemeinen „Sonntagsreden“ über sattsam Bekanntes wird nichts substantiell Neues verkündet. Nun – vielleicht ist dieser Zustand der Debatte auch nicht so ungewöhnlich, wird doch seit Jahrzehnten leidenschaftlich über das frei verantwortliche Sterben gestritten, und zwar ohne nennenswerte Kompromisslösungen, die durchaus möglich erscheinen.

Säkulare Humanisten treten vollmundig für ein humanistisches Menschenbild ein, während mit ebenso unversöhnlicher Härte die Christen einem christlichen Menschenbild frönen, so dass es im Kern nicht verwundert, dass sich die widerstreitenden Kontrahenten mit ihren fundamentalistisch anmutenden „Ideologien“ nicht annähern (können) oder wollen.

Der Diskurs wird letztlich in einem demokratischen Gemeinwesen durch eine Mehrheitsentscheidung entschieden. Es bleibt also „nur“ die Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen als konkrete Entscheider sich von rationalen Kriterien leiten lassen, auch wenn sie im Übrigen das einzigartige Privileg besitzen, sich unter dem Tarnmäntelchen ihrer Freiheit des Gewissens von Irrationalitäten leiten zu lassen – sei es nun von einem verklärten humanistischen Weltbild und eines evolutionären Humanismus oder von den „Wahrheiten“ der verfassten Amtskirchen, die über ihre Zentraldogmen nicht einfach hinweg steigen können, ohne sich dabei selbst in Frage zu stellen.

Indes aber gilt: Weder der überzeugte und missionierende Humanist noch der scheinbar tugendhafte Christ hat im säkularen Verfassungsstatt mit all seinen Freiheitsrechte einen Anspruch darauf, mit seiner Position besonders „gehört“ und von den politisch Verantwortlichen „erhört“ zu werden. Fahrende Busse mit Plakaten und Predigten von der Kanzel ersetzen beileibe keinen qualifizierten Diskurs, dem sich m.E. nach die Kontrahenten aus beiden „Lagern“ geschickt entziehen.

Sonntagsreden werden geschwungen und die gut gemeinten warmherzigen Worte enden nicht selten in einem vornehmen „Geschwätz“, dass kaum zu ertragen ist.

Einzig Peter Hinze scheint in der aktuellen Debatte ein Lichtblick zu sein. Er präsentiert sich weniger als „ethischer Überzeugungstäter“ denn als ein Politiker, der sehr wohl auch die Grenzen der staatlichen Lebensschutzpflicht, aber eben auch des Selbstbestimmungsrechts schwersterkrankter und sterbender Menschen erkennt. Es gibt kein „Nullsummenspiel“ und sowohl die Humanisten als auch die scheinbaren „Christen“ sollten endlich „Butter bei die Fische bringen“ und ihre Botschaften anhand des geltenden Verfassungsrechts überprüfen.

Im Rahmen der Aktion „Mein Ende gehört mir! Für das Recht auf letzte Hilfe“ wird u.a. ein Appell an die Juristen gerichtet. Sie sollen sich in die Debatte einmischen und den politischen Kräften in diesem Lande klar machen, dass aus dem Recht zum Leben niemals eine Pflicht zum Leben abgeleitet werden darf.

Was für eine bedeutungsschwangere Aussage!

Jedenfalls den Juristen ist seit Jahrzehnten bekannt, dass es keine Pflicht zum Leben gibt und es auch nicht künftig geben wird.

Gerade Juristen haben sich im Sterbehilfediskurs positioniert und eigentlich ist das Thema „erschöpfend“ abgehandelt! Problematisch freilich wird es dort, wo die führenden „Sterbehilfe-Diskutanten“ sich nicht der Mühe unterziehen, dass umfangreiche Material zur Debatte zu sichten und selbstverständlich auch gedanklich zu verarbeiten. Würde dies der Fall sein, könnte die Endlosdebatte ein stückweit entspannter geführt werden und all die „ethischen Überzeugungstäter“ müssten dann zur „Erkenntnis“ gelangen, dass diese nichts Neues vorzutragen haben.

Der Diskurs ist m.E. nach wie vor „unterbelichtet“ – vielleicht aus dem Grund, dass es mehr Sinn macht, in einer Talkshow vornehm zu „schwätzen“, denn sich an dem Thema wissenschaftlich abzuarbeiten, sei es auch nur mit dem Ziel, die bislang vertretenen Positionen nochmals zu bündeln und vor dem Hintergrund des Verfassungsrechts rechtlich einzuordnen.

Lutz Barth (06.10.14)


Deutliche Mehrheit der Bevölkerung für aktive Sterbehilfe

Zwei Drittel sind für die Erlaubnis aktiver Sterbehilfe, 60 Prozent für die Zulassung privater Sterbehilfe-Organisationen. Hohe Zustimmung auch für passive Sterbehilfe.

Quelle: INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH, Kurzbericht (06.10.14) >>> http://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/KB_2014_02.pdf <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte bei Maybrit Illner
Montgomery: Politik sollte sich auf Verbot organisierter Sterbehilfe konzentrieren

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 06.10.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.11855.12354.12359 <<< (html)


Krankengeld
Setzen Kassen Patienten unter Druck?

Zwischen freundlicher Nachfrage und Druck ausüben: Während einer Krankschreibung werden Patienten offenbar immer öfter von ihrer Kasse angerufen. Die Unabhängige Patientenberatung warnt, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung will nun prüfen.

Von Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung v. 06.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/870282/krankengeld-setzen-kassen-patienten-druck.html <<< (html)


Gesundheitswirtschaft
Sorge um Mangel an Fachkräften

Quelle: Ärzte Zeitung v. 06.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/870272/gesundheitswirtschaft-sorge-mangel-fachkraeften.html <<< (html)


Wenn der Arzt weg ist
Wohin mit den Patientenakten?

Schließt die Praxis ohne Nachfolger oder Erben, stellt sich die große Frage: Was passiert mit den Patientenakten? Denn das Recht der Patienten auf Einsichtnahme und die Aufbewahrungsfristen für die Daten gelten ja weiter.

Von Rebekka Höhl

Quelle: Ärzte Zeitung v. 06.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/870323/wenn-arzt-weg-wohin-patientenakten.html <<< (html)


Viele Krebspatienten brechen Therapie wegen Arzneimittelnebenwirkungen ab

Quelle: Ärzteblatt.de v. 03.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60342/Viele-Krebspatienten-brechen-Therapie-wegen-Arzneimittelnebenwirkungen-ab <<< (html)


TV Kritik: Maybrit Illner Sterben: Ruhig an der Hand oder schnell auf Rezept?

Die Politik hat sich des Themas organisierte Suizidbeihilfe angenommen. Maybritt Illner zieht in ihrer Sendung nach, interessiert sich aber vor allem für den Tod auf Rezept. Warum eigentlich?

v. Oliver Tolmein

Quelle: FAZ.net v. 03.10.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-maybrit-illner-sterben-ruhig-an-der-hand-oder-schnell-auf-rezept-13187299.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 <<< (html)

 

Vgl. dazu Maybrit Illner, „Tod auf Rezept“, ZDF – Mediathek (02.10.14) >>> http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/414#/beitrag/video/2252666/Tod-auf-Rezept <<<


Sterbehilfe: Immer zuerst an den Hausarzt wenden

v. Werning, Claus,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(40): A-1703 / B-1467 / C-1399; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162566/Sterbehilfe-Immer-zuerst-an-den-Hausarzt-wenden <<< (html)


Sterbehilfe: Der Tod gehört zum Leben

v. Günther, Stefan,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(40): A-1703 / B-1467 / C-1399; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162567/Sterbehilfe-Der-Tod-gehoert-zum-Leben <<< (html)


Sterbehilfe: Schmerzfreiheit ist nicht immer möglich

Dtsch Arztebl 2014; 111(40): A-1704 / B-1468 / C-1400

v. Wörz, Roland,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(40): A-1704 / B-1468 / C-1400; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/162568/Sterbehilfe-Schmerzfreiheit-ist-nicht-immer-moeglich <<< (html)


Wunsch nach Sterbehilfe steigt in Niederlanden und Belgien an

Quelle: Ärzteblatt.de v. 02.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60333/Wunsch-nach-Sterbehilfe-steigt-in-Niederlanden-und-Belgien-an <<< (html)

 

Anmerkung (L. Barth, 03.10.14)

Ungeachtet der Wertung der empirischen Datenlage zu den „Sterbehilfefällen“ und den zugrundeliegenden „Diagnosen“ in den europäischen Nachbarländern sollten wir uns vergegenwärtigen, dass hierzulande es jedem Einzelnen gestattet ist, seine individuelle Gewissensentscheidung zu treffen. Ähnlich wie bei der Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs ist kein Arzt verpflichtet, eine Suizidassistenz vorzunehmen und insoweit kommt es im Kern nicht auf die Botschaft Einzelner oder etwaiger Ärztefunktionäre an, wonach „mit uns Ärzten“ kein „Dr. Death“ zu machen sei, mal ganz davon abgesehen, dass mehr als ein Drittel der seinerzeit befragten Ärzte sich eine Liberalisierung der Sterbehilfe vorstellen können.

In der Frage der ärztlichen Suizidassistenz ist sich die Ärzteschaft selbst nicht „einig“ und dies verwundert nicht, wird doch auch von der Ärzteschaft nicht ein gemeinsames „Menschenbild“ mit der dahinter stehende Philosophie (oder gar Religion) geteilt, und zwar auch nicht mit Blick auf eine scheinbar verpflichtende „Arztethik“, die sich im Laufe der Jahrtausende mehrfach fortentwickelt und insbesondere aus anderes Fachdisziplinen ihre mitprägende Impulse erhalten hat. Auch die Palliativmedizin mit ihren speziellen (medizinischen und spirituellen) Therapien ist und bleibt ein Angebot an die Schwersterkrankten, welches von diesen angenommen werden kann (oder halt nicht), auch um den Preis, dass bei einer mangelnden „Nachfrage“ im Zweifel die Palliativmedizin „hinten runterfallen wird“ (was freilich nicht geschehen wird).

Der Diskurs um das frei verantwortliche Sterben sollte von „Schreckensvisionen“ frei gehalten werden. Vielmehr sollten die wesentlichen Eckpunkte benannt werden und da wir man/frau wohl nicht umhinkommen, jenseits irgendwelcher karitativer, religiöser oder philosophischer Argumente jedenfalls das Selbstbestimmungsrecht der Patienten zu achten und von dieser Warte aus gelegentlich auch die eigene Position überdenken zu können. Das frei verantwortliche Sterben bedarf nicht der „moralischen und medizinethischen“ Freigabe durch eine Profession, die sich entweder an moralischen Zentraldogmen einer Religion oder an einem scheinbar verpflichtenden „Grundgesetz ärztlicher Sittlichkeit“ orientiert. Ärzte, Theologen, Philosophen und freilich auch die Palliativmediziner sind freilich „nur“ Menschen, die allein nicht nur deshalb als „moralisch und ethisch integer“ gelten, weil sie einen angesehenen Beruf ausüben, der da den „Menschen“ schlechthin in die Mitte ihres Aufgabenfeldes stellen! Insofern ist es misslich, wenn gerade Ärzte glauben, gleichsam den Theologen nachzufolgen und im Begriff sind, „medizinethische Wahrheiten“ zu verkünden, die der Einzelne als verbindlich anzuerkennen hat. Es steht den Kammern nicht gut zu Gesichte, wenn diese dem untauglichen Versuch erliegen, ihre Kolleginnen und Kollegen „missionieren“ zu wollen!


Palliativmedizinische „Sonderethik“!?

Mit Verlaub: Ohne Frage steht es den engagierten Palliativmedizinern zu, für ihre Profession eine bereichsspezifische „Ethik“ zu kreieren und damit zugleich entsprechende „Glaubensbotschaften“ zu verknüpfen. Gleichwohl darf angesichts der Botschaften, die nicht selten auf die „Tränendrüse“ drücken und nur das (scheinbar) „Gute“ wollen, nicht vergessen werden, dass auch Palliativmediziner das Selbstbestimmungsrecht ihrer Patienten zu wahren haben. Wenn die Palliativmediziner meinen, ihre Patienten nicht auf diesem letzten Weg mit Blick auf einen frei verantwortlichen Suizid begleiten zu können, werden wir dies gleichsam als „individuelle Gewissensentscheidung“ respektieren müssen. Dies gebietet Art. 4 des Grundgesetzes mit all seinen „ethischen“, „moralischen“ und „philosophischen“ Implikationen.

Entscheidend allerdings dürfte sein, dass Palliativmediziner – vornehmlich solche, die sich in einschlägig bekannten Verbänden organisiert haben – im Begriff sind, die schwersterkrankten und sterbenden Menschen für die Zwecke ihrer Profession zu instrumentalisieren, in dem diese sich beharrlich gegen eine Liberalisierung der ärztlichen Suizidassistenz aussprechen. Es besteht kein Widerspruch zwischen dem frei verantwortlichen Sterben und den palliativmedizinischen (-ethischen) Intentionen und insofern stimmt es mehr als nachdenklich, mit welcher Vehemenz gegen eine Liberalisierung der Sterbehilfe zu Felde gezogen wird.

In vielen Palliativmediziner scheint eben auch ein „ethischer Überzeugungstäter“ zu stecken, der den Sinn von den im Grundgesetz verbürgten Freiheitsrechten nicht verstanden hat, mal ganz davon abgesehen, dass es wohl verfroren sein dürfte, anderslautende Gewissensentscheidungen ärztlicher Kollegen zu stigmatisieren, wenn nicht gar als „moralisch und medizinethisch verroht“ brandmarken zu wollen.

Allen voran muss sich daher die Kritik an den zuweilen „platten Äußerungen“ des Präsidenten der BÄK entzünden, der da einer Medizinethik das Wort redet, die so schlicht als „überholt“ gelten muss. Besonders dramatisch freilich ist es, wenn Ärztefunktionäre sich erdreisten, unverhohlen „ethischen Zwang“ auf ihre Kolleginnen und Kollegen auszuüben und hierbei ganz ungeniert das Wort von „wir Ärzte“ reden.

Abermals mit Verlaub: Auch der Präsident der BÄK und ihm folgend andere Funktionäre sollten nur von dem reden, wovon sie Ahnung haben; die Funktion und die Bedeutung von hochrangigen Freiheitsrechten scheint ihnen nicht klar zu sein und von daher muss es erlaubt sein, diese „Dünnbrettbohrer“ gerade in einer Debatte als solche auch zu enttarnen und zu kritisieren!

Der Diskurs ist mehr als nur unsäglich und es fragt sich, wann die ethischen Überzeugungstäter Einhalt in einem Diskurs gebieten, in dem sie schlicht und ergreifend – letztlich aber auch beängstigend – sich selbst disqualifiziert haben und uns in einigen Jahren nur noch als „Schwätzer“ oder „Sonntagsredner“ in Erinnerung bleiben.

Auf den Punkt gebracht: Lasst die Freiheitsrechte auch und gerade der Ärzteschaft unangetastet und die Debatte um die ärztliche Suizidassistenz wird sich entschärfen. Hardliner sind keine guten Berater für einen freien Berufsstand und all diejenigen, die die Grundrechte ihrer eigenen Kollegenschaft wissentlich ohne „Not“ und ohne erkennbaren Grund zu Grabe tragen, sollten sich ggf. um einen anderen „Job“ bemühen! Punkt um!

Lutz Barth (02.10.14)


Notfall bei Hausgeburt nicht erkannt
Haftstrafe für Ärztin

Bei einer Hausgeburt in einem Hotel in Unna kommt ein totes Mädchen zur Welt. Nun schicken Richter die Ärztin, die damals die Geburt begleitet hat, für mehrere Jahre hinter Gitter - und verhängen ein lebenslanges Berufsverbot.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 02.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/870216/notfall-hausgeburt-nicht-erkannt-haftstrafe-aerztin.html <<< (html)


Akupunktur gegen Knieschmerzen nicht wirksam

Quelle: Ärzteblatt.de v. 02.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60320/Akupunktur-gegen-Knieschmerzen-nicht-wirksam <<< (html)


Aidshilfe
Betroffene werden bei Versorgung diskriminiert

Quelle: Ärzte Zeitung v. 02.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/870227/aidshilfe-betroffene-versorgung-diskriminiert.html <<< (html)


Onkologen empfehlen gezielte Betreuung der Kinder von Krebspatienten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 02.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60328/Onkologen-empfehlen-gezielte-Betreuung-der-Kinder-von-Krebspatienten <<< (html)


Stade
Helferinnen unterstützen Demenzkranke im Alltag

Speziell ausgebildete Helferinnen begleiten Demenzpatienten zu Hause und in der Klinik - ein Konzept, das sich in Stade bei Hamburg seit langem bewährt hat.

Von Christian Beneker

Quelle: Ärzte Zeitung v. 02.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/869572/stade-helferinnen-unterstuetzen-demenzkranke-alltag.html <<< (html)


NRW beschließt große Pflegereform

Quelle: Ärzteblatt.de v. 02.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60330/NRW-beschliesst-grosse-Pflegereform <<< (html)


Epilepsie
Es kann jeden treffen

Es kann jeden treffen - darauf verweist der Leitspruch des diesjährigen "Tages der Epilepsie" am 5. Oktober. Ohne angemessene Anfallskontrolle besteht ein hohes Risiko für plötzlichen Tod. Neue Optionen sind besonders technische Verfahren.

Von Robert Bublak

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 02.10.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/epilepsie/article/870213/epilepsie-kann-jeden-treffen.html <<< (html)


Palliativärzte fordern Verbot von Suizidbeihilfe

Quelle: Ärzteblatt.de v. 01.10.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60314/Palliativaerzte-fordern-Verbot-von-Suizidbeihilfe <<< (html)


 

IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 01.10.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_01_10_14_Lutz_Barth.htm <<<


Kommentar: Anschlag auf das Ethos des Arztes

Von Stefan Rehder

Quelle: Die Tagespost v. 29.09.14 >>> http://www.die-tagespost.de/Kommentar-Anschlag-auf-das-Ethos-des-Arztes;art456,155293 <<< (html)


IQB: Das kostenlose Informationsportal zum gesamten Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht

 

Wir danken für das Interesse an unserem Informationsangebot.

Ihr IQB-Redaktionsteam (01.10.14)


Wahre Worte!

„Mehr Selbstbestimmung am Lebensende ist kein Nullsummenspiel zu Lasten des Lebensschutzes am Lebensende“

(Ulf Kämpfer, “Liberale Regelungen zur Sterbehilfe und Lebensschutz sind kein Widerspruch.”, Jusos; Kreisverband Kiel v. 23.08.14 >>> http://www.jusos-kiel.de/liberale-regelungen-zur-sterbehilfe-und-lebensschutz-sind-kein-widerspruch/ <<< (html)

Kurze Anmerkung

Lasst endlich neben den Kirchen auch die „Ethik“ im Dorf! Die streitenden Diskutanten sollten sich mehr denn je an den gebotenen rechtsethischen Standards orientieren und damit aufhören, eine Grundrechtsdebatte unter dem Tarnmäntelchen der „Philosophie“ zu führen.

Dies gilt sowohl für die Gegner als auch die Befürworter einer Liberalisierung der Sterbehilfe, zumal in Kenntnis dessen, dass Humanisten und Säkulare wie auch die „Christen“ ihr  „Weltbild“ geradezu verklären und somit den Blick für einen möglichen Konsens verloren haben!

Ich befürchte, dass gerade in der Unkenntnis verfassungsrechtlicher Vorgaben die Endlosdebatte weiter fortgeführt wird, obgleich doch den nicht selten selbst ernannten „Experten“ klar sein muss, dass es kein „Nullsummenspiel“ in der Debatte um den frei verantwortlichen Tod eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen gibt!

Lutz Barth (30.09.14)


Behandlungsfehler
Montgomery fordert Fairness

Im Umgang mit Behandlungsfehlern beklagt BÄK-Präsident Montgomery ein "Ärzte-Bashing". Er fordert die Ärzte auf, sich dagegen zu wehren.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 30.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/870063/behandlungsfehler-montgomery-fordert-fairness.html <<< (html)


Suizid-Assistenz
Sterbehilfe für Unheilbare soll erlaubt werden

SPD- und CDU-Abgeordnete bereiten einen Gruppenenantrag vor, der Ärzten erlauben soll, aussichtslos leidenden Menschen beim Suizid zu helfen. Mit dem Sterbehilfe-Verein von Roger Kusch wäre es vorbei.

Von Matthias Kamann

Quelle: Die Welt v. 30.09.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article132760817/Sterbehilfe-fuer-Unheilbare-soll-erlaubt-werden.html <<< (html)


Datencloud
Haftungsrisiken vorbeugen

Für die sensiblen Praxisdaten gelten strenge Datenschutzregeln. Deshalb müssen sich Praxen, bevor sie Daten in die Cloud legen, auch vertraglich besonders absichern.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/868477/datencloud-haftungsrisiken-vorbeugen.html <<< (html)


Neuer Prüfbericht zu Organtransplantationsprogrammen vorgelegt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60298/Neuer-Pruefbericht-zu-Organtransplantationsprogrammen-vorgelegt <<< (html)


Belgischer Sexualstraftäter darf sterben

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60293/Belgischer-Sexualstraftaeter-darf-sterben <<< (html)


Bund-Länder-Arbeits­gruppe soll Rolle der Kommunen bei der Pflege stärken

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60283/Bund-Laender-Arbeitsgruppe-soll-Rolle-der-Kommunen-bei-der-Pflege-staerken <<< (html)


Letzte Hilfe

Die Sterbehilfe-Debatte nimmt langsam Fahrt auf. Auch der hpd berichtet in den letzten Wochen verstärkt über dieses Thema. Nun ist ein Buch erschienen, das dieser Debatte einen säkularen und humanistischen Blick beifügen wird. Uwe-Christian Arnold hat (gemeinsam mit Michael Schmidt-Salomon) das Buch “Letzte Hilfe” veröffentlicht.

Quelle: Hpd.de v. 29.09.14 >>> https://hpd.de/artikel/10171 <<< (html)


Immer mehr Notfallpatienten sind älter als 80 Jahre

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60285/Immer-mehr-Notfallpatienten-sind-aelter-als-80-Jahre <<< (html)


Grippe
Weniger Tote in Heimen mit gut geimpften Pflegern

Heimpatienten profitieren davon, wenn ihre Pflegekräfte gegen Grippe geimpft sind. Die Maßnahme verringert das Sterberisiko und auch die Rate an Atemwegsinfektionen, zeigt eine US-Metaanalyse.

Von Wolfgang Geissel

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/870003/grippe-weniger-tote-heimen-geimpften-pflegern.html <<< (html)


Erzbischof prangert Sterbehilfe an

Quelle: Die WELT v. 27.09.14 >>> http://www.welt.de/regionales/bayern/article132683190/Erzbischof-prangert-Sterbehilfe-an.html <<< (html)


Ärzte als Suizidhelfer?

Die Forderung des Medizinethikers Jochen Taupitz, Ärzte sollten Beihilfe zum Suizid leisten, hat für Aufregung gesorgt. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lehnt dies entschieden ab: „Wir sind keine Mechaniker des Sterbens, wir sollen Leben retten.“

Ein Forum im Deutschen Ärzteblatt unter >>> http://www.aerzteblatt.de/foren/198/Aerzte-als-Suizidhelfer <<< (html)


500.000 Euro Schmerzensgeld nach Auseinandersetzung auf Betriebsfeier

Das OLG Oldenburg hat einem Mann, der nach einer Betriebsfeier von einem Kollegen überfahren worden ist und seit vier Jahren im Wachkoma liegt, ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro zugesprochen.

>>> weiter

Quelle: Juris >>> http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml;jsessionid=2D9A4A19185AF53994AC41B2325CB2A5.jp45?nid=jnachr-JUNA140902474&wt_mc=pushservice&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp <<< (html)


Venöse Thromboembolie
Polypharmazie gefährdet Ältere

Bei älteren Patienten, die zur Rezidivprophylaxe einer venösen Thromboembolie einen Vitamin-K-Antagonisten erhalten, lohnt eine kritische Prüfung der Begleitmedikation. Je nach Zahl und Art besteht eine erhöhte Blutungswahrscheinlichkeit.

Von Beate Schumacher

Quelle: Ärzte Zeitung v. 26.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/thrombose_embolie/article/868599/venoese-thromboembolie-polypharmazie-gefaehrdet-aeltere.html <<< (html)


Lehmann sieht bei Suizidbeihilfe Dissens zwischen Kirchen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60250/Lehmann-sieht-bei-Suizidbeihilfe-Dissens-zwischen-Kirchen <<< (html)

Kein „Konsens“ notwendig!

Nun – auch Kardinal Lehmann wird sich im säkularen Staat daran erinnern müssen, dass es eben kein spezifisch „christliches Menschbild“ gibt, sondern durchaus mehrere „Menschenbilder“. Sofern also aus den Zentraldogmen der katholischen Kirchen Maßstäbe für das „selbstbestimmte Sterben“ folgen sollen, kann hierüber kein Konsens gefunden werden. Allein die (Rechts-)Ethik des Grundgesetzes bietet einen geeigneten Orientierungsrahmen, in dem sich dann verschiedene „Moralen“, „Ethiken“ und einiges mehr widerspiegeln können, ohne dass hierdurch sowohl das Selbstbestimmungsrecht der Individuen als auch die Gewissensfreiheit über Gebühr strapaziert werden. Es ist jedem anheimgestellt, nach seinen (Glaubens-)Vorstellungen frei verantwortlich zu sterben, ohne hierbei sich der Gefahr auszusetzen, dass ihm durch seinen Freitod der Lohn der Sünde droht! Der parlamentarische Gesetzgeber ist gut beraten, sich vor der Verabschiedung einer Regelung über die verfassungsrechtlichen Vorgaben aufklären zu lassen, da nicht unbedingt davon ausgegangen werden kann, dass die Parlamentarier über entsprechendes  Fachwissen verfügen, so wie es (leider) auch bei manchen Ärztefunktionären festgestellt werden kann. Äußerungen ins Blaue hinein helfen wahrlich nicht weiter und es stände unserer Gesellschaft gut, endlich sich vorbehaltlos zu dem hohen Rang des Selbstbestimmungsrechts zu bekennen, auch wenn die Kirchen (oder Ärztefunktionäre)  ihrem Selbstverständnis nach hiermit erhebliche Probleme haben.

Lutz Barth, 26.09.14

 


Im Gespräch mit dem Philosophen Dieter Birnbacher
Sterbehilfe - Todesstrafe durch die Hintertür?

Von Walter Otte

Quelle: Hpd v. 24.09.14 >>> https://hpd.de/artikel/10137 <<< (html)


Korruption
Bayern nimmt Kampf gegen Bestechung auf

Ab 1. Oktober gehen Bayerns Staatsanwälte gegen Bestechung im Gesundheitswesen vor. Auf Bundesebene lässt ein Gesetz zwar noch auf sich warten - doch die Bedenken sind jetzt schon groß. Denn ambulant-stationäre Kooperationen könnten schnell in Verdacht geraten.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 26.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/869795/korruption-bayern-nimmt-kampf-bestechung.html <<< (html)


Pflege-Bahr bleibt deutlich hinter Erwartungen zurück

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60257/Pflege-Bahr-bleibt-deutlich-hinter-Erwartungen-zurueck <<< (html)


Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung einer Pflegedienstbetreiberin wegen Betrugs

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Revision einer Betreiberin eines ambulanten Pflegedienstes zu entscheiden, die wegen Betrugs und Urkundenfälschung in zahlreichen Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden war.

Nach den Feststellungen des Landgerichts hatte sich die Angeklagte gegenüber einer Kranken- und Pflegekasse vertraglich verpflichtet, die langfristige Pflege eines schwerkranken Wachkomapatienten zu übernehmen. Der Vertrag sah vor, dass eine bestimmte Anzahl täglicher Pflegestunden erbracht und für die Pflege nur Pflegepersonal mit einer besonderen Qualifikation für Intensivpflege eingesetzt werden sollte. Gegenüber der Kasse rechnete die Angeklagte eine überhöhte Anzahl Arbeitsstunden ab und versah die den Rechnungen beigefügten Leistungsnachweise überwiegend mit gefälschten Unterschriften der Ehefrau des Patienten. Außerdem hatte sie für die Pflege entgegen der vertraglichen Vereinbarung durchweg geringer qualifiziertes Personal eingesetzt. Der Pflegezustand des Patienten war während der Betreuung durch den Pflegedienst der Angeklagten dennoch gut.

Das Landgericht hat in der Geltendmachung der Vergütungsansprüche durch die Angeklagte eine Täuschung der Kranken- und Pflegekasse über die vertragsgemäße Erbringung der Pflegeleistungen gesehen. Durch die Bezahlung der Rechnungen sei dieser auch insoweit ein Vermögensschaden entstanden, als die Leistungen mit geringer qualifiziertem Personal erbracht worden seien.

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die gegen dieses Urteil eingelegte Revision der Angeklagten verworfen.

Die Verurteilung wegen Betrugs ist rechtsfehlerfrei erfolgt. Der Angeklagten stand kein Vergütungsanspruch gegen die Krankenkasse zu. Denn das Unterschreiten der nach dem Vertrag vereinbarten Qualifikation des eingesetzten Pflegepersonals führt nach den insoweit maßgeblichen Grundsätzen des Sozialrechts auch dann zum vollständigen Entfallen des Vergütungsanspruchs des Betreibers eines Pflegedienstes, wenn die Leistungen im Übrigen ordnungsgemäß erbracht wurden. Im vorliegenden Fall kam hinzu, dass die eingesetzten Mitarbeiter des Pflegedienstes der Angeklagten aufgrund ihrer geringeren Qualifikation eine hinreichende Versorgung des Patienten etwa in Notfallsituationen nicht sicherstellen konnten, weshalb die erbrachten Leistungen keine gleichwertige Gegenleistung für die Zahlungen der Krankenkasse darstellten. In Anlehnung an die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Abrechnungsbetrug bei kassen- und privatärztlichen Leistungen ist daher der Kranken- und Pflegekasse ein Betrugsschaden in voller Höhe der an die Angeklagte gezahlten Beträge entstanden. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Beschluss vom 16. Juni 2014 – 4 StR 21/14

LG Hagen – Urteil vom 24. Juni 2013 – 46 KLs 300 Js 1873/10 38/12

Karlsruhe, den 11. September 2014

Quelle: BGH, PM Nr. 128/214 >>> http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2014&Sort=3&nr=68884&pos=5&anz=133 <<<


Bundesgerichtshof lehnt den Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem Ärztebewertungsportal ab

Quelle: BGH, Pressemitteilung Nr. 132/2014 v. 23.09.14 >>> http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2014&Sort=3&nr=68915&pos=1&anz=133 <<<


Aktive Sterbehilfe: Katholische Kirche bleibt beim Nein

Quelle: Pharmazeutische Zeitung v. 25.09.14 >>> http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=54367 <<< (html)


Pille danach
SPD hat Diskussionsbedarf

Erst nicht, jetzt doch: Der Bundestag beschäftigt sich nun wie ursprünglich vorgesehen heute mit der Diskussion um die "Pille danach", wie die "Ärzte Zeitung" heute erfahren hat. Was steckt hinter dem taktischen Manöver?

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/869694/pille-danach-spd-diskussionsbedarf.html <<< (html)


Risiken von Glücksspielen weiter unterschätzt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60234/Risiken-von-Gluecksspielen-weiter-unterschaetzt <<< (html)


Nocebo
Schlechte Nachrichten wirken stärker als gute

Ein missglücktes Patientengespräch kann die Genesung beeinträchtigen. Noceboeffekte beeinflussen körperliche Vorgänge, Psyche und Verhalten von Patienten stärker als Placebo.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 25.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/869621/nocebo-schlechte-nachrichten-wirken-staerker-gute.html <<< (html)


Betrugsverdacht
Staatsanwalt ermittelt gegen Klinikärzte

Drei Ärzte an der Mannheimer Uniklinik stehen im Fokus wegen Untreue- und Betrugsverdachts. Es geht um jeweils sechsstellige Beträge.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 25.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/869629/betrugsverdacht-staatsanwalt-ermittelt-klinikaerzte.html <<< (html)


Arbeitsrichter: Kirchliche Einrichtungen dürfen Kopftuch verbieten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60228/Arbeitsrichter-Kirchliche-Einrichtungen-duerfen-Kopftuch-verbieten <<< (html)


Ethikrat sieht Klärungsbedarf hinsichtlich künstlich erzeugter Keimzellen und Embryonen

Quelle: Deutscher Ethikrat, PM v. 15.09.14 >>> http://www.ethikrat.org/presse/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung-07-2014 <<< (html)


"Umgang mit dem Lebensende – Bewusstseinswandel und ethische Herausforderungen"


Referat auf dem Hospiz- und Palliativtag der Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern am 13.9.2014

v. Hartmut Kreß

Quelle: Hartmut Kreß, Ev. Theologische Fakultät, Universität Bonn >>> http://www.sozialethik.uni-bonn.de/kress/vortraege/kress_lebensende_palliativtag_13.9.14.pdf <<< (pdf.)


IQB_Newsletter.JPG

Der aktuelle IQB - Newsletter v. 24.09.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_24_09_14_Lutz_Barth.htm <<<


Alzheimer
Jede dritte Demenz lässt sich verhindern

Kein Übergewicht, kein Tabak, kein Diabetes - dies reduziert das Alzheimerrisiko beträchtlich. Am wichtigsten ist jedoch mehr Bewegung.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 24.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/869116/alzheimer-jede-dritte-demenz-laesst-verhindern.html <<< (html)


Sterbehilfe bei schweren Leidenszuständen durch Suizidhilfe

Plädoyer für eine Versachlichung der Debatte mittels Beurteilung von Gesetzesvorschlägen durch einen einfachen „Fakten-Check“.

v. Meinolfus W. M. Strätling

Quelle: diesseits.de v. 22.09.14 >>> http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/1411336800/sterbehilfe-bei-schweren-leidenszustaenden-durch-sui <<< (html)


Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland: Experten fordern flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung auch für Menschen mit Demenz

Quelle: DGP v. 23.09.14 >>> http://www.dgpalliativmedizin.de/pressemitteilungen/2014-09-23-11-36-32.html <<< (html)


Künast: Nur kommerzielle Vereine für Suizidbeihilfe verbieten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 23.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60206/Kuenast-Nur-kommerzielle-Vereine-fuer-Suizidbeihilfe-verbieten?s=Sterbehilfe <<< (html)


DEGAM-Kongress
VERAH könnte Hausärzte noch stärker entlasten

Vor allem beim Case-Management chronisch kranker und multimorbider Patienten ist das Leistungspotenzial der VERAH noch nicht ausgeschöpft. Was möglich ist, wurde beim Allgemeinmedizin-Kongress in Hamburg diskutiert.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 23.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/assistenzberufe/article/869532/degam-kongress-verah-koennte-hausaerzte-noch-staerker-entlasten.html <<< (html)


DGP: Schwerkranke Patienten bitten aus „Angst vor dem, was noch kommt“ um Hilfe zum Suizid - Dringend notwendig: Ausbau der Palliativversorgung

Quelle: DGP v. 26.08.14 >>> http://www.dgpalliativmedizin.de/pressemitteilungen/2014-08-26-16-52-07.html <<< (html)


Czaja im Interview
"Kammer kann Pflege stärken"

Jetzt wird es auch in Berlin ernst: Im Oktober startet der Berliner Gesundheitssenator seine Initiative zur Gründung einer Pflegekammer. Springer Medizin sprach mit Mario Czaja (CDU) über seine Beweggründe und die Vorteile einer Verkammerung der Pflegeberufe.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/869176/czaja-interview-kammer-kann-pflege-staerken.html <<< (html)


„Prävention rückt bei Alzheimer in den Fokus“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60175/Praevention-rueckt-bei-Alzheimer-in-den-Fokus <<< (html)


Lebensrechtler für ein Verbot der Sterbehilfe

Quelle: Idea v. 20.09.14 >>> http://www.idea.de/nachrichten/detail/menschenrechte/detail/lebensrechtler-fuer-ein-verbot-der-sterbehilfe-87999.html <<< (html)


Modellprojekt: Versorgung auf die besonderen Bedürfnisse von Demenzkranken abstimmen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60182/Modellprojekt-Versorgung-auf-die-besonderen-Beduerfnisse-von-Demenzkranken-abstimmen <<< (html)


Baden-Württemberg will Palliativversorgung ausbauen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60193/Baden-Wuerttemberg-will-Palliativversorgung-ausbauen <<< (html)


Delmenhorst
Pfleger erneut wegen Mordverdachts angeklagt

Hat er noch weitere Patienten getötet? Ein bereits verurteilter Pfleger muss sich wegen neuer Verdachtsfälle verantworten.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 18.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/869079/delmenhorst-pfleger-erneut-wegen-mordverdachts-angeklagt.html <<< (html)


OLG: Klinik haftet nicht bei Schwangerschaft nach Sterilisation

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60131/OLG-Klinik-haftet-nicht-bei-Schwangerschaft-nach-Sterilisation <<< (html)


Telematik bietet Chancen für Geriatrie und Pflege

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60137/Telematik-bietet-Chancen-fuer-Geriatrie-und-Pflege <<< (html)


Wahrnehmung der Reproduktions­medizin hat sich gewandelt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60133/Wahrnehmung-der-Reproduktionsmedizin-hat-sich-gewandelt <<< (html)


Herta Däubler-Gmelin über Sterbehilfe
Suizid darf nicht zur Normalität werden

v. Herta Däubler-Gmelin

Quelle: Der Tagesspiegel v. 16.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/herta-daeubler-gmelin-ueber-sterbehilfe-suizid-darf-nicht-zur-normalitaet-werden/10663570.html <<< (html)


Interview zur Sterbehilfe
„Das Angebot schafft immer Nachfrage“

Quelle: Stuttgarter Nachrichten v. 15.09.14 >>> http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.interview-zur-sterbehilfe-das-angebot-schafft-immer-nachfrage.45e976d2-ea46-4d5c-8725-cdc773bb175d.html <<< (html)


Prävention
So lassen sich neuerliche Schlaganfälle verhindern

Antihypertensiva, Lipidsenker, Plättchenhemmer - das gehört zum Standardrepertoire, wenn es darum geht, Schlaganfall-Patienten einen neuerlichen Infarkt zu ersparen. Doch jetzt gibt es neue Empfehlungen. Auf der Neurowoche ist ein Sechs-Punkte-Präventionsplan vorgestellt worden.

v. Friederike Klein

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 17.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/schlaganfall/article/868987/praevention-lassen-neuerliche-schlaganfaelle-verhindern.html <<< (html)


Neurologen warnen vor Zwei-Klassen-Medizin

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60115/Neurologen-warnen-vor-Zwei-Klassen-Medizin <<< (html)


Ausgaben für Heil- und Hilfsmittel wieder gestiegen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60107/Ausgaben-fuer-Heil-und-Hilfsmittel-wieder-gestiegen <<< (html)


Barmer-Report
Versorgungslücke bei chronischen Wunden

Menschen mit chronischen Wunden sind meist unzureichend versorgt. Das geht aus dem Heil- und Hilfsmittelreport der Barmer GEK hervor. Auch Disease-Managment-Programme für Diabetiker nutzen kaum.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 16.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/868899/barmer-report-versorgungsluecke-chronischen-wunden.html <<< (html)


Belgischer Sexualstraftäter erhält Recht auf Sterbehilfe

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60110/Belgischer-Sexualstraftaeter-erhaelt-Recht-auf-Sterbehilfe <<< (html)


Sepsis - verkappte Todesursache Nummer eins

Die Gefahr durch Sepsis ist vielen nicht bewusst - sonst würden daran nicht jährlich über 50.000 Menschen in Deutschland sterben. Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September wird daher erneut nach einem Nationalen Aktionsplan gerufen.

Von Peter Leiner

Quelle: Ärzte Zeitung v. 12.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/sepsis/article/868639/leitartikel-sepsis-verkappte-todesursache-nummer-eins.html <<< (html)


Rechtsstreit um Aufnahme auf die Warteliste für ein Herz endet mit vorläufigem Vergleich

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60085/Rechtsstreit-um-Aufnahme-auf-die-Warteliste-fuer-ein-Herz-endet-mit-vorlaeufigem-Vergleich <<< (html)


Mediziner Hanjo Lehmann zur Sterbehilfe
Es geht nicht ums „Ob“, sondern ums „Wie“

v.  Hanjo Lehmann

Quelle: Der Tagesspiegel v. 12.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/mediziner-hanjo-lehmann-zur-sterbehilfe-es-geht-nicht-ums-ob-sondern-ums-wie/10663562.html <<< (html)


Umfrage zeigt
Pflegen laugt aus

Viele Menschen, die Angehörige pflegen, reiben sich auf zwischen Job, Familie und Pflege. Zudem wissen viele kaum etwas über die Hilfsangebote, auf die sie einen Anspruch haben. Das zeigt eine Umfrage unter Pflegenden im Auftrag der TK.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/868596/umfrage-zeigt-pflegen-laugt.html <<< (html)


Kinder- und Jugendärzte fordern Verbot von rituellen Verstümmelungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60079/Kinder-und-Jugendaerzte-fordern-Verbot-von-rituellen-Verstuemmelungen <<< (html)


Schmerzmediziner kritisieren Fehl- und Unterversorgung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60082/Schmerzmediziner-kritisieren-Fehl-und-Unterversorgung <<< (html)


Immer noch aktuell!

Es gibt sie noch: liberale Ethiker mit Sachverstand!

Persönlichkeitsrechte achten!
Regelungen zur assistierten Sterbehilfe sollten die Lage der Betroffenen berücksichtigen

v. Hartmut Kreß
Quelle: Zeitzeichen April 2014; online unter >>>
http://zeitzeichen.net/geschichte-politik-gesellschaft/streit-um-sterbehilfe/ <<< (html)

Anm. v. L. Barth (01.0414):
Instruktiver Beitrag zur Suizidassistenz, der insbesondere die ethischen Überzeugungstäter zum Nachdenken anregen kann. Nicht jeder Ethiker, der sich an der Diskussion über die Möglichkeit der ärztlichen Suizidassistenz beteiligt, zeichnet sich durch das gebotene Maß an Toleranz aus!

Hartmut Kreß hingegen vertritt seit Jahren hierzu mit fundierten Argumenten eine klare Position und es ist zu wünschen, dass seine Stimme im Sterbehilfediskurs insbesondere von den politisch Verantwortlichen, aber eben auch von ranghohen Funktionären in der BÄK gehört wird.

Auch Ethiker, die insbesondere eine wertkonservative Position einnehmen und das christliche Menschenbild für sich favorisieren, müssen die Persönlichkeitsrechte – in diesem Sinne also die Grundrechte schlechthin – achten und sich in erster Linie in Toleranz üben!

Dass dies gelingen kann, zeigen in vorbildlicher Weise die ausgewogenen Beiträge von Hartmut Kreß! Mehr dazu auf der Webseite von Hartmut Kreß unter >>>
http://www.sozialethik.uni-bonn.de/kress <<<.

Prominente Ethiker, die gebetsmühlenartig gegen die ärztliche Assistenz bei einem frei verantwortlichen Suizid eines Schwersterkrankten mehr predigen, denn sich von dem ethischen Grundstandard unseres Grundgesetzes leiten lassen, sind daran zu erinnern, dass das Selbstbestimmungsrecht neben der Würde des Menschen ein Grundrecht von außerordentlich hohem Rang ist. Es ist schon beschämend, wenn Ethiker meinen, ihren persönlichen „Feldzug“ gegen das Selbstbestimmungsrecht und die Autonomie wider besseren Wissens um die zentrale Bedeutung des subjektiven Grundrechte führen und gegenüber den Schwersterkrankten indirekt den Vorwurf erheben zu müssen, sie seien egozentrische Individualisten!

Es geht in der Sterbehilfedebatte nicht (!) um die Verklärung der Autonomie, wie manche Ethiker „glauben“, behaupten zu müssen, sondern schlicht um Grundrechte der einzelnen Bürgerinnen und Bürger, die auch von den schier entfesselten Medizinethikern zu respektieren sin, die um ihrer Mission willen zugleich auch an die Standards des guten wissenschaftlichen Arbeitens zu erinnern sind. Nicht wenige ethische Überzeugungstäter erwecken mit ihren Beiträgen den Eindruck, als verfassen sie diese auf einer einsamen Insel, auf der es keinen Zugang zur wissenschaftlichen Literatur gibt.

Gerade den ethischen Überzeugungstätern sei dringend ein umfassendes Literaturstudium empfohlen, welches dazu beitragen kann, die eigene Position kritisch zu reflektieren.

Letztlich bleibt zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen – anders als so mancher Gegenwartsethiker – vor einer möglichen Abstimmung über ein Sterbehilfegesetz sich intensiver mit den wohlverstandenen Freiheitsrechten insbesondere der Schwersterkrankten und Sterbenden auseinandersetzen und sich daran erinnern, dass ein aufgedrängter Lebensschutz für den frei verantwortlichen Schwersterkrankten nicht zu rechtfertigen ist!

Nahezu unerträglich wird es, wenn ein erlauchter Kreis von ethischen Überzeugungstätern gar die Auffassung vertritt, dass der Schwersterkrankte, der seinem individuellen Leid sich durch einen frei verantwortlichen Suizid zu entziehen gedenkt, gleichsam „Schuld“ auf sich laden würde.

Anderenorts habe ich angekündigt, „Ross und Reiter“ zu benennen und es ist mittlerweile kein Geheimnis, dass eine handverlesene Zahl von Journalisten, Ethikern und Theologen seit Jahren versuchen, mit nahezu unsäglichen Argumenten auf den Sterbehilfediskurs Einfluss zu nehmen.

Folgende Zitate aus einer Publikation mögen verdeutlichen, wie sehr die „Fronten“ zwischen den Diskutanten verhärtet sind und dass der vermeintliche bioethische „Hochdiskurs“ zu hoch wieder auch nicht ist:

• „Wie kommen ausgerechnet Palliativmediziner dazu, sich die Sterbehilfe ins Haus zu holen, indem sie plötzlich anfangen, über Wertkonflikte zu grübeln?“

• „Der Gesetzgeber, der knapp siebzig Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches die Euthanasie wieder einführt, hilft gern dabei mit.“

• „Der neue Faschismus sagt nicht: Ich bin der neue Faschismus. Er sagt: Ich bin die Selbstbestimmung.“

• „Nicht einmal der extremste Fall würde die generelle kulturelle, soziale, naturrechtliche, moralische ethische und religiöse Grenzüberschreitung durch das Instrument Sterbehilfe rechtfertigen …“.

• „Wer den Tod als Hilfsmittel wofür auch immer bemüht und sein eigenes Leben nicht achtet, der wendet sich auch gegen das Leben anderer, die er seelisch beschädigt. Er wendet sich gegen das Leben selbst …“.

• „Sollte sich der Helfer, der unter solchem Missbrauch nicht leidet und kein Schuldgefühl empfindet, nicht in die Obhut eines aufgeräumten Pfarrers oder Psychologen begeben, wenn schon der Staatsanwalt sich nicht zuständig fühlt?“

• „Es war ein langer, immerhin mehrhundertjähriger Prozess, in welchem der sündhafte Selbstmord allmählich zum erlaubten Freitod umgewertet wurde. Das wachsende Verständnis, das ihm mittlerweile entgegengebracht wird, ist seinerseits verständlich, und dennoch bleibt der Selbstmord bei näherem Hinsehen ein Vergehen, nämlich eine brüskierende, verletzende und traumatisierende Aufkündigung menschlicher Solidarität, eine absolute Verweigerung und unheilbare Verletzung. Wer unter dem Verlust leidend zurückbleibt, ist ebenfalls nicht allein und mag wieder andere mit seiner Schwermut anstecken. Bei allem Verständnis für die äußerste Hilflosigkeit des Selbstmörders bleibt der Selbstmord ein asoziales Gift.“

• „Dass einer sich töten kann, wenn er will (und dass er sich dabei helfen lassen kann), ist eine Tatsache, aber kein schützenwertes Rechtsgut. Die Freiheit, die der Selbstmörder nutzt, ist zugleich auch die Freiheit des Amokläufers. Es ist keine andere Freiheit als die, mit der eine jede Gewalttat begangen werden kann, die unbedingt begangen werden soll.“

• „Das Leid ist kein Fehler der Schöpfung. Wir wissen doch, dass es nicht nur lästigerweise zum Leben dazugehört wie der Floh, den man knackt, damit er einen nicht mehr beißen kann. Das Leid muss zum Leben dazugehören, weil es anders keine Freude gäbe.“

• „Die menschenwürdige Antwort auf Schmerz und Qual, auf Unvermögen und Scheitern, auf Abwege und Verirrungen ist nicht der Tod, sondern Glaube, Liebe, Hoffnung bis zuletzt und darüber hinaus.“

Es fällt schwer, hier angemessene Worte zu finden, um die aus einem Beitrag von Andreas Krause Landt „Wir sollen sterben wollen. Warum die Mitwirkung am Suizid verboten werden muss“ (2013) ohne Seitenangabe zitierten Passagen kommentieren zu können, würde ich mich doch der begründete Gefahr aussetzen, ggf. „unflätig“ zu werden und kritisch nachzufragen, wer sich im Rahmen der Sterbehilfedebatte im Zweifel in die Obhut eines „aufgeräumten Pfarrers oder Psychologen“, besser noch in ein verfassungsrechtliches und ethisches Grundlagenseminar begeben sollte, um den Wahnwitz der eigenen Thesen erkennen zu können.

Ohne Seitenangabe deshalb, weil ich die Hoffnung hege, dass die interessierte Leserschaft sich dazu entschließen möge, das „Werk“ in seiner Gesamtheit zu lesen, um so sich selbst ein Bild über den „bioethischen Hochdiskurs“ über das frei verantwortliche und selbstbestimmte Sterben eines Schwersterkrankten machen zu können.

Die Zitate sind „nur“ ein kleiner Ausschnitt von dem, was uns der Autor im aufgeklärten 21. Jahrhundert an kruden Thesen und „Wertungen“ zumutet, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen.

Mit Verlaub: Solche „Sendboten“ einer grundrechtsfeindlichen „Kultur“ mögen zwar für sich und ihre Irrlehre das Irrationalitätsprivileg beanspruchen können, indes schützt dieses „Privileg“ sie nicht vor herber Kritik, die noch zu gegebener Zeit an anderer Stelle zu leisten sein wird.

Weniger spitzbübisch als vielmehr sarkastisch gemeint, möchte ich daher die Anmerkung mit einer Empfehlung schließen und die ethischen Überzeugungstäter dazu aufgerufen, ggf. sich als Gasthörer in einem der Seminare des Sozialethikers und Theologen Hartmut Kreß anzumelden, um so erfahren zu können, was an ihren Thesen letztlich so unsäglich ist!


Montgomery gegen organisierte Selbsttötung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60059/Montgomery-gegen-organisierte-Selbsttoetung <<< (html)


Alzheimer: Studie sieht Zusammenhang mit Einnahme der von Benzodiazepinen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 10.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60046/Alzheimer-Studie-sieht-Zusammenhang-mit-Einnahme-der-von-Benzodiazepinen <<< (html)


Psychiater fordern bessere Suizid-Prävention

Quelle: Ärzteblatt.de v. 10.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60044/Psychiater-fordern-bessere-Suizid-Praevention <<< (html)


Schweiz will Präimplantationsdiagnostik in großem Umfang zulassen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60037/Schweiz-will-Praeimplantationsdiagnostik-in-grossem-Umfang-zulassen <<< (html)


Bettenabbau
Pädiater kämpfen um Kinderstationen

Die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist in vielen Regionen nicht mehr sichergestellt, warnen Pädiater auf dem DGKJ-Kongress.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 11.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/article/868594/bettenabbau-paediater-kaempfen-kinderstationen.html <<< (html)


Knie-Op
Bei altersbedingten Meniskusschäden kein Nutzen

Das arthroskopische Débridement bei altersbedingten Meniskusschäden scheint in den meisten Fällen nicht mehr zu bringen als eine konservative Therapie. Das ist das Ergebnis einer Metaanalyse mit über 800 Patienten.

Von Elke Oberhofer

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 11.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/868579/knie-op-altersbedingten-meniskusschaeden-kein-nutzen.html <<< (html)


Frank Ulrich Montgomery über Sterbehilfe
Ärztlich assistierter Suizid engt das Leben ein

v. Frank Ulrich Montgomery

Es ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt: Soll Sterbehilfe erlaubt werden oder nicht? Beim Tagesspiegel schreiben Ärzte und Politiker, was sie ganz persönlich darüber denken. Teil drei.

Quelle: Der Tagesspiegel v. 10.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/frank-ulrich-montgomery-ueber-sterbehilfe-aerztlich-assistierter-suizid-engt-das-leben-ein/10663564.html <<< (html)


Hintze für Sterbehilfe in aussichtsloser Lage

Quelle: Pharmazeutische Zeitung online >>> http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=54063 <<< (html)


Sterbehilfe Bitte keinen Heldentod

Bei der Sterbehilfe dürfen Patient und Arzt nicht alleine gelassen werden. Wenn der Bundestag über den ärztlich assistierten Suizid debattiert, ist das für Deutschland Neuland. Klare Regeln müssen schützen und Missbrauch verhindern.

Gastbeitrag von Armin Nassehi

Quelle: Süddeutsche.de v. 10.09.14 >>> http://www.sueddeutsche.de/panorama/sterbehilfe-bitte-keinen-heldentod-1.2121726 <<< (html)


Wolfgang Bosbach über Sterbehilfe
Patienten müssen mehr selbstbestimmen können

Von Wolfgang Bosbach

Quelle: Der Tagesspiegel v. 09.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/wolfgang-bosbach-ueber-sterbehilfe-patienten-muessen-mehr-selbstbestimmen-koennen/10663568.html <<< (html)


Montgomery: „Hilfe zum Leben leisten“

Quelle: BÄK v. 08.09.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.11855.12299.12306 <<< (html)


Brustkrebs im Alter
Überlebenschancen unabhängig von Operation

Brustkrebspatientinnen ab einem Alter von 75 Jahren werden offenbar nicht mehr so häufig operiert wie es noch vor 15 Jahren der Fall war. An den Überlebenschancen hat dieses Vorgehen nichts geändert, wie eine niederländische Daten zeigen.

Von Robert Bublak

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 09.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/mamma-karzinom/article/868442/brustkrebs-alter-ueberlebenschancen-unabhaengig-operation.html <<< (html)


Sozialverband VdK: Pflegebedürftige genauso schützen wie Kinder

Quelle: Ärzteblatt.de v. 08.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60013/Sozialverband-VdK-Pflegebeduerftige-genauso-schuetzen-wie-Kinder <<< (html)


"Suizid gegen Geld ist Tötung"

Der Bayreuther Psychiater Manfred Wolfersdorf äußert sich zum Thema Sterbehilfe. Er sieht Defizite in der Prävention.

Quelle: Frankenpost v. 08.09.14 >>> http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Suizid-gegen-Geld-ist-Toetung;art2388,3573052 <<< (html)


Nephrologen warnen
Immer mehr kaputte Nieren

2,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine mittelgradige oder noch schwerere Niereninsuffizienz - und die Tendenz ist steigend. Die Imageprobleme der Transplantationsmedizin sind daher fatal.

Von Philipp Grätzel von Grätz

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 08.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/niereninsuffizienz/article/868426/nephrologen-warnen-immer-kaputte-nieren.html <<< (html)


"Wir kümmern uns"

Von Jan Weber

Wieder einmal maßt sich ein Kirchenfürst an, darüber zu bestimmen, was richtig und was falsch sei. Kardinal Reinhard Marx spricht sich nicht nur gegen die Sterbehilfe aus. Er fordert, alle Sterbenden der Kirche zu überlassen.

Quelle: hpd v. 08.09.14 >>> https://hpd.de/artikel/10000 <<< (html)


So soll die medizinische Versorgung in Berlin besser werden

Günther Jonitz ist Präsident der Berliner Ärztekämmer. Mit der Morgenpost sprach er über Sterbehilfe, Regen in Rettungsstellen und Wege aus der Organspende-Krise.

Von Laura Réthy und Brigitte Schmiemann

Quelle: Berliner Morgenpost v. 07.09.14 >>> http://www.morgenpost.de/berlin/article131987766/So-soll-die-medizinische-Versorgung-in-Berlin-besser-werden.html <<< (html)


Renate Künast zur Sterbehilfe
Gemeinnützige Sterbehilfevereine sollten in Deutschland erlaubt sein

v. Renate Künast

Quelle: Der Tagesspiegel v. 06.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/renate-kuenast-zur-sterbehilfe-gemeinnuetzige-sterbehilfevereine-sollten-in-deutschland-erlaubt-sein/10663560.html <<< (html)


Interview zur Sterbehilfe „Den Tod aus den Gelben Seiten verbieten“

Von Mira Gajevic

Quelle: Frankfurter Rundschau v. 04.09.14 >>> http://www.fr-online.de/politik/interview-zur-sterbehilfe--den-tod-aus-den-gelben-seiten-verbieten-,1472596,28317368.html <<< (html)


Kardinal Marx gegen Sterbehilfe „Wir kümmern uns, dass Menschen nicht alleine  sterben“

Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, äußert im Gespräch mit der F.A.Z. die Sorge, eine Legalisierung der Sterbehilfe werde zur Organisation von „menschenwürdigem Töten“ führen.

Quelle: FAZ v. 04.09.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kardinal-marx-gegen-sterbehilfe-wir-kuemmern-uns-dass-menschen-nicht-alleine-sterben-13135246.html <<< (html)


Säuglingsernährung beeinflusst Entwicklung des Immunsystems

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60005/Saeuglingsernaehrung-beeinflusst-Entwicklung-des-Immunsystems <<< (html)


SPD lehnt gewerbliche Sterbehilfe ab

Quelle: Ärzteblatt.de v. 04.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59983/SPD-lehnt-gewerbliche-Sterbehilfe-ab <<< (html)


Ehemaliger Verfassungsrichter gegen Liberalisierung des Sterbehilfe-Verbots

Quelle: Ärzteblatt.de v. 03.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59972/Ehemaliger-Verfassungsrichter-gegen-Liberalisierung-des-Sterbehilfe-Verbots <<< (html)


Rechten und Pflichten
Die Spielregeln fürs neue Ausbildungsjahr

Das neue Ausbildungsjahr in den Arztpraxen hat gerade begonnen. Für Praxischefs ist es wichtig, die Rechte und Pflichten der Azubis zu kennen.

Von Wolfgang Büser

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/personalfuehurng/article/868117/rechten-pflichten-spielregeln-fuers-neue-ausbildungsjahr.html <<< (html)


Schleswig-Holstein bringt Pflegekammergesetz auf den Weg

Quelle: station24.de v. 03.09.14 >>> https://www.station24.de/news/-/content/detail/7185491 <<< (html)


MDK-Prüfungen: Neue Vereinbarung soll Konflikte reduzieren

Quelle: Ärzteblatt.de v. 02.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59953/MDK-Pruefungen-Neue-Vereinbarung-soll-Konflikte-reduzieren <<< (html)


Prignitzer Mediziner kritisiert Gesetzesentwurf zur Sterbehilfe Keine Hilfe zum Selbstmord

Wissenschaftler haben einen Gesetzesvorschlag zur Sterbehilfe erarbeitet. Palliativmediziner Hartmut Parthe, der in Groß Pankow (Prignitz) eine eigene Praxis hat und seit 2013 ärztlicher Leiter des Palliativnetzes Brandenburg Nordwest ist, kritisiert diesen Vorschlag. Im MAZ-Interview spricht er über Todeswünsche von Patienten und aktive Sterbehilfe im Ausland.

Quelle: Märkische Allgemeine v. 02.09.14 >>> http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Keine-Hilfe-zum-Selbstmord <<< (html)


Lebenszeit
Männer verrauchen neun Jahre

Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet und sich auch sonst gesund ernährt, lebt bis zu 17 Jahre länger. Berechnungen des DKFZ zeigen außerdem: Durch das Rauchen geht die meiste Lebenszeit flöten.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 02.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/suchtkrankheiten/article/866540/lebenszeit-maenner-verrauchen-neun-jahre.html <<< (html)


Udo Di Fabio
„Rauchen ist ein Gerechtigkeitsproblem“

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger v. 02.09.14 >>> http://www.ksta.de/kultur/udo-di-fabio--rauchen-ist-ein-gerechtigkeitsproblem-,15189520,28293772.html <<< (html)


Sterbehilfe: „Schmerzfreiheit ist immer möglich“

v. Klinkhammer, Gisela,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(35-36): A-1446 / B-1250 / C-1190; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/161457 <<< (html)


Freiwillig in den Tod
Kein Ausweg auf dem letzten Weg

v. Jost Müller-Neuhof

Quelle: Tagesspiegel v. 01.09.14 >>> http://www.tagesspiegel.de/meinung/freiwillig-in-den-tod-kein-ausweg-auf-dem-letzten-weg/10632196.html <<< (html)


Pflegereport
Sicherheit von Demenzpatienten in Gefahr

Die Sicherheit von Klinikpatienten, die an Demenz leiden, lässt zunehmend zu wünschen übrig. Tausende von Patienten verletzten sich Woche für Woche auf den Stationen selbst, weil es an Aufsicht fehlt. Zu diesem Ergebnis kommt das Pflegethermometer 2014 des Deutschen Instituts für angewandte Pflegewissenschaften.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung v. 01.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/867948/pflegereport-sicherheit-demenzpatienten-gefahr.html <<< (html)


Gröhe will Palliativ- und Hospizversorgung verbessern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 01.09.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59942/Groehe-will-Palliativ-und-Hospizversorgung-verbessern <<< (html)


Tinnitus
Angst macht es nicht besser

Bei chronischem Tinnitus kann es zu psychischen Überlagerungen kommen, die das Leid der Betroffenen noch verstärken. Psychosomatisch geschulte HNO-Ärzte setzen deswegen auf Sachlichkeit im Umgang mit dem Pfeifen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 01.09.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/hno-krankheiten/article/867576/tinnitus-angst-macht-nicht-besser.html <<< (html)


Ethiker will Recht auf aktive Sterbehilfe

Freiwillige aktive Sterbehilfe in der Medizin muss nach Meinung des Ethikers Michael Quante entkriminalisiert werden. In der Diskussion um eine Gesetzesreform rät der Professor für Praktische Philosophie der Uni Münster daneben zum Ausbau von Hospizen und der Palliativmedizin.

Quelle: Die Glocke v. 31.08.15 >>> http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/regionales/Ethiker-will-Recht-auf-aktive-Sterbehilfe-92c42600-d96f-49c0-a60c-69b06293f8e1-ds <<< (html)


Chemische Gewalt in Kliniken an der Tagesordnung

Quelle: Die Welt v. 29.08.14 >>> http://www.welt.de/gesundheit/article131731797/Chemische-Gewalt-in-Kliniken-an-der-Tagesordnung.html <<< (html)


Begleiteter Suizid: Ethiker wollen Ärzten Sterbehilfe erlauben

Von Heike Le Ker

Quelle: SPIEGEL online v. 26.08.14 >>> http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sterbehilfe-ethiker-fordern-recht-auf-beihilfe-zum-suizid-durch-aerzte-a-987941.html <<< (html)


Über den Umgang mit dem Sterben neu nachdenken

Medizinisch assistierter Suizid – wie tragfähig ist die Position der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)? Der Theologe und Sozialethiker Hartmut Kreß glaubt, die EKD möchte von früheren Positionen abrücken – scheue sich aber bislang, dies in alle Konsequenzen hin zu durchdenken.

Quelle: diesseits.de v. 29.08.14 >>> http://www.diesseits.de/aktuelle-ausgabe/1409263200/ueber-den-umgang-dem-sterben-neu-nachdenken <<< (html)


Geriatrie: Weiter Bedarf an geriatrischem Nachwuchs

v. Pippel, Kristina; Ernst, Friedemann; Lübke, Norbert,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1412 / B-1216 / C-1159; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/161348/Geriatrie-Weiter-Bedarf-an-geriatrischem-Nachwuchs <<< (html)


Akutpatienten
Hypokaliämie - ein schlechter Bote

Jeder sechste Patient, der akut stationär aufgenommen wird, leidet an einer Hypokaliämie. Der Elektrolytmangel ist ein Indikator für ein erhöhtes Sterberisiko, wie jetzt eine dänische Studie ergeben hat.

Von Beate Schumacher

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/867752/akutpatienten-hypokaliaemie-schlechter-bote.html <<< (html)


Sterbehilfe: Ärzte als 'Tötungshelfer'

Quelle: kath.net v. 28.08.14 >>> http://www.kath.net/news/47326 <<< (html)


Psychosomatische Medizin
Vertrauensperson Hausarzt

Viele Menschen in Deutschland haben psychosomatische Störungen. Erkannt werden diese aber oft zu spät. Experten sind überzeugt: Den Schlüssel zu Verbesserungen in der Versorgung tragen die Hausärzte.

Von Marco Hübner

Quelle: Ärzte Zeitung 29.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/867584/psychosomatische-medizin-vertrauensperson-hausarzt.html <<< (html)


Koloskopie: Darmkrebstod bleibt nach Polypektomie möglich

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59912/Koloskopie-Darmkrebstod-bleibt-nach-Polypektomie-moeglich <<< (html)


Warum Schlafmangel zum Morbus Alzheimer führen kann

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59907/Warum-Schlafmangel-zum-Morbus-Alzheimer-fuehren-kann <<< (html)


Sterbehilfe
Palliativmediziner warnen

Palliativärzte fordern dringend einen flächendeckenden Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 27.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/867680/sterbehilfe-palliativmediziner-warnen.html <<< (html)


Wie Arbeitsbedingungen die Patientengespräche beeinflussen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 27.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59898/Wie-Arbeitsbedingungen-die-Patientengespraeche-beeinflussen <<< (html)


Gesetzesvorschlag Wird ärztliche Sterbehilfe eine Dienstleistung?

Der Gesetzesvorschlag zur Sterbehilfe sieht die Zuständigkeit bei der Ärzteschaft, nicht den Sterbehilfevereinen. Dadurch verkommt der assistierte Suizid zu einer Handlung auf Vertragsbasis. Eine Analyse.

v. O. Tolmein

Quelle: FAZ v. 27.08.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wird-aerztliche-sterbehilfe-eine-dienstleistung-13118489.html <<< (html)


Wissenschaftler wollen Sterbehilfe nach US-Regeln

Mediziner und Juristen wollen Ärzten nach dem Vorbild amerikanischer Bundesstaaten die Suizid-Assistenz bei Schwerstkranken erlauben – unter strengen Bedingungen. SPD-Politiker stimmen zu.

v. M. Kamann

Quelle: Die WELT v. 27.08.14 >>> http://www.welt.de/politik/deutschland/article131599442/Wissenschaftler-wollen-Sterbehilfe-nach-US-Regeln.html <<< (html)


Gesetzentwurf zur Regelung des assistierten Suizids vorgelegt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 26.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59877/Gesetzentwurf-zur-Regelung-des-assistierten-Suizids-vorgelegt <<< (html)


Geistiger Abbau
Früher Hoher Blutdruck geht später aufs Hirn

Ein hoher Blutdruck im mittleren Lebensalter beschleunigt offenbar den geistigen Abbau geringfügig. Blutdrucksenker können diesen Abbau etwas bremsen, geht aus Daten einer 20-Jahres-Studie hervor.

Von Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 26.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/bluthochdruck/article/867546/geistiger-abbau-frueher-hoher-blutdruck-geht-spaeter-aufs-hirn.html <<< (html)


Ärztlich assistierter Suizid
Statement Prof. Dr. Montgomery zu heute vorgestelltem Gesetzesvorschlag

Quelle: BÄK, Mitteilung v. 26.08.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.75.77.12291 <<< (html)


Hirntrauma
Gerinnungshemmer früh wieder ansetzen!

Erleiden ältere Patienten unter Antikoagulanzien ein Hirntrauma, sollte die Therapie nach der Klinikentlassung möglichst bald wieder aufgenommen werden: Der Nutzen ist dann weiterhin deutlich größer als der mögliche Schaden.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 26.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/866470/hirntrauma-gerinnungshemmer-frueh-ansetzen.html <<< (html)


Manipulationsverdacht bei Organvergabe: Ethikrat-Mitglied fordert differenzierte Sichtweise

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59859/Manipulationsverdacht-bei-Organvergabe-Ethikrat-Mitglied-fordert-differenzierte-Sichtweise <<< (html)


Thüringen
Senioren wollen nicht ins Heim

Thüringen soll seniorenfreundlicher werden, das hat sich die Landesregierung auf die Fahnen geschrieben. Der Seniorenbericht zeigt Ansatzpunkte.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/867209/thueringen-senioren-wollen-nicht-heim.html <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte: Ärzte für das Leben e.V. gegen jede Form der Suizidbeihilfe

Quelle: Pressrealtion.de, PM der Ärzte für das Leben v. 21.08.14 >>> http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=573272 <<< (html)


Berlin
Hat das Herzzentrum bei Organspenden betrogen?

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 22.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/867237/berlin-herzzentrum-organspenden-betrogen.html <<< (html)


Schweiz: Fälle von assistiertem Suizid haben sich in drei Jahren verdoppelt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59824/Schweiz-Faelle-von-assistiertem-Suizid-haben-sich-in-drei-Jahren-verdoppelt <<< (html)


Umfrage
Schlecht für den Pflegefall gerüstet

Nicht einmal ein Drittel der Deutschen hat eine Patientenverfügung unterschrieben. Für den Fall, dass sie plötzlich etwa aufgrund einer Erkrankung nicht mehr selbst entscheiden können, sind sie also schlecht vorbereitet.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/article/867192/umfrage-schlecht-pflegefall-geruestet.html <<< (html)


Normung medizinischer Leistungen: „Eine der größten Bedrohungen des Kammersystems“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59844/Normung-medizinischer-Leistungen-Eine-der-groessten-Bedrohungen-des-Kammersystems <<< (html)


"Ich habe einen kleinen Schlüssel bei mir"

ESSAY: Ein Plädoyer, die Freiheit zum Tode zu respektieren.

Quelle: Badische Zeitung v. 19.08.14 >>> http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/ich-habe-einen-kleinen-schluessel-bei-mir--88948561.html <<< (html)


Pflege
Arbeitgeber gegen Mindestlöhne

Die Arbeitgeber in der Pflege loben sich selbst für die attraktiven Arbeitsplätze, die sie geschaffen haben. Gesetzliche Mindestlöhne lehnen sie ab.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 19.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/867060/pflege-arbeitgeber-mindestloehne.html <<< (html)


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Der aktuelle IQB - Newsletter v. 18.08.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_18_08_14_Lutz_Barth.htm <<<


Psychotherapie
Den Behandlungs-Turbo gibt es nicht

Die Psychotherapeuten weisen in der Diskussion über Wartezeiten darauf hin, dass Behandlungsleistungen nicht beschleunigt werden können. Gesucht sind andere Stellgrößen: Etwa die Entschlackung des Antragsverfahrens.

Von Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung v. 18.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/article/866627/psychotherapie-behandlungs-turbo-gibt-nicht.html <<< (html)


Transplantation
Alternative Kunstherz

Künstliche Herzpumpen könnten immer mehr zur Alternative für echte Herztransplantationen werden. Die rückläufige Zahl bei den Organspenden ist nur ein Grund dafür.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 15.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/866612/transplantation-alternative-kunstherz.html <<< (html)


Kinderernährung
Veganer Babybrei: Knackpunkt Vitamin B 12

Viele Eltern, die vegetarisch oder vegan leben, wollen auch ihr neugeborenes Kind so ernähren. Was können Ärzte ihnen raten? Die Stiftung Kindergesundheit gibt Tipps. Wichtig ist vor allem die Supplementation von Vitamin B 12.

Quelle: Ärzte Zeitung App v. 18.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/866603/kinderernaehrung-veganer-babybrei-knackpunkt-vitamin-b-12.html <<< (html)


Deutsche Aids-Hilfe fordert Abschaffung von HIV-Zwangstests in Bayern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59766/Deutsche-Aids-Hilfe-fordert-Abschaffung-von-HIV-Zwangstests-in-Bayern <<< (html)


Plädoyer für eine ärztliche Sterbehilfe

Stellungnahme zu den Positionen
von Peter Hintze, Carola Reimann und Frank Montgomery

Die Arbeitsgemeinschaft Ärztliche Sterbehilfe (AÄS) begrüßt die jüngsten Äußerungen zur Sterbehilfe von Politikern wie Peter Hintze und Carola Reimann. Auch wir sind überzeugt, dass man der Not sterbewilliger Menschen nur dann gerecht wird, wenn uns Ärzten erlaubt wird, in begründeten Fällen lebensbeendende Mittel zu verschreiben.

Und wir entschuldigen uns für die polemische Flapsigkeit, mit der sich Bundesärztekammerpräsident Montgomery dazu äußert.

Montgomery wehrt sich gegen eine fiktive "Forderung, Ärzte sollen beim Suizid helfen". Das ist unredlich: Niemand verlangt, dass Ärzte beim Suizid helfen "sollen" oder gar "müssen". Sondern es geht allein darum, dass Ärzte, die dazu bereit sind, dies tun dürfen.

Unredlich ist auch der Hinweis auf "die überwältigende Mehrheit des Ärztetages 2011 in Kiel, der damals entschieden hat, ein Verbot des ärztlich assistierten Suizids in die Musterberufsordnung aufzunehmen". Er verschweigt das Ergebnis einer 2009 von der Bundesärztekammer durchgeführten (und lange unter Verschluss gehaltenen) Umfrage, derzufolge es sich schon damals über ein Drittel der befragten Ärzte vorstellen konnte, Patienten beim Suizid zu helfen. Heute, nach Jahren intensiver gesellschaftlicher Diskussion, dürften es noch wesentlich mehr sein.

Montgomery aber erklärt: "Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben". Das Ausmaß an philosophischer Inkompetenz, das sich hier zeigt, ist beschämend. Muss man den Funktionär Montgomery wirklich daran erinnern, dass Tod und Sterben keine abseitigen Ereignisse sind, sondern von Geburt an integraler Teil des Lebens? Und dass nur der ein wahrer "Profi für das Leben" sein kann, der nicht nur den Tod versteht, sondern auch die Bereitschaft zu sterben und am Ende den Willen dazu?

Flapsig ist schließlich auch Montgomerys Satz: "Der schnelle Exit erscheint als der einfache, bequeme Weg, aber er ist kein würdiges Sterben." So redet ein menschlich unreifer Funktionär, der seinen Patienten das Recht abspricht, über Würde am Ende des Lebens selber zu entscheiden.

Angesichts seiner Voreingenommenheit sprechen wir Herrn Montgomery das Recht ab, in der Frage der Sterbehilfe für Deutschlands Ärzteschaft zu sprechen. Stattdessen fordern wir, in dieser ethisch entscheidenden Frage eine Urabstimmung unter allen deutschen Ärzten durchzuführen. Wenn die Bundesärztekammer sich nicht als Vormund, sondern als echte Repräsentantin der Ärzteschaft sieht, sollte sie dazu bereit sein.

gez. Dr. med. Hanjo Lehmann

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Ärztliche Sterbehilfe (AÄS)
c/o Büro Dr. med. Hanjo Lehmann, Pressemitteilung v. 13.08.14


Zur Debatte um Sterbehilfe
Ethik des Helfens ist nicht die Spritze

Quelle: FOCUS online v. 15.08.14 >>> http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/zur-debatte-um-sterbehilfe-ethik-des-heilens-ist-nicht-die-spritze_id_4063404.html <<< (html)

Merkel für sehr restriktive Regelung bei Sterbehilfe

Quelle: Ärzteblatt.de v. 14.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59743/Merkel-fuer-sehr-restriktive-Regelung-bei-Sterbehilfe?s=Montgomery <<< (html)


Zuhause gesucht
Als Ex-Junkie ins Altersheim

Drogenkarriere und Alt werden - lange Zeit unvorstellbar. Doch durch eine bessere Substitutionsversorgung erreichen viele Ex-Junkies das Rentenalter. Ein Projekt in Unna baut nun ein Altersheim für sie.

Von Anja Krüger

Quelle: Ärzte Zeitung v. 15.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/865479/zuhause-gesucht-ex-junkie-altersheim.html <<< (html)


Widmann-Mauz: Bei Suizidbeihilfe keine falschen Signale setzen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 13.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59725/Widmann-Mauz-Bei-Suizidbeihilfe-keine-falschen-Signale-setzen <<< (html)


Übergewicht und Adipositas erhöhen Risiko auf zehn Krebsarten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59759/Uebergewicht-und-Adipositas-erhoehen-Risiko-auf-zehn-Krebsarten <<< (html)


Grippe: Hochdosierter Impfstoff bei älteren Menschen effektiver

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59755/Grippe-Hochdosierter-Impfstoff-bei-aelteren-Menschen-effektiver <<< (html)


Immer mehr Kinder brauchen Sprachtherapie

Quelle: Ärzteblatt.de v. 15.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59767/Immer-mehr-Kinder-brauchen-Sprachtherapie <<< (html)


Montgomery: Wir sind nicht Techniker des Todes, sondern Helfer zum Leben

Quelle: BÄK v. 11.08.14 >>> http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.11855.12266.12270 <<< (html)


Demenzkranke
Häusliche Pflege ist günstiger

Die Versorgung von Demenzkranken kostet - rein ökonomisch betrachtet - zu Hause weniger als im Pflegeheim. Das zeigt eine internationale Studie. Nur schwer zu berücksichtigen sind aber finanzielle Einbußen, emotionale Belastung und Pflegequalität, betont ein Experte.

Von Ilse Schlingensiepen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 13.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/866504/demenzkranke-haeusliche-pflege-guenstiger.html <<< (html)


Sterbehilfe
"Wir brauchen ein Gesetz"

v. Mira Gajevic

Quelle: Frankfurter Rundschau v. 11.08.14 >>> http://www.fr-online.de/politik/sterbehilfe--wir-brauchen-ein-gesetz-,1472596,28095136.html <<< (html)


„Fraktionszwang aufheben“
Justizminister will breite Debatte über Sterbehilfe

Quelle: Neue OZ v. 12.08.14 >>> http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/497812/justizminister-will-breite-debatte-uber-sterbehilfe <<< (html)


Die geplante Regelung zur Hilfe beim Suizid wird eine Herausforderung

Ein Gesetz über das richtige Sterben

Darf der Staat vorschreiben, wie Kranke sterben - natürlich nach einem langen Leidensweg oder durch eine erlösende Pille? Manche Politiker sagen: Ja. Ein Gesetz ist aber kompliziert. Der Bundestag steht vor einer schwierigen Gewissensfrage.

Quelle: Domradio.de v. 10.08.14 >>> http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2014-08-10/die-geplante-regelung-zur-hilfe-beim-suizid-wird-eine <<< (html)


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Montgomery
Keine Tötung auf Verlangen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/866441/montgomery-keine-toetung-verlangen.html?sh=1&h=1131455846 <<< (html)


Zigaretten ade
Nur jeder Dritte hört nach Krebsdiagnose mit Rauchen auf

Es gibt viele gute Gründe, das Rauchen aufzugeben - erst recht, wenn Krebs diagnostiziert worden ist. Noch nur wenige Krebskranke hören wirklich mit dem Tabakkonsum auf, zeigt eine US-Studie.

Von Beate Schumacher

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/866378/zigaretten-ade-nur-jeder-dritte-hoert-nach-krebsdiagnose-rauchen.html (html)


Psychisch krank im Job
Altes Eisen mit 49 Jahren

Von der Rente mit 67 sind viele Menschen, die psychisch im Job erkranken, Lichtjahre entfernt. Gewerkschaften erhöhen den Druck auf die Regierung, beim Arbeitsschutz nachzubessern.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 08.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/866366/psychisch-krank-job-altes-eisen-49-jahren.html <<< (html)


Krankenhaus
Delegation bei der Pflege kann klappen

Bei der Pflege von Patienten im Krankenhaus kann es von Vorteil sein, wenn Ärzte Aufgaben an Pflegekräfte abtreten. Das geht aus dem Abschlussbericht über das rheinland-pfälzische Modellprojekt "Pflege im Krankenhaus" hervor.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/866417/krankenhaus-delegation-pflege-kann-klappen.html?sh=2&h=1131455846 <<< (html)


Körperschmuck
Die rechtliche Grauzone rund ums Tattoo weglasern

Anfangs cool, nach Jahren oft ungeliebt: Immer mehr Menschen lassen sich Tattoos entfernen. Doch nicht jeder sollte mit dem Laser hantieren, sagen Ärzte - und fordern, diese rechtliche Grauzone zu beseitigen.

Von Anika von Greve-Dierfeld

Quelle: Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.08.14 >>>  http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/865037/koerperschmuck-rechtliche-grauzone-rund-ums-tattoo-weglasern.html <<< (html)


Reproduktionsmedizin
Mehr Freiheit bei künstlicher Befruchtung

Die bayerische Justiz stellt die Weichen für die Befruchtung von mehr als drei Eizellen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 06.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/866229/reproduktionsmedizin-freiheit-kuenstlicher-befruchtung.html?sh=3&h=-1398852301 <<< (html)


Sterbehilfe: Hintze für liberalen Kurs

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59633/Sterbehilfe-Hintze-fuer-liberalen-Kurs <<< (html)


Hebammen
Haftpflichtprämien-Streit beigelegt

Die Auseinandersetzung um einen Ausgleich für steigende Haftpflichtprämien ist beendet: Die Hebammen nehmen das Angebot der Krankenkassen an - und verzichten auf das angekündigte Schiedsverfahren.

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 05.08.14 >>> ml)http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/866205/hebammen-haftpflichtpraemien-streit-beigelegt.html <<< (html)


Hüppe: Leihmutterschaft ist Menschenhandel

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.08.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59626/Hueppe-Leihmutterschaft-ist-Menschenhandel <<< (html)


Sterbehilfe-Debatte
Viele Positionen zum Sterben

Gesetzesentwürfe zur Neuregelung der Sterbehilfe gibt es noch längst nicht. Doch die Positionen im Bundestag werden immer trennschärfer.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 05.08.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/866185/sterbehilfe-debatte-viele-positionen-sterben.html?sh=24&h=-1398852301 <<< (html)


Präventive Hausbesuche sollen Pflegebedürftigkeit vorbeugen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59560/Praeventive-Hausbesuche-sollen-Pflegebeduerftigkeit-vorbeugen <<< (html)


Viele Deutsche haben ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59557/Viele-Deutsche-haben-ein-sehr-gutes-Vertrauensverhaeltnis-zu-ihrem-Arzt <<< (html)


Hautkrebs
Boom bei stationären Eingriffen

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 29.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/hautkrebs/article/865966/hautkrebs-boom-stationaeren-eingriffen.html <<< (html)


Ophthalmologen
Augenerkrankungen sind teuer für die Gesellschaft

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/augenkrankheiten/article/865948/ophthalmologen-augenerkrankungen-teuer-gesellschaft.html <<< (html)


Anästhesie: Hirnregion steuert Erwachen aus der Narkose

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59553/Anaesthesie-Hirnregion-steuert-Erwachen-aus-der-Narkose <<< (html)


Psychotherapeuten
Zu wenig Einsatz für Kassenpatienten?

Sind Psychotherapeuten Abzocker, die Patienten absichtlich warten lassen? Medienberichte legen dies nahe. Die Therapeuten wehren sich. Und auch die Fakten sprechen für sie.

v. Anno Fricke

Quelle: Ärzte Zeitung 29.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/bedarfsplanung/article/865957/psychotherapeuten-einsatz-kassenpatienten.html <<< (html)


Pflegekammer
Heftiger Streit auch in Niedersachsen

In Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein ist die Errichtung einer Pflegekammer beschlossene Sache, in Hamburg wird es vorerst keine geben, in Niedersachsen wird die Gründung vorbereitet. Hier verlaufen die Fronten sogar innerhalb der Gewerkschaft Verdi.

v. Christian Beneker

Quelle: Ärzte Zeitung v. 29.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/865940/pflegekammer-heftiger-streit-niedersachsen.html <<< (html)


Gröhe will organisierte Sterbehilfe generell verbieten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59527/Groehe-will-organisierte-Sterbehilfe-generell-verbieten <<< (html)


Ein Pro und Contra zu Pflegenoten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59528/Ein-Pro-und-Contra-zu-Pflegenoten <<< (html)


TBAG
Kammer im Ländle ändert Berufsordnung

Das pauschale Verbot der Zusammenarbeit von Teilgemeinschaften mit Radiologen ist aus der Berufsordnung in Baden-Württemberg gestrichen. Die Kammer hat damit auf ein BGH-Urteil reagiert.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 28.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/netze_kooperation/article/865923/tbag-kammer-laendle-aendert-berufsordnung.html <<< (html)


Kindstod
Weshalb Säuglinge im Schlaf sterben

Für Säuglinge ist es in den ersten drei Monaten besonders riskant, wenn sie mit anderen Personen in einem Bett schlafen. Etwas ältere Babys verheddern sich dagegen eher in Kissen und Leintüchern oder ersticken am Plüschtier.

v. Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 28.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/865886/kindstod-weshalb-saeuglinge-schlaf-sterben.html <<< (html)


Hepatitis weltweit verbreitet und in Europa häufig übersehen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59529/Hepatitis-weltweit-verbreitet-und-in-Europa-haeufig-uebersehen <<< (html)


Verhaftete Hebamme: Frühere Arbeitgeber überprüfen Entbindungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 28.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59533/Verhaftete-Hebamme-Fruehere-Arbeitgeber-ueberpruefen-Entbindungen <<< (html)


Ärzte-Korruption
Bayerns Justizminister fordert fünf Jahre Haft

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/865871/aerzte-korruption-bayerns-justizminister-fordert-fuenf-jahre-haft.html <<< (html)


Europarat will von Deutschland Ende der Kastration von Straftätern

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59513/Europarat-will-von-Deutschland-Ende-der-Kastration-von-Straftaetern <<< (html)


Pflegeheime
Influenza-Prävention mangelhaft

Influenza-Erkrankungen in Alten- und Pflegeheimen sind oft lebensgefährlich. Bei der Prävention und beim Management von Ausbrüchen liegt aber vieles im Argen, heißt es in einer neuen Analyse.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/article/865858/pflegeheime-influenza-praevention-mangelhaft.html <<< (html)


Organisation der Medizinischen Hochschule Hannover verstößt gegen grundgesetzlich garantierte Wissenschaftsfreiheit

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59509/Organisation-der-Medizinischen-Hochschule-Hannover-verstoesst-gegen-grundgesetzlich-garantierte-Wissenschaftsfreiheit <<< (html)


Rollstühle und Co.
Barrieren für Behinderte beim Arztbesuch

Freier Zugang zu Arztpraxen ist für Menschen mit Behinderung oft nicht möglich. Die Regierung will nun ein Konzept gemeinsam mit der Ärzteschaft vorlegen.

v. Rebecca Beerheide

Quelle: Ärzte Zeitung v. 24.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/article/865813/rollstuehle-co-barrieren-behinderte-arztbesuch.html <<< (html)


Beihilfe zum Suizid in Europa Schöne neue Sterbehilfewelt

Die Argumente für die Sterbehilfe gleichen jenen für die Abtreibung: Wieder geht es um Selbstbestimmung, um Grauzonen, die abgeschafft gehörten, und um die Suche nach Hilfe im Ausland. Traurige Einzelschicksale liefern die emotionale Begleitmusik. 

v.  Daniel Deckers

Quelle: FAZ v. 23.07.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/beihilfe-zum-suizid-in-europa-schoene-neue-sterbehilfewelt-13061291.html <<< (html)


Versuchter Mord im Kreißsaal

Quelle: Ärzteblatt.de v. 25.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59510/Versuchter-Mord-im-Kreisssaal <<< (html)


Sterbehilfe Wo bist du, falls ich das Gift trinke?

Chronik eines angekündigten Todes: Der EKD-Chef Nikolaus Schneider will seiner kranken Frau beim Sterben helfen. Ein bewegender Fall, der nicht instrumentalisiert werden sollte

v.  Christian Geyer

Quelle: FAZ v. 23.07.14 >>> http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sterbehilfe-wo-bist-du-falls-ich-das-gift-trinke-13061183.html <<< (html)


SPD-Vorstoß für Entscheidungsspielräume bei assistiertem Suizid

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59461/SPD-Vorstoss-fuer-Entscheidungsspielraeume-bei-assistiertem-Suizid <<< (html)


Schmerzmedizin
Gericht plädiert für Cannabis-Eigenanbau

Weil die Kosten für Cannabis aus der Apotheke zu hoch sind, möchten drei Patienten die Pflanzen anbauen. Vor Gericht haben sie einen Etappensieg errungen.

v. Jonas Tauber

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/arzneimittelpolitik/article/865655/schmerzmedizin-gericht-plaediert-cannabis-eigenanbau.html <<< (html)


Sozialverband: „Pflegestärkungsgesetz ist nur eine halbe Sache“

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59468/Sozialverband-Pflegestaerkungsgesetz-ist-nur-eine-halbe-Sache <<< (html)


Sterbehilfe braucht Ethik

Statt eines Totalverbotes jeder organisierten Suizid-Beihilfe benötigt das Land Freiräume für individuelle Entscheidungen des Gewissens. Diese Freiräume zu gestalten ist eine Aufgabe vor allem für die Ärzte und die Kirchen

v.  Matthias Kamann

Quelle: Die WELT v. 18.07.14 >>> http://www.welt.de/print/welt_kompakt/debatte/article130285105/Sterbehilfe-braucht-Ethik.html <<< (html)


Bundesgesundheitsminister: Sterbebegleitung ausbauen

Quelle: idea v. 18.07.14 >>> http://www.idea.de/nachrichten/detail/politik/detail/bundesgesundheitsminister-sterbegleitung-ausbauen-87362.html <<< (html)


Sterbehilfedebatte
Zwischen Lehrmeinung und Liebe

Quelle: WAZ v. 18.07.14 >>> http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/zwischen-lehrmeinung-und-liebe-aimp-id9608045.html <<< (html)


Pflegedoku light
Fragen statt ankreuzen

Ein neues dialogbasiertes Verfahren kann bei der Aufnahme von Patienten 30 Prozent der Zeit sparen. Die bisher 127 Einzelfragen sollen passé sein. Der Pflegebeauftragte Laumann will jede vierte Einrichtung für das neue Vorgehen gewinnen.

v. Christian Beneker

Quelle: Ärzte Zeitung v. 18.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/865441/pflegedoku-light-fragen-statt-ankreuzen.html <<< (html)


Nichtärztliche Praxisassistenten unterstützen Arbeit des Arztes

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59413/Nichtaerztliche-Praxisassistenten-unterstuetzen-Arbeit-des-Arztes <<< (html)


Verhaltensforschung
Babys stellen sich Sprechen vor

Eltern reagieren verzückt, wenn ihr Nachwuchs das erste Wort hervorbringt. Forscher haben entdeckt: Die Kleinen haben zu diesem Zeitpunkt schon sprechen geübt - in Gedanken.

v. Anja Garms

Quelle: Ärzte Zeitung v. 18.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/865395/verhaltensforschung-babys-stellen-sprechen.html <<< (html)


Evangelische Kirche hält an Ablehnung von Sterbehilfe fest

Quelle: Ärzteblatt.de v. 17.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59421/Evangelische-Kirche-haelt-an-Ablehnung-von-Sterbehilfe-fest <<< (html)


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Der aktuelle IQB - Newsletter v. 15.07.14 ist online gestellt!

>>> http://www.iqb-info.de/IQB_Newsletter_15_07_14_Lutz_Barth.htm <<<


Behandlungsfehler
Fehler vermeiden könnte so einfach sein

Vor Kunstfehlern sind auch Hausärzte nicht gefeit. Sie könnten aus Fehlern anderer lernen, wenn sie nur wollten. Die Akzeptanz der Berichtsportale bei Hausärzten lässt zu wünschen übrig. Warum eigentlich?

v. Ingo Pflugmacher

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/arzthaftung/article/865041/behandlungsfehler-fehler-vermeiden-koennte-einfach.html <<< (html)


RECHTSREPORT
Frauenärzte dürfen keine Akupunktur abrechnen

v. Berner, Barbara,

in Dtsch Arztebl 2014; 111(27-28): A-1230 / B-1062 / C-1006; online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/archiv/160975/Frauenaerzte-duerfen-keine-Akupunktur-abrechnen <<< (html)


Fachkräftemangel: Pflegeverband in Thüringen setzt auf Ausbildungsumlage

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59348/Fachkraeftemangel-Pflegeverband-in-Thueringen-setzt-auf-Ausbildungsumlage <<< (html)


Problemfall Polymedikation
Klinik holt Apotheker auf Station

Wie bekommen Kliniken die mit der Polymedikation verbundenen Probleme in der Geriatrie in den Griff? Ein Krankenhaus in Münster setzt auf die Interaktion zwischen Ärzten und Klinikapothekern auf Station.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/865053/problemfall-polymedikation-klinik-holt-apotheker-station.html <<< (html)


Neues Kunstherz soll verschleißfrei arbeiten

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59356/Neues-Kunstherz-soll-verschleissfrei-arbeiten <<< (html)


Gastbeitrag
Die größte Gefahr von E-Zigaretten

Ist die E-Zigarette weniger gesundheitsschädlich als die Tabak-Zigarette? Oder kann sie Menschen dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören? Beides möglich, findet unsere Gastautorin vom DKFZ. Sie warnt aber vor einer ganz anderen Gefahr.

v. Dr. Martina Pötschke-Langer

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/864747/gastbeitrag-groesste-gefahr-e-zigaretten.html <<< (html)


Pflegeeinrichtungen werden familienfreundlicher

Quelle: Ärzteblatt.de v. 11.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59350/Pflegeeinrichtungen-werden-familienfreundlicher <<< (html)


Irrtum
Sanitäter erklären lebende Rentnerin für tot

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 09.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/864955/irrtum-sanitaeter-erklaeren-lebende-rentnerin-tot.html <<< (html)


Bundesregierung bekräftigt Pläne für Warte­zeiten-Management in Praxen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59315/Bundesregierung-bekraeftigt-Plaene-fuer-Wartezeiten-Management-in-Praxen <<< (html)


Immer mehr schwere Durchfallerkrankungen in Deutschland

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59322/Immer-mehr-schwere-Durchfallerkrankungen-in-Deutschland <<< (html)


Bluttest auf Alzheimer rückt näher

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59310/Bluttest-auf-Alzheimer-rueckt-naeher <<< (html)


Washington legalisiert Marihuana-Verkauf

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59325/Washington-legalisiert-Marihuana-Verkauf <<< (html)


Honorare
Darf ein Regress sofort fällig werden?

Ärzte in verschiedenen KV-Regionen erleben immer wieder, dass Regresse sofort einbehalten werden. Das ist teilweise nicht rechtens, klärt ein Medizinrechtler auf. Ärzte können sich dagegen wehren.

v. Rainer Kuhlen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/wirtschaftlichkeitspruefung/article/864910/honorare-darf-regress-sofort-faellig.html <<< (html)


Schlafentzug führt zu Schizophrenie-Symptomen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 08.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59312/Schlafentzug-fuehrt-zu-Schizophrenie-Symptomen <<< (html)


Aktuelle Daten
Pneumokokken-Impfung ist ein voller Erfolg

Seit 2006 wird in Deutschland für alle Kleinkinder die Pneumokokken-Impfung empfohlen. Jetzt belegen aktuelle Daten: Die invasiven Erkrankungen mit den Keimen haben seitdem deutlich abgenommen.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/864933/daten-belegen-pneumokokken-impfung-voller-erfolg.html <<< (html)


Aktive Sterbehilfe bleibt ein strittiges Thema

Quelle: Badische Zeitung v. 08.07.14 >>> http://www.badische-zeitung.de/offenburg/aktive-sterbehilfe-bleibt-ein-strittiges-thema--87159325.html <<< (html)


Drogenbericht
Die Tweens sind jetzt die Sorgenkinder

Die jungen Erwachsenen in Deutschland lassen es zu sehr krachen. In der Altersgruppe von 18 bis 30 Jahren trinken viele zu oft und zu viel Alkohol oder rauchen regelmäßig, heißt es im neuen Suchtbericht der Bundesregierung. Sorgen bereitet auch Crystal Meth.

v. Susanne Werner

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 07.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/versorgungsforschung/article/864750/drogenbericht-tweens-jetzt-sorgenkinder.html <<< (html)


Down-Syndrom mindestens 1.500 Jahren alt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59298/Down-Syndrom-mindestens-1-500-Jahren-alt <<< (html)


 Hochbetagte
Die Lungenentzündung wird für viele zum Verhängnis

Es ist nicht Herzinfarkt oder Krebs: Uralte sterben vorwiegend an Atemwegsinfekten. Achten Ärzte und Betreuer auf diese Gefahr, lassen sich Klinikaufenthalte am Lebensende besser vermeiden.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.07.14 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/lungenentzuendung/article/864591/hochbetagte-lungenentzuendung-viele-verhaengnis.html <<< (html)


Onlineportal soll Gewalt in der Pflege vorbeugen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.07.14 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59289/Onlineportal-soll-Gewalt-in-der-Pflege-vorbeugen <<< (html)


BGH: Zur Genehmigung der Einwilligung des Betreuers in eine ärztliche Zwangsmaßnahme