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Fehlerhafte Organisation ärztlicher Tätigkeit

Die unkritische Übernahme einer falschen Diagnose kann zu einem Behandlungsfehlervorwurf führen. - Folge 81 der Reihe "Aus der Arbeit der Gutachterkommission"

v. Bernd Luther, Klaus Balzer, Ulrich Mödder, Ulrich Smentkowski und Beate Weber,

in Rheinisches ÄBL 01/2014, S. 26 ff.; online unter >>> http://www.aekno.de/page.asp?pageID=10905&noredir=True <<< (html)


Als Vertragsarzt jederzeit erreichbar – Muss das wirklich sein?

v. Ass. jur. Agnes Ehrismann-Maywal,

in ÄBl. Thüringen 01/2014, S. 35 ff.; online unter >>> http://www.aerzteblatt-thueringen.de/pdf/thu14_035.pdf <<< (html)


Das Patientenrechtegesetz will Patient und Arzt auf Augenhöhe bringen

v. Eckhard Mäurer,
in Ärzteblatt Rheinland-Pfalz 6/2013, S. 15 ff.; online unter >>>
http://www.aerzteblatt-rheinlandpfalz.de/pdf/rlp1306_015.pdf#search=%22%22&view=%22fit%22 <<<


Folgen ärztlicher Dokumentationsmängel

v. Beate Weber und Rainer Rosenberger,
in Rheinisches ÄBL 03/2013; online unter >>>
http://www.aekno.de/page.asp?pageID=10328&noredir=True <<< (html)


Aus der Gutachterkommission
Grober Behandlungsfehler durch Delegation zur selbständigen Verabreichung einer Spritzeninjektion durch eine Medizinstudentin

v. Hans Gießler,

in Hess. ÄBl. 09/2012, S. 615 ff.; online unter >>> http://ww4.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2012/2012_09/2012_09_15.pdf <<< (pdf.)


Umsetzung der Patientenverfügung einer Wachkoma-Patientin durch ein Ambulantes Palliativteam – aus ärztlicher Sicht

Quelle: Hess. ÄBl. 09/2012, S. 617; online unter >>> http://ww4.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2012/2012_09/2012_09_16.pdf <<< (pdf.)


Literaturhinweis - In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift GesR (Heft 9, Erscheinungstermin: 20. September 2011) können Sie u.a. folgenden Beitrag lesen:.

Off-Label-Use in der ambulanten Palliativmedizin: Keine Würde auf Rezept?

v. Penner, Andreas / Bohmeier, André,

in GesR 2011, S. 526-535

Am 13.10.2010 hat der 6. Senat des Bundessozialgerichts zwei ablehnende Entscheidungen zum Off-Label-Use von Arzneimitteln getroffen, die bei palliativmedizinischen Behandlungen eingesetzt wurden (Megestat und Dronabinol). Er hat in diesen Entscheidungen die Kriterien Off-Label-Rechtsprechung angewandt und die Sachverhalte unter die Kriterien des Nikolaus-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 6.12.2005 (BVerfG v. 6.12.2005 - 1 BvR 347/98, GesR 2006, 72) subsumiert. Dabei bewegte sich der 6. Senat - wenig aufsehenerregend - auf der Linie der ständigen Rechtsprechung des BSG bzw. entwickelte sie aus dessen Perspektive sinngemäß fort. Gerade deswegen bestehen aber Einwände gegen die Evidenzanforderungen und das Verständnis des BSG vom Nikolaus-Beschluss. Insbesondere sind die Ausführungen zu den palliativmedizinischen Behandlungssituationen infrage zu stellen. So leitet der Senat aus deren Besonderheit, am absehbaren Lebensende "nur" zu lindern, statt zu heilen, ein Argument zu Lasten der Anerkennung des Off-Label-Use ab. Aber ist am nahenden Lebensende die Linderung als Mittel, die Flucht in den Tod zu vermeiden, tatsächlich von geringerem Gewicht als die Lebensverlängerung zuvor?

Quelle: GesundheitsRecht (GesR) >>> http://www.gesr.de/aktuelles_heft.html <<< (html)

"GesR" - die Zeitschrift für Gesundheitsrecht - ist eine klassische juristische Fachzeitschrift, die sich an Rechtsanwälte wendet, die sich auf dem Gebiet des Arzthaftungs-, Vertragsarzt- und des sonstigen Gesundheitsrechts (Pflege-, Krankenhaus- und Apothekenrecht) spezialisiert haben, sowie an Juristen, die in den themenspezifischen Unternehmen und Verbänden tätig sind.
 
Sie ist in drei Teile gegliedert. Die Rubrik der wissenschaftlichen Aufsätze, die Rubrik der Rechtsprechung, d.h. redaktionell bearbeitete und regelmäßig mit Anmerkungen versehene Entscheidungen diverser Gerichte sowie die Rubrik Buchbesprechungen. Die inhaltliche Aufteilung der Zeitschrift: Sie besteht zu ca. 1/3 aus Arzthaftungs-, 1/3 Vertragsarztrecht und zu 1/3 aus sonstigen Rechtsgebieten, wie Pflege-, Krankenhaus- und Apothekenrecht.

Mehr Informationen zu dieser Fachzeitschrift und zum aktuellen Inhaltsverzeichnis finden Sie unter dem nachfolgen Link unter >>> http://www.gesr.de/ <<< (html)


Patientenverfügung
Am Lebensende kommt es nicht (nur) auf Normen und Regeln an 

v. Eugenie Wulfert,

in Berliner Ärzte, 48 (9), 14 - 19, 2011; online unter Berliner Ärzte net. >>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae1109_014.pdf <<< (pdf.)


Zwei Jahre Patientenverfügungsgesetz 

v. Sven Niemeck,

inBerliner Ärzte, 48 (9), 19 - 20, 2011; online unter Berliner Ärzte net. >>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae1109_019.pdf <<< (pdf.)


Haftungsfragen
Grundlagen der Arzthaftung, Standard, Leitlinien, Richtlinien, Behandlungsfehler 

v. Johann Neu,

in Berliner Ärzte, 48 (9), 24 - 25, 2011; online unter Berliner Ärzte net. >>> http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae1109_024.pdf <<< (pdf.)


Die Indikation als Einfallstor für Recht und Ethik in der Palliativmedizin

v. Dr. jur. Peter Holtappels (11.11.10)

Versucht man zu klären, welche Bedeutung die Autoren der führenden Lehrbücher der Palliativmedizin (Aulbert, Nauck, Radbruch, Klaschick und Huseboe) dem Begriff der Indikation beimessen, so wird man dort nichts finden. Das kann nicht auf Unkenntnis, sondern nur auf mangelndes Interesse zurückzuführen sein. Aber ist es eine rein zufällige Koinzidenz, dass diese Autoren sich auch unter denjenigen befinden, die von Philosophen und Juristen geziehen werden, sie kultivierten eine beruflichen Schweigekodex um die ungelösten medizinischen, ethischen und rechtlichen Fragen am Lebensende? >>> weiter

Das Dokument ist frei zugänglich!

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Jetzt doch: Bestechung und Bestechlichkeit bei Vertragsärzten

Drohen Vertragsärzten neue Strafbarkeitsrisiken?

v. A. Wienke, A. Mündnichin, in Hessisches Ärzteblatt 11/2010, S. 710 fff.; online unter >>> http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2010/2010_11/2010_11_14.pdf <<< (pdf.)


Arzthaftpflicht in der Krise

v. Jürgen Brenn und Bülent Erdogan-Griese, in Rheinisches  Ärzteblatt 11/2010; online unter >>> http://www.aekno.de/page.asp?pageID=8586&noredir=True <<< (html)


Hinweise zu den Kompetenzen von Assistenzärzten

v. Martina Jaklin, Leiterin Abteilung 4, Ärztekammer Berlin,

in BERLINER ÄRZTE 11/2010 S. 26; online unter >>>
http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae1011_026.pdf <<< (pdf.)


Ärztliche Suizidbegleitung und Hilfe beim Suizid: Konflikt zwischen Strafrecht und Standesrecht?

Vortrag  v. Prof. Dr. jur. Jochen Taupitz,

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Bioethik, Universität Mannheim
Mitglied des Deutschen Ethikrates

Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe im Sommersemester 2010 "Medizinethik am Lebensende" des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin in Kooperation mit NRW-Nachwuchsforschergruppe "Medizinethik am Lebensende: Norm und Empirie"
Zentrum für Medizinische Ethik Bochum (05.05.10)

Quelle: Ruhr-Universität Bochum >>> https://connect.ruhr-uni-bochum.de/malakow-050510-taupitz/ <<< Video


 

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis         

Neue Empfehlungen von Bundesärztekammer und Zentraler Ethikkommission       

v. K. Memm, Ass. jur., in Ärztebl. Thüringen, 21 (6), 364 - 365, 2010; online unter ärzteblatt.thüringen.de >>> http://www.aerzteblatt-thueringen.de/pdf/thu10_364.pdf <<< (pdf.)


Sauberkeit allein genügt vor Gericht nicht
Arzt muss Praxishygiene belegen können

v. Anke Thomas (Stand: 01.12.09)

Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/unternehmen_arztpraxis/gesundheitspolitik/content-140662.html?abstract=true <<< (html)

Rechtsprechungshinweis:

Zur Darlegungs- und Beweislast des Arztes nach den Grundsätzen voll beherrschbarer Risiken bei einem Spritzenabszess des Patienten infolge einer Infektion durch eine als Keimträger feststehende Arzthelferin (Fortführung von Senat, Urteil vom 8. Januar 1991 - VI ZR 102/90 - VersR 1991, 467).


BGH, Urteil v. 20.03.07 (Az. VI ZR 158/06)


Quelle: BGH, >>>
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=b81890f9ee55f802a473531daab72b67&client=13&nr=39610&pos=0&anz=1 <<<


Ärztliche Dokumentationspflichten: Das Ende der Fahnenstange

v. H.D. Schirmer / M. Hübner,
in Dtsch Arztebl 2009; 106(48): A-2408; online unter Ärzteblatt.de >>>
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66915 <<< (html)

Kurze Anmerkung (L. Barth, 28.11.09):

Der Beitrag vermittelt eine gute Übersicht zu den Dokumentationspflichten, insbesondere mit Hinweisen zur Rechtsprechung.

In diesem Zusammenhang stehend darf auf den diesseitigen Beitrag

 

Pflicht des Arztes zur Dokumentation und Gegenzeichnung in der „fremden“ (Heim)Dokumentation einer stationären Alteneinrichtung?

Von Lutz Barth

(Quelle: PflR 09/2007, S. 413 – 422, mit freundlicher Genehmigung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland GmbH)

 >>> Beitrag als Pdf.- Dokument aufrufen und ausdrucken <<<

hingewiesen werden; vgl. im Übrigen auch

Gemeinsame Empfehlungen der Heimaufsicht, der Verbände der Pflegekassen und des MDK als Mitglieder der AG 20 Pflege (Arbeitsgemeinschaft nach § 20 HeimG) und der Landesärztekammer Brandenburg

Quelle: Brandenburgisches Ärzteblatt 2/2009, S. 15

Vgl. dazu unmittelbar im Anschluss auch die Erläuterungen zur gemeinsamen Empfehlung

„Dokumentation ärztlich angeordneter Maßnahmen in Heimen“

v. D. Sobotta, Justitiar der Landesärztekammer Brandenburg, in Brandenburgisches Ärzteblatt 2/2009, S. 16

Das Heft Nr. 02/2009 ist auf den Seiten der Landesärztekammer im Pdf. Format eingestellt: >>> http://www.laekb.de/40presse/20Aerzteblatt/10Titelseite/index.html <<<


Priorisierung: Notwendiger rechtlicher Gestaltungsspielraum

v. Dannecker, Gerhard; Huster, Stefan; Katzenmeier, Christian; Bohmeier, André; Schmitz-Luhn, Björn; Streng, Anne Franziska, in

Dtsch Arztebl 2009; 106(41): A-2007, online unter >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=66226 <<< (html)


Neuordnung der Gesundheitsberufe – Bleibt alles beim „Alten“?

Welche Folgen ergeben sich aus der gemeinsamen Bekanntmachung der BÄK und KBV für die anstehenden „Modell-Vorhaben“ für die Neuordnung der Gesundheitsfachberufe?

v. L. Barth, 16.10.08

>>> Pdf. Dokument aufrufen und drucken <<<


Stellungnahme von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung
Persönliche Leistungserbringung - Möglichkeiten und Grenzen der Delegation ärztlicher Leistungen

Stand: 29.08.2008

„Die persönliche Leistungserbringung ist eines der wesentlichen Merkmale freiberuflicher Tätigkeit. Sie prägt wie kein anderes Merkmal das Berufsbild des Arztes und steht dafür, dass der Arzt seine Leistungen auf der Grundlage einer besonderen Vertrauensbeziehung erbringt. Persönliche Leistungserbringung bedeutet nicht, dass der Arzt jede Leistung höchstpersönlich erbringen muss. Sie erfordert vom Arzt aber immer, dass er bei Inanspruchnahme nichtärztlicher oder ärztlicher Mitarbeiter zur Erbringung eigener beruflicher Leistungen leitend und eigenverantwortlich tätig wird. Der Arzt kann daher, anders als der gewerbliche Unternehmer, den Leistungsumfang seiner Praxis durch Anstellung von Mitarbeitern nicht beliebig vermehren“.

Mehr dazu erfahren Sie auf den Seiten der KBV, u.a. mit der Möglichkeit zum Download der Stellungnahme

Quelle: KBV >>> http://www.kbv.de/13196.html <<<


Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland GmbH und damit der renommierten Zeitschrift Pflegerecht

Pflicht des Arztes zur Dokumentation und Gegenzeichnung in der „fremden“ (Heim)Dokumentation einer stationären Alteneinrichtung?

Von Lutz Barth

(Quelle: PflR 09/2007, S. 413 – 422)

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Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle
Dekubitusprophylaxe - haftungsrechtliche Aspekte

von Heinrich Vinz

“Eine 72-jährige Patientin war wegen einer beidseitigen Cox-Arthrose mit schmerzbedingten Kontrakturen an beiden Hüft- und Kniegelenken nicht mehr gehfähig. Bei stark reduziertem Ernährungs- und Kräftezustand bestand eine ausgeprägte Inaktivitätsatrophie der Muskulatur an den unteren Extremitäten. Nebenbefundlich lagen weiterhin eine arterielle Hypertonie, ein nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus und eine chronisch fibrosierende Pneumonie vor. Durch Implantation von Hüftgelenksendoprothesen sollten die Schmerzzustände behoben und eine Re-Mobilisierung angestrebt werden. Bei Klinikaufnahme lagen keine Hautdruckschäden (Dekubitalulcera) vor.“ »»»

Quelle: Schleswig-Holsteinisches ÄBl 4/2007, S. 48 ff. >>> zum Beitrag (html) >>>


Vor Gericht könnten Leitlinien immer wichtiger werden – eine Studie des IMGR

„Welche Rolle spielen Leitlinien für die Urteilsfindung, wenn es vor Gericht um Behandlungsfehler geht? Drei Wissenschaftler des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Bremen haben in einer Studie drei Jahre lang untersucht, ob, wie und welche Leitlinien von Richtern herangezogen werden.“

Quelle: Ärzte Zeitung (online) >>> zum Beitrag (html) <<<